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Gestalter:in für immersive Medien
Ausbildung und Beruf

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  • Ausbildungsart
    Duale Ausbildung
  • Ausbildungsdauer
    3 Jahre
  • Erwünschter Schulabschluss
    mindestens mittlerer Bildungsabschluss 
  • Ausbildungsgehalt
    636 bis 960 € im ersten, 668 bis 1.060 € im zweiten und 715 bis 1.210 € im dritten Ausbildungsjahr

Du suchst einen Beruf im Technologie- und Medienbereich, den es so noch nicht gab? Einen neuen Beruf, der die aktuellsten Trends und Technologien im Bereich immersive Medien aufgreift? Immerwas denkst du jetzt? Immersiv leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet in etwa “eintauchen”. In diesem Beruf lernst du also, mit Hilfe von spezieller Software virtuelle Umgebungen und Welten zu erschaffen, in welche die Menschen eintauchen können. Die sogenannte Augmented (AR), Virtual (VR) oder Mixed Reality (MR).

Zur Info: Die Ausbildung zur Gestaltein für immersive Medien ist ein neuer Ausbildungsberuf. Die Ausbildungsregelung tritt am 1. August 2023 in Kraft.

Die Ausbildung zum Gestalter für immersive Medien in 20 Sekunden

  • Ist eine duale Ausbildung
  • Sie dauert in der Regel 3 Jahren 
  • Es handelt sich um einen neuen und ersten Ausbildungsberuf in den Bereichen Augmented Reality (AR), Virtual Reality (VR) und Mixed Reality (MR), der zum 1. August 2023 gesetzlich in Kraft tritt.
  • Die Ausbildungsgehalt liegt zwischen 636 und 1.210 Euro
  • Du erstellst mittels Software 3D Modelle, Animationen, Virtuelle Umgebungen und Klangwelten 
  • Gute Zukunftsaussichten und Weiterbildungsmöglichkeiten im Zukunftssektor virtuelle Medien

Was solltest du für die Ausbildung zum:r Gestalter:in für immersive Medien mitbringen?

Der Ausbildungsberuf zum:r Gestalter:in für immersive Medien ist ein brandneuer und ein brandaktueller Beruf. Brandneu, weil er zum 1. August 2023 gesetzlich in Kraft getreten ist und brandaktuell, weil der Bedarf an gut ausgebildeten Menschen in den neuen digitalen Medien immer größer wird. Und die Berufsbezeichnung Gestalter birgt ja schon viel in sich. Wer gestaltet, der arbeitet kreativ und die rasanten digitalen Entwicklungen geben einen großen Gestaltungsspielraum, vieles wird neu sein oder erst neu geschaffen werden. Du wirst dich also in einem kreativen, innovativen und sich immer wieder verändernden beruflichen Umfeld bewegen.  

Neben den formalen Voraussetzungen wie einem mindestens sehr guten Realschulabschluss, besser noch Abitur oder Fachhochschulreife, solltest du also auch Interessen und Neigungen mitbringen, die zu diesem spannenden Berufsbild passen.

Persönliche Interessen und Eigenschaften

Wie bereits erwähnt, wird der Berufsalltag der Gestalterinnen für immersive Medien sowohl von Kreativität, als auch Technik bestimmt sein und auch immer wieder von den neuesten digitalen Entwicklungen beeinflusst werden. Dementsprechend sollten auch deine Interessen und Neigungen gelagert sein. Deine Arbeit wird überwiegend am Computer und anderen digitalen Geräten stattfinden und du wirst viele kreative Software Programme kennen und beherrschen lernen.

Du solltest auch Teamfähigkeit mitbringen, denn soziale und kommunikative Kompetenz für den Umgang mit Kollegen und Kunden sind wichtige Voraussetzungen, die du für die Ausbildung und den Beruf mitbringen musst. Schließlich musst du nicht nur Konzepte erstellen und digitale Welten erschaffen, sondern auch Projekte managen, Kunden beraten und präsentieren.

Wichtige Schulfächer für Gestalter für immersive Medien

Neben diesen persönlichen und  formalen Voraussetzungen solltest du auch Interesse und gute Kenntnisse in den folgenden Fächern mitbringen:

Englisch: Als angehende:r Gestalter:in für immersive Medien wirst du es mit einem internationalen Berufsfeld zu tun haben. Du wirst mit englischsprachigen Kunden kommunizieren und auch die meiste Fachliteratur oder die neuesten Entwicklungen wird es meist in englischsprachigen Veröffentlichungen geben. Gute Englischkenntnisse sind eine wichtige Voraussetzung.

