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Gärtner/in
Ausbildung und Beruf

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  • Ausbildungsart
    Duale Ausbildung
  • Ausbildungsdauer
    3 Jahre
  • Gewünschter Schulabschluss
    Guter mittlerer Abschluss
  • Ausbildungsvergütung
    1. Ausbildungsjahr: 650 - 1.020 € (1. Ausbildungsjahr), 765 - 1.130 € (2. Jahr) und 875 - 1.240 € (3. Jahr)

Die Ausbildung zum Gärtner in 20 Sekunden

  • Aufgaben: Pflanzenpflege, Bodenbearbeitung, Schädlingskontrolle, kreative Gestaltung
  • Besonderheiten: Körperliche Arbeit, Naturverbundenheit, saisonale Abhängigkeit
  • Fachrichtungen: 7
  • Arbeitsorte: Unterschiedlich je nach Fachrichtung

Hier dreht sich alles um Pflanzen, Gärten und Natur. Dazu gehört nicht nur das Wachsen, Blühen und Pflegen von Pflanzen, sondern auch die Gestaltung von Grünflächen wie Gärten oder Parks.

Als Gärtner:in hältst du alles Grüne in Schuss und stehst mit Tipps und Tricks zur Verfügung, wenn Kunden selbst die Schaufel in die Hand nehmen möchten.

Wenn du also Freude an Pflanzen hast, gerne draußen arbeitest und kreativ sein möchtest, könnte der Beruf des Gärtners genau das Richtige für dich sein.

Was machen Gärtner?

Gärtner:innen sind wie grüne Allroundtalente – sie kümmern sich um Pflanzen, sorgen dafür, dass sie gesund wachsen, und gestalten Gärten und Parks. Egal ob Blumen, Bäume, Obst oder Gemüse, Gärtner haben viele Aufgaben: Sie lockern den Boden, pflanzen Samen, kümmern sich um junge Pflanzen und schneiden Bäume zurecht oder fällen sie sogar. 

Mit verschiedenen Werkzeugen machen sie sich ihre Arbeit einfacher. Gärtner beraten auch Personen, die Pflanzen kaufen wollen, und schützen die Pflanzen vor Krankheiten. Ihre Arbeit ist ganz schön abwechslungsreich und reicht von der Bodenarbeit bis zur Landschaftsgestaltung. Dazu braucht man nur einen grünen Daumen, Liebe zur Natur und praktische Fähigkeiten.

Welche Fachrichtungen für Gärtner gibt es?

Die Ausbildung für Gärtner wird in 7 unterschiedlichen Schwerpunkten angeboten:

  1. Baumschule
  2. Friedhofsgärtnerei
  3. Garten- und Landschaftsbau
  4. Gemüsebau
  5. Obstbau
  6. Staudengärtnerei
  7. Zierpflanzenbau

Alle Schwerpunkte haben folgende Aufgaben gemeinsam: Gärtner kümmern sich um Pflanzen in Gewächshäusern, Baumschulen, Friedhöfen, Gärten und Parks. Egal, ob sie Blumen, Bäume oder Gemüse anbauen, es gibt einige grundlegende Dinge, die Gärtner immer tun:

Den grünen Daumen benutzen: Gärtner kümmern sich darum, dass Pflanzen in Gärten und Parks gesund wachsen. Dazu gehören das richtige Gießen, Düngen, der Schutz vor Schädlingen und manchmal das Beschneiden der Pflanzen.

Auf die Knie, Fertig, Buddeln! Der Boden, in dem Pflanzen wachsen, muss in gutem Zustand sein. Gärtner lockern den Boden auf, entfernen Unkraut und fügen Nährstoffe hinzu, damit die Pflanzen besser wachsen können.

Für grünen Nachschub sorgen: Gärtner vermehren Pflanzen, indem sie Samen pflanzen oder Ableger machen. Sie kümmern sich dann um die kleinen Pflanzen, bis sie stark genug sind, um an ihren endgültigen Platz gepflanzt zu werden.

Grüne Architektur: Gärtner entscheiden, wie Gärten und Parks aussehen sollen. Sie wählen Pflanzen aus, setzen sie an die richtige Stelle und gestalten Wege und Plätze.

