| IT-Systeme beurteilen | Bevor etwas bestellt oder empfohlen wird, muss klar sein, was tatsächlich gebraucht wird. Auszubildende lernen, marktgängige IT-Systeme für unterschiedliche Einsatzbereiche zu analysieren und dabei auch Kriterien wie Leistungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und Barrierefreiheit zu berücksichtigen. |
| Kunden beraten & einweisen | Technik ist nur dann nützlich, wenn die Menschen sie auch bedienen können. Wie man Kunden gut berät, verständlich erklärt und sicher in neue Systeme und Produkte einweist. Genau das ist ein fester Bestandteil der Ausbildung. |
| Programmierung & Algorithmen | Auch im Handwerk der IT-Infrastruktur spielt Programmierung eine Rolle: Auszubildende lernen, wie Algorithmen formuliert werden und wie man einfache Anwendungen in einer Programmiersprache erstellt, zum Beispiel für Automatisierungsaufgaben oder Diagnoseskripte. |
| IT-Sicherheit analysieren & umsetzen | Sicherheit ist kein Thema am Ende der Ausbildung, sondern von Anfang an dabei. Auszubildende lernen, Sicherheitsanforderungen von IT-Systemen zu analysieren, passende Schutzmaßnahmen abzuleiten und umzusetzen und Nutzer darin einzuweisen, wie sie sicher mit Systemen umgehen. |
| IT-Geräte & Systeme installieren und in Betrieb nehmen | Vom Auspacken bis zum laufenden System: IT-Geräte und -Systeme werden physisch montiert und aufgestellt, anschließend konfiguriert, angepasst und in Betrieb genommen. Ordentliche Verkabelung, sicherer Aufbau und eine funktionierende Grundkonfiguration gehören dabei zum Handwerk. |
| Netzwerkkomponenten installieren & konfigurieren | Switches, Router, Access Points, Patchfelder, was bei der Installation, Konfigurierung und Inbetriebnahme von Netzwerk- und Übertragungskomponenten zu beachten ist, wird in der Ausbildung Schritt für Schritt gelernt. |
| Stromkreise & Verteilungseinrichtungen auslegen | IT-Infrastruktur hängt an stabiler Stromversorgung. Deshalb gehört dazu auch das Wissen, wie Stromkreise festgelegt werden und wie Verteilungseinrichtungen sowie geeignete Leitungen ausgewählt werden – sicher, normgerecht und auf den Bedarf der Anlage abgestimmt. |
| Funktionsfähigkeit prüfen & diagnostizieren | Funktioniert alles wie geplant? Auszubildende lernen, wie die Funktionsfähigkeit von IT-Geräten, -Systemen und einzelnen Komponenten systematisch geprüft wird, inklusive Test- und Diagnoseverfahren, die Fehler sichtbar machen, bevor sie zu echten Problemen werden. |
| Elektrische Sicherheit messen & nachweisen | Elektrische Anlagen brauchen eine Abnahme und die basiert auf Messergebnissen. Wie Prüf- und Messverfahren ausgewählt und eingesetzt werden, um die elektrische Sicherheit von Anlagen zu gewährleisten und normgerecht zu dokumentieren, ist eigenständiger Ausbildungsinhalt. |
| Qualitätsmängel erkennen & beheben | Kein Betrieb arbeitet fehlerfrei, doch entscheidend ist, wie systematisch man mit Mängeln umgeht. Auszubildende lernen, Ursachen von Qualitätsproblemen methodisch zu ermitteln, nachhaltig zu beseitigen und den gesamten Prozess sorgfältig zu dokumentieren. |
| Störungen annehmen, eingrenzen & beheben | Wenn beim Kunden nichts mehr geht, ist schnelles und strukturiertes Handeln gefragt. Auszubildende üben, Störungsmeldungen entgegenzunehmen, den Fehler durch gezielte Analyse einzugrenzen und die Störung zuverlässig zu beheben. |
| Sicherheitsvorfälle einschätzen & bearbeiten | Nicht jede Auffälligkeit im Netzwerk ist harmlos. Wie man IT-Sicherheitsvorfälle richtig einschätzt, nach klaren Verfahren bearbeitet und welche Schritte dann folgen, all das gehört in einer vernetzten Arbeitswelt zum Pflichtprogramm. |
| Grundlagenwissen rund um die Ausbildung | Parallel zu den technischen Inhalten werden Kenntnisse zu Rechten und Pflichten in der Ausbildung, zur Organisation des Ausbildungsbetriebs und zum betrieblichen Umweltschutz vermittelt. Orientierung, die im Berufsalltag direkt nützlich ist. |