Deutsch: Du wirst Konzepte und Präsentationen auf deutsch erstellen und mit deutschen Kunden kommunizieren, sie beraten und ihnen Ideen und Konzepte präsentieren. Eine gute mündliche und schriftliche Ausdrucksweise in Deutsch ist also ebenfalls erforderlich.

Kunst: Eine künstlerische und kreative Neigung ist für die Gestaltung von virtuellen Welten unter ästhetischen Gesichtspunkten sehr wichtig. Freude und gute Noten in diesem Schulfach sind ebenfalls sehr hilfreich.

Informatik: Ein Interesse am Thema Informatik bereits zur Schulzeit wird dir das Erlernen der Softwareprogramme und das Arbeiten am Computer und im digitalen Umfeld ebenfalls erleichtern.

Wie ist die Ausbildung zum:zur Gestalter:in für immersive Medien aufgebaut?

Als duale Ausbildung wird die Ausbildung parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt. Theorie und praktischer Anteil halten sich hierbei in etwa die Waage. Dementsprechend findet der Unterricht an der Schule und im Ausbildungsbetrieb statt. Im ersten Jahr drückst du die Schulbank zusammen mit den Auszubildenden der Mediengestaltung in Bild und Ton.

In den theoretischen und praktischen Unterrichtseinheiten und im Ausbildungsbetrieb lernst du zum Beispiel die folgenden berufsspezifischen Tätigkeiten:

  • Gestaltung von virtuellen Umgebungen nach den ausgewählten immersiven Medien und den konzeptionellen Vorgaben
  • Welche Animationstechniken es gibt und wie man Animationen erstellt
  • Grundlagen von 3-D-Modeling, 3-D-Audio und 3-D-Animation und Umgang mit den damit verbundenen Softwareprogrammen
  • Die Anwendung von Streaming-, Cloud-, und Distributionsmöglichkeiten 
  • Konzeption, Kund:innenberatung, Projektmanagement und Präsentation

Am Ende des zweiten Ausbildungsjahres machst du die Zwischenprüfung und am Ende des dritten Jahres steht dann die Abschlussprüfung an.

Was macht ein:e Gestalter:in für immersive Medien nach der Ausbildung?

Nach der Ausbildung als Gestalter:in für immersive Medien findest du Beschäftigung in Werbeagenturen, Verlagen und Medienhäusern, Museen oder auch in der Gaming Industrie. Aber egal wo du arbeitest, die digitalen Technologien werden dich überall hin begleiten. Konkret heißt das, du wirst virtuelle Welten konzipieren und gestalten, sei es für Werbekunden, Museen und Ausstellungen oder für Computerspiele. Zusammen mit verschiedenen Experten aus der Informatik, der Produktion oder 3D Design entwickelst du Animationen, virtuelle Umfelder, 3D Modelle und Klangwelten, in welche die Menschen eintauchen können.

Neben dem ganzen digitalen Zauber, also der Konzeption und Entwicklung dieser immersiven Welten, wird die Projektplanung, die Beratung von Kunden und Kundinnen Teil deiner täglichen Arbeit sein.

Was verdienst du während der Ausbildung zum:r Gestalter:in für immersive Medien?

Wie viel du genau verdienen wirst, hängt natürlich auch von deinem Ausbildungsbetrieb ab und auch das Bundesland, in dem du arbeitest, kann Einfluss darauf haben, wie viel du letztlich verdienst. Warum das so ist? Ganz einfach, weil auch die Lebenshaltungskosten wie Miete, Strom oder Lebensmittel überall unterschiedlich sind. Dein Gehalt ist auch abhängig davon, ob dein Ausbildungsbetrieb an einen Tarifvertrag gebunden ist.

Beispiel Buchhandel und Verlage (monatlich brutto - je nach Bundesland):

  1. Ausbildungsjahr: 636 bis 960 €
  2. Ausbildungsjahr: 668 bis 1.060 €
  3. Ausbildungsjahr: 715 bis 1.210 €

Beispiel Druckindustrie (monatlich brutto):

  1. Ausbildungsjahr: 1.025 €
  2. Ausbildungsjahr: 1.076 €
  3. Ausbildungsjahr: 1.127 €

Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.

Quellen: Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)

Welche Fort-, Weiterbildungs-, und Karrieremöglichkeiten gibt es?

Möchtest du nach deiner Ausbildung deinen beruflichen Horizont erweitern, gibt es für Gestalter:in für immersive Medien verschiedene Möglichkeiten. Du kannst zum Beispiel deinen Medienfachwirt machen oder den/die Meister:in Medienproduktion Bild und Ton dranhängen. 

Mit entsprechender Qualifizierung steht dir auch noch die Tür zu einem Hochschul- oder Fachhochschulstudium offen, wie etwa Bachelorabschluss im Studienfach Medien-, Multimediatechnik oder Medienproduktion.

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