Baumpflege: Bäume müssen auch gepflegt werden. Gärtner schneiden Äste ab, sichern die Baumkrone und manchmal müssen sie Bäume fällen.

Pflanzenschutz: Gärtner setzen Maßnahmen zum Pflanzenschutz um, indem sie Krankheiten und Schädlinge erkennen und bekämpfen, sei es durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln oder biologische Methoden.

Gartentechnik: Gärtner nutzen verschiedene Werkzeuge wie Rasenmäher und Traktoren, um ihre Arbeit zu erleichtern.

Mit Tipps und Tricks zum Traumgarten: Gärtner helfen Menschen, ihre Gärten zu pflegen. Sie geben Tipps, welche Pflanzen gut passen und wie man sie am besten pflegt.

Die Ausbildung aller 7 Schwerpunkte ist dual. Das bedeutet, dass du als Azubi die Hälfte deiner Zeit im Ausbildungsbetrieb arbeiten und die andere Hälfte in der Berufsschule lernen wirst.

Nach etwa drei Jahren gibt es dann eine Abschlussprüfung und danach kann man richtig durchstarten.

Wie unterscheiden sich die Fachrichtungen der Gärtner:innen?

Je nachdem für welchen Schwerpunkt du dich entscheidest, sieht dein Arbeitsalltag etwas anders aus. Hier hast du einen kurzen Überblick:

Baumschule

  • Aufgaben: Vermehrung und Anzucht von Bäumen und Sträuchern, Pflege von Jungpflanzen.
  • Besonderheiten: Fokus auf Gehölzen, intensive Baumpflege, oft Spezialisierung auf bestimmte Baumarten.
  • Arbeitsorte: Baumschulen, Gärtnereien, Parks, Alleen.

Friedhofsgärtnerei 

  • Aufgaben: Gestaltung und Pflege von Grabstätten, Auswahl und Anpflanzung von passenden Pflanzen.
  • Besonderheiten: Sensibilität im Umgang mit Trauernden, saisonale Gestaltung von Gräbern.
  • Arbeitsorte: Friedhöfe, Gärtnereien, Krematorien.

Garten- und Landschaftsbau

  • Aufgaben: Anlage und Pflege von Gärten, Parks, öffentlichen Anlagen; Gestaltung mit Pflanzen, Wegen, Wasseranlagen.
  • Besonderheiten: Konzeption und Umsetzung von größeren Projekten, handwerkliche Tätigkeiten im Freien.
  • Arbeitsorte: Landschaftsbauunternehmen, Gärtnereien, Baufirmen.

Gemüsebau

  • Aufgaben: Anbau von Gemüse, Pflege der Pflanzen, Ernteplanung.
  • Besonderheiten: Beachtung von Fruchtfolgen, Nutzung von Gewächshäusern, intensive Bewirtschaftung.
  • Arbeitsorte: Gemüsebetriebe, Gewächshäuser, Freilandanbau.

Obstbau

  • Aufgaben: Anbau von Obstbäumen, Pflege der Bäume, Ernteplanung.
  • Besonderheiten: Baumpflege für hohe Erträge, Kenntnisse in Sortenkunde, oft Saisonarbeit.
  • Arbeitsorte: Obstplantagen, Streuobstwiesen, Baumschulen.

Staudengärtnerei

  • Aufgaben: Anbau und Pflege von Stauden, winterharte Pflanzen mit mehrjähriger Lebensdauer.
  • Besonderheiten: Sortenvielfalt, Pflanzen für Gartenbeete und -rabatten.
  • Arbeitsorte: Staudengärtnereien, Baumschulen, Gartencentern.

Zierpflanzenbau

  • Aufgaben: Anbau von Zierpflanzen, Blumen, Topfpflanzen, Pflege und Vermehrung.
  • Besonderheiten: Ästhetische Gestaltung, oft in Gewächshäusern, Sortenvielfalt.
  • Arbeitsorte: Gärtnereien, Blumenproduktionsbetriebe, Gartencenter.

Wo arbeiten Gärtner?

