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Polizist/-in

  • Erwünschter Abschluss
    Mittlere Reife, Abitur oder Fachabitur
  • Ausbildungsdauer
    24 bis 30 Monate
  • Ausbildungsvergütung
    etwa €1210 - €1328

Du warst als Kind schon beim “Räuber und Gendarm” spielen immer auf der guten Seite und das hat sich bis heute nicht geändert? Du möchtest in Uniform für Sicherheit und Ordnung sorgen und einen verantwortungsvollen Dienst für die Gesellschaft übernehmen? Dann schau dir die Ausbildung zur Polizist/-in genauer an, denn sie könnte genau das richtige für dich sein.

Die Ausbildung zum Polizist / zur Polizistin in 30 Sekunden

  • Aufgabe der Polizei ist es, für die Sicherheit innerhalb der Staatsgrenzen zu sorgen
  • Die Polizei verfügt über zahlreiche Spezialisten wie Spezialtaucher, Bergungskräfte, Feuerwehrleute, Kriminalbeamte, Verwaltungsmitarbeiter oder den Munitionsbergungsdienst
  • Polizisten/innen haben in einem demokratischen Rechtsstaat eine verantwortungsvolle Aufgabe und schützen das friedliche Zusammenleben der Menschen auf der Grundlage der von der Regierung erarbeiteten und vom Parlament verabschiedeten Gesetze
  • Wegen ihrer staatstragenden Aufgaben sind Polizisten/-innen Beamte. Es besteht eine umfassende Treuepflicht gegenüber dem Staat, also gegenüber allen Bürgern in unserem Gemeinwesen
  • Körperliche und psychische Fitness sind äußerst wichtig 
  • Die Arbeitszeiten sind nach dem Dreischichtsystem in Tag-, Spät- und Nachtschicht eingeteilt  
  • Das Durchschnittsgehalt während des Vorbereitungsdienstes liegt bei rund 1.250 € brutto
  • Das Einstiegsgehalt eines Polizisten nach dem Vorbereitungsdienst liegt bei ca. 2.515 € brutto

Was macht ein Polizist?

Die Frage lässt sich nicht so leicht in einem Satz beantworten. Der Einsatzbereich eines Polizisten richtet sich, wie schon beschrieben, erst einmal danach, bei welcher Behörde er tätig ist. Bei der Landes- oder Schutzpolizei bist du mit der Aufnahme und der Verfolgung von strafrechtlichen Delikten, wie Körperverletzung, Diebstahl, Hausfriedensbruch oder Sachbeschädigung beschäftigt, aber auch Verkehrskontrollen und die Aufnahme und Sicherung von Verkehrsunfällen sind Teil der Aufgaben einer Polizistin. Bist du bei der Bundespolizei, wirst du zum Beispiel an Bahnhöfen, Flughäfen oder den Grenzen eingesetzt.  

Die Aufgaben der Landespolizei

Wer schon mal eine Polizeiserie im Fernsehen geschaut hat, kennt den Alltag bei der Schutzpolizei schon recht gut. Und der Grund, warum solche Serien äußerst beliebt sind, ist der abwechslungsreiche Job eines Polizisten. Der Tätigkeitsbereich erstreckt sich vom Alltag des Wach - und Streifendiensts und der Verfolgung von Verbrechen, Vergehen und Ordnungswidrigkeiten bis hin zur Verkehrsüberwachung und der innerdienstlichen Aufnahme von Anzeigen und dem Schreiben von Berichten. Als Polizist bist du aber auch Ansprechpartner für Rat und Hilfe suchende Bürger und schlichtest die ein oder andere Streitigkeit.

