Flechtwerkgestalter/in - Ausbildung und Beruf

Flechtwerkgestalter/in - Ausbildung und Beruf
  • Ausbildungsart
    Duale Ausbildung
  • Ausbildungsdauer
    3 Jahre (Vollzeit)
  • Gewünschter Schulabschluss
    Rechtlich keine Vorgabe (beispielsweise Hauptschulabschluss)
  • Ausbildungsvergütung
    mindestens ca. 724 € bis 1.014 € (1-3. Jahr)

Der Beruf Flechtwerkgestalter:in in 20 Sekunden

  • Aufgaben: Flechtmaterial vorbereiten, zuschneiden und biegen, Flechtwerke in Handarbeit herstellen, Oberflächen behandeln und fertige Stücke für Lagerung oder Auslieferung vorbereiten.
  • Was ist besonders: In diesem Beruf entsteht sehr viel in echter Handarbeit. Du arbeitest mit Naturmaterialien und siehst genau, wie aus einzelnen Ruten oder Fasern Schritt für Schritt ein fertiges Objekt wird.
  • Passt zu dir, wenn du gerne mit deinen Händen arbeitest, Geduld mitbringst, ein Auge für Ästhetik hast und handgefertigte Dinge dem Massenprodukt vorziehst.

Ein Flechtwerk entsteht nicht nebenbei. Damit ein Korb, ein Möbelstück oder ein Flechtobjekt am Ende sauber aussieht und stabil bleibt, brauchst du ruhige Hände, Geduld und Übung. Genau darum geht es in diesem Beruf!

Du arbeitest mit Naturmaterialien, bereitest sie vor, biegst sie, schneidest sie zu und flechtest sie in Handarbeit zum fertigen Objekt. Dazu kommen Planung, Oberflächenbehandlung und je nach Auftrag auch die Vorbereitung für Lagerung oder Auslieferung. Die Ausbildung passt deshalb gut zu Menschen, die gern mit den Händen arbeiten und am Ende etwas Greifbares vor sich sehen wollen.

Was genau machen Flechtwerkgestalter:innen?

Flechtwerkgestalterinnen und Flechtwerkgestalter stellen nach vorgegebenen oder eigenen Entwürfen ganz unterschiedliche Flechtwerke her. Dazu gehören je nach Betrieb zum Beispiel Korbwaren, Flechtmöbel oder andere Flechtobjekte. Was dabei im Alltag konkret gemacht wird, siehst du hier:

AufgabeWorum geht’s konkret?
Material vorbereitenWeide, Rattan oder andere Flechtmaterialien werden sortiert, zugeschnitten und bei Bedarf eingeweicht. Das ist wichtig, damit sie biegsam werden und sich sauber verarbeiten lassen, ohne zu brechen.
Entwürfe umsetzenManche Stücke werden nach vorgegebenen Entwürfen gefertigt, andere nach eigenen Ideen. Bevor es losgeht, muss klar sein, welche Form entstehen soll und welches Material dafür passend ist.
Material zuschneiden und biegenDie Materialien werden auf die richtige Länge gebracht und zum Teil gebogen. Dadurch entstehen die Grundlagen für die spätere Form des Korbs, Möbels oder Flechtobjekts.
Flechtwerke in Handarbeit herstellenDanach werden die vorbereiteten Materialien von Hand verflochten. Dabei kommt es darauf an, gleichmäßig zu arbeiten, weil Stabilität und Aussehen direkt davon abhängen.
Oberflächen behandelnFlechtmöbel werden zum Beispiel gebeizt oder gefärbt. Andere Flechtobjekte können mit Lack, Wachs oder Öl behandelt werden, je nachdem, wie sie aussehen sollen und wie stark sie später beansprucht werden.
Produkte lagern und ausliefernWenn ein Stück fertig ist, wird es fachgerecht gelagert, für die Auslieferung vorbereitet und gegebenenfalls verladen. Auch dieser Teil gehört zum Beruf, damit die fertige Arbeit unbeschädigt ankommt.