Als Gärtner hast du die Qual der Wahl, wo du nach der Ausbildung arbeiten kannst:

  • Friedhöfe und Krematorien: Pflege von Grünanlagen, Blumenarrangements und Bäumen auf Friedhöfen.
  • Gärtnereien: Anbau und Pflege von Pflanzen, Verkauf von Blumen und Gartenprodukten.
  • Baumschulen: Aufzucht und Verkauf von Bäumen und Sträuchern.
  • Blumenproduktionsbetriebe: Produktion von Blumen für den Verkauf.
  • Gartencenter: Beratung und Verkauf von Pflanzen und Gartenbedarf.
  • Staudengärtnereien: Anbau und Pflege von mehrjährigen Pflanzen.
  • Obstplantagen und Streuobstwiesen: Pflege und Ernte von Obstbäumen.
  • Gemüsebetriebe: Anbau und Pflege von Gemüse.
  • Gewächshäuser: Anbau von Pflanzen unter kontrollierten Bedingungen.
  • Freilandanbau: Arbeit im Freien, angepasst an verschiedene Pflanzenarten.
  • Landschaftsbauunternehmen: Gestaltung und Pflege von Gärten und Außenanlagen.
  • Baufirmen: Landschaftsgestaltung im Rahmen von Bauprojekten.
  • Parks & Alleen: Pflege und Gestaltung von öffentlichen Grünflächen.

Wie bereite ich mich auf eine Karriere als Gärtnerin vor?

Um mit der Ausbildung richtig loszulegen, brauchst du rechtlich keine vorherige Ausbildung. Du kannst also direkt durchstarten, wenn du mindestens einen guten mittleren Abschluss (Realschulabschluss) hast. Hier geht’s nämlich mehr um deine persönlichen Interessen, Fähigkeiten und Eigenschaften.

Wenn du also nicht gleich einen grünen Daumen hast, brauchst du keine Angst haben. Während der Ausbildung werden dir noch genug Tipps und Tricks beigebracht, damit du möglichst gut vorbereitet bist, wenn es heißt: An die Schaufeln, fertig, buddeln!

Fähigkeiten & Eigenschaften

Mehr als nur ein grüner Daumen: Als Gärtner:in musst du wissen, wie man sich um verschiedene Pflanzen kümmert. Das hilft dabei, die besten Entscheidungen für ihre Pflege zu treffen, sodass sie gut wachsen und gedeihen können.

Geschickt sein: Gärtnern bedeutet, praktisch mit Pflanzen und Werkzeugen zu arbeiten. Wenn du geschickt mit deinen Händen umgehen kannst, wird deine Arbeit effektiver und die Pflanzen werden gesund bleiben.

Achtung, zerbrechlich! Gärtner:innen kümmern sich um lebende Organismen – die Pflanzen. Jede Pflanze hat ihre eigenen Bedürfnisse, sei es bei der Bewässerung, Düngung oder beim Schutz vor Krankheiten. Sorgfältiges Arbeiten ist notwendig, um sicherzustellen, dass diese Bedürfnisse erfüllt werden. Fehler können sich direkt auf das Wohlbefinden der Pflanzen auswirken.

Ein kreatives Köpfchen: Gerade im Garten- und Landschaftsbau geht es darum, harmonische Landschaften durch unterschiedliche Baum- und Pflanzenarten zu erschaffen. 

Organisiert arbeiten: Gärtner:innen haben viele Aufgaben. Mit guter Selbstorganisation behältst du den Überblick und erledigst deine Arbeit effizient.

Immer schön lächeln: Wenn du im Verkauf arbeitest, ist es wichtig, auf die Kundenwünsche einzugehen. Freundlich und hilfsbereit zu sein, sorgt für zufriedene Kunden und hilft dem Geschäft.

Nicht gleich die Nerven verlieren: Pflanzen wachsen nicht über Nacht. Ihre Entwicklung benötigt Zeit. Geduld ist entscheidend, um den Prozessen des Pflanzenwachstums Raum zu geben. Sorgfältige Pflege über einen längeren Zeitraum hinweg ist notwendig, um gesunde und kräftige Pflanzen zu erhalten.

Bist du ein Teamplayer? Oft arbeitet man im Umgang mit Pflanzen im Team. Zusammenzuarbeiten hilft dabei, Ideen auszutauschen und große Projekte zu bewältigen. Es macht die Arbeit einfacher und effizienter.

Und wie kann man diese Fähigkeiten entwickeln?