Hier sind einige Beispiele der Tätigkeiten bei der Landespolizei

  • Wach- und Streifendienst 
  • Hilfeleistung in Notsituationen 
  • Feststellung von Personalien und Zeugenbefragung
  • Verfolgung von Straftaten und Festnahme von Straftätern
  • Personen- und Sachfahndung
  • Gefangenentransport 
  • Anfertigen von Anzeigen, Protokollen, Berichte und Stellungnahmen 
  • Auskunftserteilung und Bürgerberatung
  • Verkehrsüberwachungsdienst 
  • Verkehrsregelung, Aufnahme und Sicherung von Unfällen
  • Durchführung von Alkohol-, Geschwindigkeits- und anderen Verkehrskontrollen Verkehrserziehung in Kindergärten und Schulen 

Die Aufgaben der Bundespolizei

Als Bundespolizistin hast du ähnliche Aufgaben, aber andere Zuständigkeitsbereiche als ein Landespolizist.

Als Bundespolizist im mittleren Dienst nimmst du zum Beispiel grenzpolizeiliche Aufgaben wahr. Das heißt, du überwachst die Grenzen zu Land, zu Wasser und aus der Luft, kontrollierst den Grenzverkehr und bekämpfst grenzüberschreitende Kriminalität. 

Auf deutschen Bahnhöfen wehrst du Gefahren auf dem Gebiet der Bahnanlagen des Bundes ab. Du zeigst Präsenz auf Bahnhöfen und in Zügen, verfolgst Straftäter und verhinderst Straftaten wie Vandalismus, Diebstahl oder Körperverletzung. Bei der Luftsicherheit überwachst du Flughäfen, verhinderst Anschläge, kontrollierst Fluggäste  und Gepäck und stellst illegale Gegenstände sicher. Als Beamter der Bundesbereitschaftspolizei bist du mit Einsätzen an den Grenzen oder mit dem Schutz von Bundesverfassungsorganen beschäftigt. Du bist aber auch bei Demonstrationen oder Fußballspielen im Einsatz. Mit der Erfüllung besonderer Voraussetzungen wird ein Einsatz  in Spezialeinheiten oder in Fachverwendungen möglich, zum Beispiel als als Diensthundeführerin, im See- und Flugdienst, oder bei der GSG 9. 

Hier sind Tätigkeiten bei der Bundespolizei 

Allgemein (Beispiele)

  • Grenzschutz 
  • Bahnpolizei
  • Luftsicherheit
  • Schutz von Bundesverfassungsorganen
  • Bundesbereitschaftspolizei

In Spezialeinheiten

  • Kriminalitätsbekämpfung
  • Bundespolizei-Flugdienst: z.B. als Hubschrauberführer/innen
  • Grenzschutzgruppe 9 (GSG 9)
  • Bundespolizei See: z.B. Küstenwache
  • Internationale Aufgaben: z.B. deutsche Auslandsvertretungen sichern, 
  • Diensthunde führen und ausbilden

Wie werde ich Polizistin?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Polizist zu werden. Um eine gute und für dich passende Entscheidung zu treffen, findest du hier die wichtigsten Informationen. 

  • Grundsätzlich lassen sich die Beamtenlaufbahn des Polizisten in den mittleren und den gehobenen Dienst einteilen. Außerdem hast du die Wahl, ob du deine Ausbildung bei der Landes- oder Bundespolizei machen möchtest. Denn es gibt in Deutschland unterschiedliche polizeiliche Behörden. Es gibt die Landes- und Bundespolizei, die Polizei des Deutschen Bundestages und das Bundeskriminalamt (BKA). 
  • Die Ausbildung zur Polizistin unterliegt dem Landesrecht des jeweiligen Bundeslandes. Das bedeutet, dass es teilweise unterschiedliche Berufsbezeichnungen geben kann. So gibt es unter anderem den Polizeivollzugsbeamten oder die Polizeimeisterin, je nachdem, in welchem Bundesland du tätig bist. Auch die Laufbahnbezeichnungen können sich je nach Bundesland im Namen etwas unterscheiden. Lass dich davon nicht verwirren. Im Internet findest du mehr Informationen der Polizeibehörden der einzelnen Bundesländer.

Wenn du dir darüber klar geworden bist, bei welcher Behörde du deine Ausbildung antreten möchtest, folgt im zweiten Schritt die Bewerbung, die du online abgeben kannst. Danach kommen einige Tests, Gespräche und ärztliche Untersuchungen bezüglich deiner Tauglichkeit und Eignung auf dich zu.