Wichtige Begriffe einfach erklärt

  • Weide: Weidenruten sind ein klassisches Flechtmaterial. Sie lassen sich gut biegen und werden deshalb für Körbe, Möbel oder andere Flechtobjekte verwendet.
  • Rattan: Rattan ist ein stabiles und zugleich flexibles Material, das besonders im Möbelbereich genutzt wird.
  • Peddigrohr: Peddigrohr wird für feinere Flechtarbeiten verwendet, weil es gleichmäßig und gut formbar ist.
  • Spleißen: Damit ist gemeint, dass Holz oder Ruten längs in schmale Streifen geteilt werden, damit sie sich weiterverarbeiten lassen.
  • Einweichen: Naturmaterialien werden vor der Verarbeitung ins Wasser gelegt, damit sie weich und biegsam werden, ohne zu brechen.
  • Flechttechnik: Damit ist die Art gemeint, wie die einzelnen Materialien miteinander verflochten werden. Je nach Technik verändert sich das Muster und auch die Stabilität des Stücks.

Geduld gehört hier wirklich dazu
Flechtarbeit braucht Zeit. Wenn du zu hastig arbeitest, sieht man das am Muster, an den Abständen oder an der Stabilität. Deshalb lernst du in diesem Beruf sehr früh, konzentriert und Schritt für Schritt zu arbeiten.

Wo kann man als Flechtwerkgestalter:in arbeiten?

Viele Flechtwerkgestalterinnen und Flechtwerkgestalter arbeiten in spezialisierten Flechtbetrieben. Je nach Betrieb gehören Werkstatt, Lager, Verkauf und ein kleiner Büroanteil zum Alltag.

EinsatzmöglichkeitWas macht man hier?
Spezialisierte FlechtbetriebeDort fertigst du zum Beispiel Flechtmöbel, Körbe oder andere Flechtobjekte an. In solchen Betrieben liegt der Schwerpunkt klar auf Handarbeit und sauberer Ausführung.
WerkstattIn der Werkstatt wird vorbereitet, gebogen, verflochten und nachbearbeitet. Hier verbringst du den größten Teil der praktischen Arbeit.
LagerraumDort werden Materialien und fertige Stücke gelagert. Außerdem werden Produkte für Versand oder Auslieferung vorbereitet.
VerkaufsraumWenn ein Betrieb seine Produkte direkt verkauft, kann auch der Verkaufsbereich zum Arbeitsalltag gehören. Dann geht es zum Beispiel darum, fertige Stücke bereitzustellen oder Kunden etwas zu zeigen.
BüroraumAuch in kleinen Handwerksbetrieben fällt etwas Büroarbeit an, etwa rund um Aufträge, Material oder Organisation.

Wie kann man Flechtwerkgestalter:in werden?

Die Ausbildung ist ein anerkannter Ausbildungsberuf und dauert 3 Jahre. Sie läuft dual, also im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Du lernst den praktischen Teil direkt im Betrieb und die Theorie in der Schule. Im dritten Ausbildungsjahr gibt es Schwerpunkte, damit du dich je nach Richtung stärker mit Korbwaren, Flechtmöbeln oder Flechtobjekten beschäftigst.

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Für Betriebe zählt vor allem, ob du handwerklich arbeiten kannst, sorgfältig bist und ein Gefühl für Form und Gestaltung mitbringst. Hilfreich ist auch, wenn du offen dafür bist, sehr genau und geduldig zu arbeiten.

Damit du einschätzen kannst, ob dieser Beruf zu dir passen könnte, hier ein kurzer Check:

Quick Check: Beruf Flechtwerkgestalter.in. Könnte das was für dich sein?

  • ✋ Handgeschick: Präzises Arbeiten mit den Händen liegt dir und du bleibst auch bei kleinen Arbeitsschritten konzentriert.
  • 🎨 Ästhetisches Gespür: Formen, Farben und Proportionen interessieren dich und du merkst, wenn etwas stimmig wirkt oder eben nicht.
  • 🌿 Interesse an Naturmaterialien: Du findest spannend, wie sich Materialien wie Weide oder Rattan verarbeiten lassen.
  • 🧘 Geduld und Konzentration: Du kannst über längere Zeit an einer Sache dranbleiben, ohne schnell die Lust zu verlieren.
  • 💡 Freude am Gestalten: Du willst verstehen, wie Form und Funktion zusammenpassen und wie daraus ein gutes Werkstück entsteht.

Welche Skills braucht man?