  • Praktische Erfahrung sammeln! Übe durch praktische Arbeit, sei es im eigenen Garten, in Gemeinschaftsgärten oder durch Praktika.
  • Überlege, was du tust. Schau dir deine Arbeit an und denk darüber nach, was gut läuft und was nicht so gut. Fehler sind okay, sie helfen dir, besser zu werden.
  • Bleib dabei: Engagiere dich in Projekten, die Zeit brauchen. Das hilft dir zu verstehen, dass gute Ergebnisse manchmal eine Weile dauern.

Interessen

Auf die Natur achten: Gärtner arbeiten mit und in der Natur. Es ist wichtig, umweltbewusst zu sein, um nachhaltig zu arbeiten und die Umwelt zu schützen.

Arbeitest du gerne mit deinen Händen? Gärtner arbeiten viel mit ihren Händen – sei es beim Pflanzen, Gärtnern oder beim Bau von Strukturen im Garten. Ein generelles Interesse am handwerklichen Tun erleichtert die praktischen Aspekte des Berufs.

Bist du gerne in der Natur? Ein grundsätzliches Interesse an Pflanzen, Blumen, Bäumen und der Natur ist wichtig, da dies die Basis des Gärtnerberufs bildet.

Zusammengefasst: Was muss man für die Ausbildung mitbringen?

  • Einen grünen Daumen
  • Keine Rückenschmerzen
  • Organisiert arbeiten
  • Auf die Natur achten
  • Kreativität
  • Einen guten mittleren Abschluss

Hilfreiche Schulfächer

Bestimmte Schulfächer können dir bei der Vorbereitung auf deine Ausbildung helfen:

Biologie: In Biologie lernst du, wie Pflanzen wachsen, sich entwickeln und mit ihrer Umwelt interagieren. Du verstehst ihre Bedürfnisse, den Lebenszyklus und ökologische Zusammenhänge. Das ist wie ein Handbuch für Gärtner. Mit diesem Wissen kannst du die Pflanzen besser pflegen, ihre Gesundheit fördern und einen erfolgreichen Anbau betreiben.

Werken/Technik: Für den Einsatz und die Instandhaltung von Maschinen, Geräten und technischen Einrichtungen, beispielsweise für’s Bauen von Blumenbeeten oder zur Bewässerung, sind handwerkliche und technische Vorkenntnisse bereits in der Ausbildung ein Plus.

Chemie: Hier lernst du, wie man Pflanzen vor Krankheiten und Schädlingen schützt. Ein chemisches Verständnis hilft dir, die richtigen Schutzmittel auszuwählen und anzuwenden, um die Gesundheit der Pflanzen zu gewährleisten.

Mathematik: In der Mathematik geht es darum, die richtigen Mengen zu berechnen. Beim Düngen musst du wissen, wie viel von welchem Dünger deine Pflanzen benötigen. Auch bei der Flächenmessung ist Mathematik entscheidend, um sicherzustellen, dass du die richtige Menge an Pflanzen für den verfügbaren Raum hast. Mathematik hilft dir also, präzise und effizient zu arbeiten.

Was verdienen Gärtner in der Ausbildung und im Beruf?

Wie bereits erklärt, wechselst du während deiner Ausbildung zwischen der Berufsschule und der praktischen Arbeit im Unternehmen. Da du während dieser Zeit bei einem Ausbildungsbetrieb angestellt bist, erhältst du auch eine Vergütung. Dein monatliches Einkommen kann jedoch je nach Bundesland, Art des Ausbildungsbetriebs und den individuellen Vereinbarungen variieren.

So könnte beispielsweise deine Monatsvergütung aussehen:

Branche1. Ausbildungsjahr2. Ausbildungsjahr3. Ausbildungsjahr
Erwerbsgartenbau630 – 850 €766 – 950 €876 – 1.150 €
Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau1.020 €1.130 €1.240 €

Und wie hoch ist das Gehalt nach meinem Abschluss?

Je nach Fachrichtung, Bundesland, Arbeitgebern und individuellen Vereinbarungen wird dein Einkommen in Deutschland als Gärtner:in unterschiedlich ausfallen.