Wie läuft die Ausbildung bei der Polizei im mittleren Dienst ab?

Die Ausbildung zum Polizeibeamten wird offiziell Vorbereitungsdienst im mittleren Polizeivollzugsdienst genannt, gliedert sich in drei Abschnitte und dauert insgesamt 30 Monate.

  1. Grundausbildung: 12 Monate
  2. Fachausbildung (einschließlich des Berufspraktikums): 12 Monate
  3. Abschlussausbildung (einschließlich der Laufbahnprüfung): 6 Monate 

Nach viel Theorie während der Grundausbildung an der Polizeiakademie kannst du dein Wissen während der Fachausbildung auf dem Revier in die Tat umsetzen. Du lernst also die praktische Seite der Polizeiarbeit kennen. Danach folgt die sechs Monate lange Abschlussausbildung. An deren Ende steht die Laufbahnprüfung. Hast du diese erfolgreich bestanden, darfst du dich Polizeivollzugsbeamter, Polizeimeister oder Polizeiobermeister (je nach Bundesland) nennen. Dann bist du Beamtin auf Widerruf. Nach Ablauf der Probezeit wirst du dann Beamter auf Lebenszeit.

Was sind die Inhalte der Ausbildung zum Polizisten?

Die Ausbildung zum Polizeivollzugsbeamten gliedert sich in die theoretische und praktische Ausbildungszeit.

Während der theoretischen Ausbildung erwirbst du zum Beispiel Kenntnisse in den folgenden Bereichen: Einsatz und Führung, Kriminalwissenschaften, Recht sowie Gesellschafts- und Sozialwissenschaften.

Während deiner praktischen Ausbildung erlernst du die klassischen Arbeitsvorgänge der Landespolizei mit den wesentlichen Aufgaben und Arbeitsweisen des mittleren Polizeivollzugsdienstes.

Was sind die Voraussetzungen für eine Ausbildung zum Polizisten?

Die Voraussetzungen für die Ausbildung bei der Polizei richten sich danach, ob du den Vorbereitungsdienst bei der Bundes- oder Landespolizei antrittst. 

Zusammengefasst: Was muss man für die Ausbildung mitbringen:

  • Einen mittleren Schulabschluss oder einen guten Hauptschulabschluss mit einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung
  • Psychische Stabilität auch in extremen Stresssituationen
  • Körperliche Fitness
  • Teamgeist
  • Hohes Verantwortungsbewusstsein

Voraussetzungen für den Vorbereitungsdienst im mittleren Dienst bei der Bundespolizei

  • Schulabschluss: mittlerer Bildungsabschluss oder  Hauptschulabschluss in Verbindung mit einer förderlichen abgeschlossenen Berufsausbildung
  • Mindestalter: 16 Jahre; Höchstalter: in der Regel 27 Jahre
  • deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union
  • Fahrerlaubnis der Klasse B (3); der Nachweis kann bis spätestens zum Abschluss der Laufbahnausbildung erbracht werden.
  • Deutsches Schwimmabzeichen in Bronze
  • Englischkenntnisse zur Verständigung
  • in den Fächern Deutsch und Englisch mindestens die Note 4 (ausreichend), im Fach Sport mindestens die Note 3 (befriedigend)
  • keine Tätowierungen im Gesicht, am Hals und an den Händen
  • Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter, zB keine Vorstrafen
  • charakterliche und geistige Eignung
  • körperliche Eignung 

Voraussetzungen für den Vorbereitungsdienst im mittleren Dienst bei der Landespolizei

Bei der Landespolizei gibt es je nach Bundesland  unterschiedliche Voraussetzungen. Je nach Bundesland können abweichende oder weitere Voraussetzungen wie eine körperliche Mindestgröße, ein Nachweis der Schwimmfähigkeit oder die Fahrerlaubnis der Klasse B gefordert werden. Die genauen Regelungen für dein Bundesland findest du im Internet. (zB Berufenet der Bundesagentur für Arbeit)