FähigkeitWarum ist das besonders wichtig?Wie kann man darin besser werden?
Handwerkliches GeschickHandwerkliches Geschick gehört zu den wichtigsten Grundlagen in diesem Beruf. Du brauchst es zum Beispiel beim Verbinden, Biegen, Nageln, Schrauben oder Leimen von Teilen.Alles, was du sauber mit den Händen machst, hilft dir dabei. Gute Übungen sind Werken, Basteln, Modellbau oder kleine Reparaturen.
Geschicklichkeit und Auge Hand KoordinationBeim Flechten musst du Material präzise führen und gleichmäßig arbeiten. Gerade bei engem Geflecht oder beim Biegen von Rahmen kommt es darauf an, dass deine Hände kontrolliert arbeiten.Übungen mit kleinen, genauen Bewegungen helfen dabei, zum Beispiel Flechten, Nähen, Zeichnen oder Arbeiten mit kleinen Werkstücken.
Kreativität und Sinn für ÄsthetikFlechtwerk soll stabil sein und gut aussehen. Wenn du Formen, Muster und Proportionen bewusst wahrnimmst, kannst du Entwürfe besser umsetzen oder selbst entwickeln.Schau dir Produkte, Möbel oder Kunsthandwerk genau an, skizziere eigene Ideen und überlege bei Gegenständen bewusst, warum sie stimmig wirken.
Sorgfalt und GeduldFlechtarbeit verzeiht wenig. Wenn Abstände ungleichmäßig sind oder das Material falsch sitzt, sieht man das schnell am ganzen Stück.Arbeite bewusst langsam und sauber, statt alles schnell fertig machen zu wollen. Gerade ruhige Handarbeiten trainieren das gut.
Räumliches DenkenDu arbeitest an Objekten, die Form und Stabilität bekommen müssen. Deshalb hilft es, wenn du dir vorstellen kannst, wie ein Stück beim Flechten Schritt für Schritt wächst.Zeichnen, Bauen, Basteln oder Arbeiten mit Modellen helfen dir, Formen besser im Kopf zu erfassen.

Interessen, die helfen können

InteresseWarum hilft das in diesem Beruf?
Handwerk und manuelle TätigkeitenWenn du gern mit den Händen arbeitest und es dir Spaß macht, selbst etwas herzustellen, passt das sehr gut zu diesem Beruf.
NaturmaterialienWer spannend findet, wie sich Weide, Rattan oder ähnliche Materialien verarbeiten lassen, bringt ein gutes Grundinteresse mit.
Gestaltung und FormgefühlWenn du auf Form, Muster und Aussehen achtest, hilft dir das beim Entwerfen und beim gleichmäßigen Arbeiten.
Ruhiges, konzentriertes ArbeitenDieser Beruf passt gut, wenn du dich gern länger mit einer Aufgabe beschäftigst und nicht sofort Abwechslung brauchst.
Möbel, Körbe und handgefertigte ProdukteWer Freude an Dingen hat, die sichtbar von Hand gemacht sind, kann sich in diesem Beruf leichter wiederfinden.

Schulfächer, die gut auf die Ausbildung vorbereiten

SchulfachWarum hilft dieses Fach in der Ausbildung und im Beruf?
Werken / TechnikIn diesem Fach arbeitest du schon mit Materialien, Werkzeugen und handwerklichen Abläufen. Genau das brauchst du später auch in der Ausbildung.
MathematikLängen, Flächen und Körper müssen berechnet werden können, damit Maße stimmen und Materialien passend vorbereitet werden.
KunstKunst hilft dir beim Entwerfen, beim Formgefühl und bei ästhetischen Entscheidungen. Gerade bei Flechtobjekten ist das sehr nützlich.

Was lernt man in der Ausbildung zum Flechtwerkgestalter?

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet im dualen System statt. Das bedeutet, dass du abwechselnd im Betrieb und in der Berufsschule lernst.

