| Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Volkswirtschaftslehre (VWL) | Du beschäftigst dich mit den Grundlagen der Unternehmensführung, Finanzierung, Kostenrechnung und wirtschaftlichen Zusammenhängen. Außerdem lernst du, wie Märkte funktionieren und welche Faktoren unternehmerische Entscheidungen beeinflussen. | Dieses Wissen hilft dir, Marketingmaßnahmen nicht isoliert zu betrachten. Beispielsweise musst du bei einer Produkteinführung berücksichtigen, welche Kosten entstehen und welche wirtschaftlichen Ziele das Unternehmen verfolgt. |
| Marketingstrategie und Markenführung | Im Mittelpunkt stehen Zielgruppen, Marktpositionierung, Produkte, Preise und Vertriebswege. Du lernst, wie Unternehmen langfristige Marketingstrategien entwickeln und Marken gegenüber Wettbewerbern positionieren. | Später kannst du beispielsweise ein Marketingkonzept für eine neue Produktlinie entwickeln und festlegen, wie sich diese von Konkurrenzprodukten unterscheiden soll. |
| Kommunikationswissenschaft und Public Relations | Hier untersuchst du, wie Botschaften entstehen, vermittelt und wahrgenommen werden. Dazu gehören Medienwirkung, Öffentlichkeitsarbeit, Unternehmenskommunikation und der Umgang mit unterschiedlichen Interessengruppen. | Ob Pressemitteilung, interne Kommunikation oder öffentliche Stellungnahme: Du lernst, Informationen zielgruppengerecht aufzubereiten und die Wirkung deiner Aussagen einzuschätzen. |
| Marktforschung und Statistik | Mit Befragungen, Interviews und statistischen Verfahren untersuchst du Märkte, Zielgruppen und Kundenbedürfnisse. Dabei lernst du, Daten zu erheben, auszuwerten und Ergebnisse kritisch zu interpretieren. | Bevor ein Unternehmen ein neues Produkt veröffentlicht, kannst du beispielsweise eine Befragung auswerten und daraus Empfehlungen für die Vermarktung ableiten. |
| Konsumentenverhalten und Marketingpsychologie | Warum kaufen Menschen bestimmte Produkte? Du beschäftigst dich mit Wahrnehmung, Motivation, Emotionen und weiteren psychologischen Einflüssen auf Kaufentscheidungen. | Dieses Wissen nutzt du beispielsweise, um Werbebotschaften besser auf die Bedürfnisse einer Zielgruppe abzustimmen oder zu verstehen, weshalb eine Kampagne unterschiedlich wahrgenommen wird. |
| Digitales Marketing | Du lernst wichtige digitale Marketingkanäle kennen, darunter Suchmaschinen, Social Media, E-Mail-Marketing und Websites. Außerdem beschäftigst du dich mit digitalen Strategien und der Analyse von Nutzerverhalten. | Für eine digitale Kampagne kannst du später passende Kanäle auswählen, Maßnahmen planen und überprüfen, wie viele Menschen auf eine Anzeige reagieren. |
| Content Marketing und Storytelling | Hier geht es um die Entwicklung und Planung von Inhalten. Du beschäftigst dich damit, wie Texte, Bilder, Videos und Geschichten eingesetzt werden, um Informationen verständlich und interessant zu vermitteln. | Beispielsweise entwickelst du ein Content-Konzept für eine Marke und überlegst, welche Themen sich für Social Media, Newsletter oder die Unternehmenswebsite eignen. |
| Medienplanung und Kampagnenmanagement | Du lernst, Werbekanäle hinsichtlich Reichweite, Zielgruppe und Kosten zu vergleichen. Gleichzeitig beschäftigst du dich mit Projektplanung, Budgetierung und der Koordination verschiedener Maßnahmen. | Damit kannst du eine Kampagne über mehrere Kanäle hinweg organisieren und sicherstellen, dass Inhalte, Termine und Budget aufeinander abgestimmt sind. |
| Medien-, Werbe- und Datenschutzrecht | Wichtige Themen sind beispielsweise Urheberrechte, Bildrechte, Datenschutz und rechtliche Grenzen der Werbung. Je nach Studiengang kommen Fragen der Medienethik hinzu. | Wenn du Bilder für eine Kampagne verwendest oder personenbezogene Daten auswertest, solltest du rechtliche Risiken erkennen und wissen, wann eine fachliche Prüfung notwendig ist. |
| Marketingcontrolling und Datenanalyse | Mithilfe betriebswirtschaftlicher und digitaler Kennzahlen überprüfst du, ob Marketingmaßnahmen ihre Ziele erreichen. Dazu vergleichst du beispielsweise Kosten, Reichweiten, Anfragen und Umsätze. | Du kannst untersuchen, weshalb eine Werbekampagne trotz hoher Reichweite nur wenige Verkäufe erzielt, und auf dieser Grundlage Verbesserungen vorschlagen. |