Hier sind die Voraussetzungen am Beispiel Hamburg

  • Schulabschluss:  mittlerer Bildungsabschluss oder  Hauptschulabschluss in Verbindung mit einer förderlichen abgeschlossenen Berufsausbildung
  • deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union
  • Mindestalter von 16 Jahren
  • Höchstalter von 34 Jahren (Ausnahmen möglich)
  • Mindestgröße von 1,60 m (Ausnahmen nur im Einzelfall möglich)
  • Nachweis der Schwimmfähigkeit, z.B. deutsches Schwimmabzeichen in Bronze
  • ein bestimmtes Sehvermögen
  • ein bestimmter Body-Mass-Index (BMI)
  • keine sichtbaren Tätowierungen beim Tragen der Polizeiuniform
  • Fahrerlaubnis der Klasse B (kann bis zum Ende des Vorbereitungsdienstes nachgereicht werden)
  • Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter, zB keine Vorstrafen
  • charakterliche und geistige Eignung
  • körperliche Eignung

Wer kann in Deutschland Polizist werden?

Um in Deutschland die Ausbildung zum Polizist/ zur Polizistin beginnen zu können, musst du im Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit sein oder die Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedstaats besitzen. Dein polizeiliches Führungszeugnis darf keine Vorstrafen aufweisen.

Wie sieht der Einstellungstest bei der Polizei aus?

Durch die Ausbildung zum Polizeibeamten erhältst du den Beamtenstatus. Bevor der Staat dich als Beamten einstellt (was mit besonderen Rechten und Pflichten verbunden ist), will er natürlich wissen und sicherstellen, dass du nicht nach kurzer Zeit schon dienstunfähig bist. Es wird geprüft, ob du für diese herausfordernde Ausbildung körperlich und mental fit und entsprechend verantwortungsbewusst bist, um den Beruf der Polizistin auszuüben. Es kommt also ein ordentlicher Eignungstest auf dich zu, der aus einem schriftlichen und einem sportlichen Test, einer polizeiärztlichen Untersuchung und einem Vorstellungsgespräch besteht.

Wie bewerbe ich mich zur Ausbildung bei der Polizei?

Der Bewerbungsprozess bei der Polizei ist recht umfangreich und bedarf der sorgsamen Planung.

Zunächst solltest du dir im Klaren sein, ob du dich bei der Bundes- oder Landespolizei bewerben möchtest, denn die Bewerbung läuft online direkt über die jeweilige Behörde.

Vor deiner Bewerbung solltest du auch prüfen, welche einzelnen Voraussetzungen es gibt. Als Bewerber musst du eine generelle Tauglichkeit aufweisen, du solltest körperlich fit sein und Voraussetzungen wie Mindestgröße und Altersgrenzen erfüllen. 

Gut zu wissen: Bei der Polizei gibt es Einstellungsberater, deren Job es ist, dir beim Bewerbungsprozess mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Wann muss ich mich für die Ausbildung zum Polizisten bewerben?

Bei der Bundespolizei beginnt die Ausbildung am 1. September. Leider sind Fristen bei der Landespolizei nicht einheitlich geregelt. Hier musst du auf den Internetseiten der Landespolizei nachschauen. Manche Bundesländer haben zwei Termine, manche nur einen. 

Deine Bewerbung musst du ein Jahr vor dem jeweiligen Ausbildungsbeginn starten.

Das Internet erleichtert dir die Einreichung, denn du kannst deine Bewerbungsunterlagen direkt auf dem Bewerbungsportal der Polizeibehörde hochladen. Die Bewerbungsportale sind auch gute Informationsquelle für deine erfolgreiche Bewerbung bei der Polizei.

Wie viel verdiene ich während meiner Ausbildung zum Polizeibeamten im mittleren Dienst?

In der Polizeiausbildung erhältst du den sogenannten Anwärtergrundbetrag – das ist sozusagen dein Ausbildungsgehalt. Wie hoch das ausfällt, hängt davon ab, ob du die Ausbildung zum Polizeivollzugsbeamten im mittleren Dienst bei der Bundespolizei oder bei einer Landesbehörde machst. Bei den Polizeien der einzelnen Bundesländer gibt es kleine Gehaltsunterschiede.