AusbildungsinhaltWas lernt man und wie zeigt sich das später im Beruf?
Flechtwerkstoffe kennenlernenDu lernst, welche Materialien es gibt und wie sie sich unterscheiden. Dieses Wissen ist wichtig, weil sich nicht jedes Material gleich biegen, schneiden oder flechten lässt.
Material zurichtenDazu gehört zum Beispiel sortieren, schneiden, schälen, weichen oder spalten. Erst wenn das Material richtig vorbereitet ist, kann sauber weitergearbeitet werden.
Körbe und Grundformen herstellenAm Anfang übst du typische Grundformen wie runde, ovale oder eckige Körbe. So bekommst du ein Gefühl für Aufbau, Spannung und gleichmäßige Muster.
Rahmengeflechte und Kleinmöbel anfertigenSpäter kommen Rahmengeflechte, Rahmenkörbe oder kleinere Möbel dazu. Dann wird klar, wie Flechtarbeit und Konstruktion zusammenhängen.
Flechttechniken vertiefenIn der Ausbildung lernst du verschiedene Techniken kennen und setzt sie an unterschiedlichen Werkstücken ein. So verstehst du nach und nach, welche Technik zu welcher Form passt.
Gestelle und Rahmen anfertigenZu manchen Arbeiten gehören auch Gestelle oder Rahmen. Dafür wird Material gebrannt, gebogen, geknickt oder gebohrt, damit das spätere Werkstück stabil wird.
Oberflächen behandelnDu lernst, wie Oberflächen bearbeitet werden, damit sie zum Produkt passen und die fertige Arbeit gut aussieht.
Werkzeuge, Geräte und Maschinen nutzenAuch der sichere Umgang mit Werkzeugen und Geräten gehört dazu. Du lernst das Flechten selbst und außerdem die passende Arbeitsweise mit allem, was du dafür brauchst.
Verkaufspräsentationen planenZur Ausbildung kann auch gehören, Produkte für eine Präsentation oder einen Verkauf vorzubereiten. Dann geht es darum, Stücke passend zu zeigen und die Zielgruppe mitzudenken.
Kundenaufträge bearbeitenIn fortgeschrittenen Phasen planst, kalkulierst und präsentierst du Flechtwerke nach Kundenauftrag. So lernst du, wie aus einer Idee ein fertiges Werkstück mit konkretem Nutzen wird.
Zeichnungen und Entwürfe anfertigenFür manche Arbeiten brauchst du Entwurfszeichnungen, Werkzeichnungen oder kleine Modelle. Dadurch planst du genauer und kannst Maße und Formen besser umsetzen.
Mengen, Maße und Kosten berechnenIn der Ausbildung geht es auch darum, Materialien richtig zu berechnen und den Überblick über Kosten zu behalten. Das ist wichtig, damit Arbeiten sinnvoll geplant werden können.

Was kann man als Flechtwerkgestalter:in verdienen?

Für das spätere Gehalt lassen sich in diesem kleinen Berufsfeld nur schwer allgemeingültige Zahlen nennen. Wie viel du verdienst, hängt stark davon ab, in welchem Betrieb du arbeitest, welche Aufträge du übernimmst und ob du angestellt oder selbstständig bist.

Zur groben Orientierung: In kreativen und handwerklichen Berufen liegen Einstiegsgehälter oft ungefähr zwischen 1.800 und 2.500 Euro brutto im Monat. Mit mehr Erfahrung, besonderen Spezialisierungen oder einer Meisterqualifikation können die Verdienstmöglichkeiten deutlich steigen. Vor allem im Bereich Einzelanfertigungen, Restaurierung oder hochwertiges Design kann sich gute handwerkliche Arbeit bezahlt machen.

Wenn du dich später genauer dafür interessierst, helfen dir Stellenangebote und Gehaltsvergleiche aus verwandten Handwerksberufen bei der Einordnung.

Was kann man während der Ausbildung verdienen?

Für diesen Beruf sind öffentlich nur wenige verlässliche Angaben zur Ausbildungsvergütung zu finden. Wenn du dich für einen Ausbildungsplatz interessierst, solltest du die Vergütung deshalb direkt beim Betrieb erfragen.

Zur Orientierung: In vergleichbaren Handwerksberufen verdienen Auszubildende häufig ungefähr zwischen 724 und 1.014 Euro brutto im Monat, je nach Ausbildungsjahr, Region und Betrieb auch etwas mehr oder weniger.

Bei einer schulischen Ausbildung gibt es in der Regel keine Ausbildungsvergütung.

Karrieremöglichkeiten als Flechtwerkgestalter:in

Nach der Ausbildung kannst du dich fachlich weiterentwickeln, den Meister machen oder später auch ein passendes Studium anschließen. Welche Richtung sinnvoll ist, hängt davon ab, ob du lieber praktisch arbeitest, Verantwortung im Betrieb übernehmen willst oder noch tiefer in Gestaltung einsteigen möchtest.