Damit du dir mehr darunter vorstellen kannst, ist hier ein Monatsgehalt-Ranking von Top- bis Geringverdiener unter den Gärtnern:

  1. Friedhofsgärtnerei: 2.416 bis 3.684 €
  2. Garten- und Landschaftsbau: 2.494 bis 3.432 €
  3. Baumschule, Staudengärtnerei, Zierpflanzenbau: 2.241 bis 3.283 €
  4. Gemüsebau, Obstbau: 2.009 bis 2.845 €

Wenn du motiviert bist und dich konstant weiterbildest, stehen dir mit deiner wachsenden Berufserfahrung neue Chancen offen, dein Gehalt zu steigern!

Weiterbildung nach deiner Gärtnerausbildung

1. Eine Anpassungsweiterbildung ist wie ein Update für deine bereits vorhandenen Fähigkeiten. Es hilft dir, mit neuen Entwicklungen oder Anforderungen in deinem aktuellen Job mitzuhalten.

Die gängigsten Weiterbildungen für Gärtner sind:

  • Pflanzenschutz
  • Floristik
  • Baumpflege
  • Garten- und Landschaftsbau
  • Verkaufstraining

2. Auf der anderen Seite ist eine Aufstiegsweiterbildung wie ein Upgrade für deine Karriere. Sie zielt darauf ab, deine Fähigkeiten und Qualifikationen zu erweitern, um es dir zu ermöglichen, in höhere Positionen aufzusteigen oder anspruchsvollere Aufgaben zu übernehmen. 

Wenn du dich weiterentwickeln möchtest, gibt es zwei gute Möglichkeiten: Gärtnermeister:in oder Techniker:in für Gartenbau.

Ein Gärtnermeister zu werden ist wie eine Fortgeschrittenen-Ausbildung. Du lernst nicht nur mehr über Pflanzen, sondern auch, wie man ein Team leitet. Mit diesem Titel kannst du vielleicht deinen eigenen Gartenbaubetrieb eröffnen oder in höheren Positionen arbeiten.

Der Techniker für Gartenbau ist eher praktisch orientiert. In zwei bis drei Jahren lernst du eine Menge über Pflanzenproduktion, aber auch über die wirtschaftlichen Seiten des Gartenbaus. Als Techniker könntest du verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen, Projekte planen und moderne Technologien im Gartenbau nutzen. Es ermöglicht dir, nicht nur in der Praxis, sondern auch organisatorisch und strategisch voranzukommen.

3. Eine weitere Möglichkeit ist ein Studium, besonders wenn du das Abitur hast. Typische Studiengänge nach dieser Ausbildung sind: 

  • Landschaftsökonomie/Naturschutz: Ein Studium in diesem Bereich ermöglicht eine Vertiefung in ökonomische und ökologische Aspekte der Landschaftsgestaltung und -erhaltung.
  • Agrarbiologie: Fokussiert auf die biologischen Aspekte der Landwirtschaft und Pflanzenkunde.
  • Garten- und Landschaftsbau: Ein Studium in diesem Bereich bietet eine umfassende Ausbildung in der Gestaltung und Planung von Außenanlagen.

Zukunftsaussichten für den Gärtner-Ausbildungsberuf

In der Zukunft bieten sich Gärtnerinnen und Gärtnern spannende Möglichkeiten durch moderne Technologien. Zum Beispiel könnten wir in Gartencentern bald ohne Kassen bezahlen, einfach mit dem Handy. Oder wir nutzen smarte Geräte, die genau wissen, wie viel Pflanzenschutzmittel gebraucht wird, um Pflanzen zu schützen. Es gibt auch Sensoren, die Temperatur und Bodenfeuchte überwachen und automatisch für die richtige Bewässerung sorgen. Sogar Drohnen könnten uns helfen, frühzeitig Krankheiten oder Schädlinge bei Bäumen zu entdecken. Und mit 3D-Laserscannern vermessen wir das Gelände, um Gärten virtuell zu planen.

Aber, klar, dafür müssen wir uns anpassen und Neues lernen. Einige Aufgaben könnten einfacher werden, andere könnten sich ändern. Wichtig ist, immer am Ball zu bleiben und sich weiterzubilden. Workshops und Schulungen helfen uns dabei, fit für die digitale Zukunft zu sein. Es wird spannend, aber auch eine Herausforderung – wir müssen bereit sein, uns anzupassen und dazuzulernen.

Mein azubister
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