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Fachinformatiker:innen für Daten- und Prozessanalyse

  • Ausbildungsart
    duale Ausbildung
  • Ausbildungsdauer
    3 Jahre
  • Erwünschter Schulabschluss
    Abitur, in selteneren Fällen auch mittlere Reife
  • Ausbildungsvergütung
     rund 1.000 Euro im ersten und 1.100 Euro im letzten Ausbildungsjahr

Wenn du Prozesse beobachtest, erkennst du sofort die Schwachstellen und würdest sie am liebsten direkt beheben? Daten und Zahlen, das ist dein Ding? Auch mal 8 Stunden am Schreibtisch sitzen und Zahlen analysieren macht dir gar nichts aus? Ich glaube, du bist hier richtig.

Der Fachinformatiker für Daten- und Prozessanalyse in 10 Sekunden

  • Zu seinen Aufgaben gehört es, Daten sowie Prozesse zu analysieren und Lösungen zur Optimierung zu entwickeln und umzusetzen. 
  • Die meisten Ausbilder wünschen sich Azubis mit Abitur oder Fachabitur.
  • Mit guten Noten in Mathematik, Englisch und Informatik kannst du bei deinem Ausbilder punkten.

Was macht man als Fachinformatiker:in für Daten- und Prozessanalyse?

Seit 2020 gibt es die Ausbildung zum Fachinformatiker der Fachrichtung “Daten- und Prozessanalyse”. Insgesamt gibt es 4 Fachrichtungen: 

Der Fachinformatiker für Daten- und Prozessanalyse entwickelt IT-technische Lösungen für digitale Produktions- und Geschäftsprozesse. Und um den soll es jetzt gehen. Zu seinen Aufgaben gehört:

  • Das Analysieren von Arbeits- und Geschäftsprozessen sowie von Datenquellen
  • Das Nutzen der Daten um Arbeits- und Geschäftsprozesse sowie digitale Geschäftsmodelle zu optimieren
  • Das Umsetzen der Schutzziele der Datensicherheit (Datenschutz)

Deine Aufgabe ist es also, dir die Prozesse ganz genau anzusehen und dich zu fragen: Kann man diesen Prozess optimieren und wenn ja, wie? Und während du mit (möglicherweise sehr wertvollen) Daten arbeitest, kommt natürlich die Frage auf: Wie sorgen wir für optimale Datensicherheit?

Wie wird man Fachinformatiker:in mit Fachrichtung “Daten- und Prozessanalyse”?

Da es sich um eine duale Ausbildung handelt, arbeitest du in einem Ausbildungsbetrieb und besuchst parallel die Berufsschule. Du musst dir also einen Arbeitgeber suchen. Den kannst du mit deinem Schulabschluss, deinen Schulkenntnissen oder deinen persönlichen Interessen überzeugen. 

Die meisten Ausbilder wünschen sich Azubis mit Hochschulreife, also entweder Abitur oder Fachabitur. Aber auch mit einem mittleren Schulabschluss hast du gute Chancen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. 

Wichtige Schulfächer für die Ausbildung 

Wenn du bereits das Schulfach Informatik hattest, bist du optimal vorbereitet. Aber auch gute Noten in Mathematik sowie Englisch bringen dir einen Vorteil. Mathematisches Verständnis und analytisches Denken sind Grundlage für alle Fachinformatiker. Und da der Großteil der Fachliteratur nur auf Englisch existiert, ist es klar von Vorteil, wenn deine Englischkenntnisse schon vor der Ausbildung gut sind. 

Solltest du das Schulfach Informatik nicht belegt haben, kannst du genauso gut mit Informatikwissen aus deiner Freizeit punkten.

Wie viel verdient man als Fachinformatiker:in für Daten- und Prozessanalyse?

Du willst bestimmt wissen, was man während der Ausbildung verdient, oder? Das unterscheidet sich sehr je nach Branche und Ausbildungsort. Als Beispiel haben wir das Durchschnittseinkommen eines auszubildenden Fachinformatikers für Daten- und Prozessanalyse in der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen rausgesucht: 

Im ersten Ausbildungsjahr verdient er rund 980 Euro, im zweiten schon 1.030 Euro und im dritten und letzten Jahr verdient er 1.100 Euro. Das ist noch nicht viel, aber dafür steigt das Einkommen im Job umso steiler. 

Was verdienen Fachinformatiker:innen für Daten- und Prozessanalyse?

In den ersten Jahren nach der Ausbildung verdienen sie im Durchschnitt 3.500 Euro. Natürlich handelt es sich hier immer um Bruttoangaben, das heißt, von diesen 3.500 Euro werden noch Steuern usw. abgezogen. Mit 10 Jahren Berufserfahrung verdienen Fachinformatiker für Daten- und Prozessanalyse im Durchschnitt 4.400 Euro. Das kann sich sehen lassen, oder?