  • Bundespolizei: Als Polizeianwärter im mittleren Dienst der Bundespolizei liegt das Anwärtergehalt bei exakt 1.284 Euro brutto im Monat.
  • Landespolizei: Machst du eine Ausbildung bei einer Landespolizei, kann es zu Schwankungen beim Anwärtergehalt kommen. Je nach Bundesland bekommst du im mittleren Dienst zwischen 1.210 und 1.328 Euro monatlich.

Die Ausbildung bei der Polizei zählt damit zu den bestbezahlten Ausbildungen! Und es kommt noch besser: Dein Ausbildungsgehalt liegt zwar knapp über dem Grundfreibetrag – was dich zwar lohnsteuerpflichtig macht – aber die Lohnsteuer ist äußerst gering. Da ist Bruttogehalt fast gleich Nettogehalt.

Wie viel verdient ein Polizist nach bestandener Ausbildung?

Nach erfolgreicher Beendigung des Vorbereitungsdienstes richtet sich dein Einstiegsgehalt nach der Besoldungsgruppe A6 oder A7. Die Besoldungsgruppe A6 Stufe 1 weist ein Bruttogrundgehalt von 2515 Euro im Monat auf.

Das ist aber noch nicht das Ende der Fahnenstange, denn zu diesem Grundgehalt kommen dann noch Zuschläge, (zB für Nachtschichten oder Dienste an Sonn- und Feiertagen) und die Tatsache, dass du als Beamter zudem keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen musst. 

Wie viel verdient ein Polizist im mittleren Dienst?

Das Gehalt eines Polizeibeamten im mittleren Dienst ist in den Besoldungsgruppen A6 bis A9 geregelt und beträgt damit monatlich als Bruttogrundgehalt zwischen 2.515 und 3.878 Euro.

Das höchste Grundgehalt, was du als Polizist im mittleren Dienst erhalten kannst, liegt damit in der Erfahrungsstufe 8 der Besoldungsgruppe 9 bei 3.878 Euro, ohne Zuschläge.

Aber nicht nur deine Berufserfahrung hat Einfluss darauf, wie viel du als Polizeibeamter im mittleren Dienst verdienst. Weitere Einflußfaktoren sind etwa Dienstgrad, Alter Familienzuschlag, Zulagen, Vergütungen und die Auslandsbesoldung.

Welche Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten gibt es bei der Polizei?

Die Möglichkeiten sind fast so zahlreich, wie es Einsatzszenarien für die Polizei gibt. 

Durch ein duales Studium kannst du dir einen Laufbahnwechsel in den gehobenen Dienst ermöglichen. Das geht am besten nach ein paar Jahren Berufserfahrung und einer Empfehlung durch deinen Vorgesetzten. 

In manchen Bundesländern steigst du, sobald du das duale Studium aufgenommen hast, direkt als Kommissaranwärter in den gehobenen Dienst auf. Mit Beendigung und bestandener Laufbahnprüfung bist du dann Polizeikommissarin und hast einen Bachelorabschluss. Im gehobenen Dienst kannst du dann Führungsaufgaben übernehmen.

Mit einem Master oder gleichwertigem Abschluss kannst du dann noch in den höheren Dienst und damit in die höchste Beamtenlaufbahn in Deutschland aufsteigen. Damit qualifizierst du dich für Führungspositionen in größeren Dienststellen und Polizeieinheiten. 

Zudem warten viele weitere berufliche Fortbildungen in Form von Lehrgängen, Seminaren und verwaltungsinternen Lehrgängen auf dich. 

Wie sind die Arbeitszeiten bei der Polizei?

Als Polizist/-in arbeitest du meist im Schichtdienst. Das heißt, dass du auch in Spät- und Nachtschichten arbeitest und du hast einen wechselnden Arbeits- und Schlafrhythmus.

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