Mögliche Spezialisierungen

Mit der Zeit entwickeln viele Flechtwerkgestalter:innen eigene Schwerpunkte. So kannst du dich auf bestimmte Materialien, Techniken oder Arbeitsbereiche spezialisieren und deinen eigenen Stil finden.

SpezialisierungWas steckt dahinter und was macht das interessant?
Holzkunde, Holzwerkstoffe, Holzbe- und -verarbeitungHier lernst du noch genauer, wie unterschiedliche Holzarten aufgebaut sind, wie sie verarbeitet werden und welche Materialien sich für Möbel, Flechtwerke oder Konstruktionen eignen. Das hilft dir vor allem bei hochwertigen Einzelstücken oder Reparaturen.
HolzschutzDabei geht es darum, Holz und Naturmaterialien haltbarer zu machen und vor Feuchtigkeit, Schädlingen oder Abnutzung zu schützen. Besonders spannend ist das bei Möbeln oder Flechtobjekten für den Außenbereich.
HolzbauWenn dich größere Konstruktionen interessieren, kann dieser Bereich spannend sein. Du beschäftigst dich stärker mit Stabilität, Aufbau und Verbindungstechniken.
Möbelbau, PolstereiHier kombinierst du Flechttechniken mit Möbelgestaltung. Du arbeitest zum Beispiel an Stühlen, Sesseln oder individuellen Einrichtungsideen und lernst zusätzlich etwas über Komfort und Verarbeitung.
Verkaufstraining – Verkaufsgespräch, -beratung, -technikenGerade im Kunsthandwerk und bei individuellen Einzelstücken ist guter Kundenkontakt wichtig. Du lernst, Produkte überzeugend zu präsentieren, Beratungsgespräche zu führen und besser auf Kundenwünsche einzugehen.
Kommunikative KompetenzenWer später ein eigenes Geschäft führen, Kurse anbieten oder Kunden beraten möchte, profitiert von guten Kommunikationsfähigkeiten. Dazu gehören Organisation, Teamarbeit und sicheres Auftreten.

Mögliche Weiterbildungen

Wenn du später mehr Verantwortung übernehmen oder dein Wissen vertiefen möchtest, gibt es verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten.

WeiterbildungWas bringt dir das?
Korb- und Flechtwerkgestaltermeister:in mit dem Bachelor Professional im Korb- und Flechtwerkgestalter-HandwerkDas ist die wichtigste Aufstiegsweiterbildung im Beruf. Du lernst, Projekte zu planen, Mitarbeiter anzuleiten, Auszubildende zu betreuen und einen Betrieb zu organisieren. Außerdem kannst du dich damit leichter selbstständig machen.
Restaurator:in für Möbel und Holzobjekte mit dem Bachelor Professional TechnikDiese Weiterbildung passt gut, wenn dich alte Möbel, historische Flechtarbeiten oder Restaurierung interessieren. Dabei geht es darum, beschädigte Stücke fachgerecht zu erhalten und wiederherzustellen.
Industriemeister:in – HolzbearbeitungHier beschäftigst du dich stärker mit Organisation, Fertigung und Produktionsabläufen in holzverarbeitenden Betrieben. Das kann spannend sein, wenn du später mehr Verantwortung übernehmen möchtest.

Passende Studiengänge

Mit entsprechender Hochschulzugangsberechtigung kannst du nach der Ausbildung auch studieren.

StudiengangWas macht ihn spannend?
HolztechnikIn diesem Studium vertiefst du dein Wissen über Holz, Werkstoffe und moderne Fertigungstechniken. Das verbindet handwerkliches Wissen mit technischen und industriellen Abläufen.
ProduktdesignHier entwickelst du Produkte von der ersten Idee bis zum fertigen Entwurf. Das passt gut, wenn du kreativ bist und Gestaltung mit Funktion verbinden möchtest.
IndustriedesignDieser Studiengang verbindet Gestaltung, Technik und Nutzung miteinander. Du lernst, Produkte professionell zu entwerfen und an moderne Anforderungen anzupassen.

Warum der Beruf interessant bleiben kann
Flechtwerkgestaltung ist ein seltenes und besonderes Handwerk. Gerade deshalb suchen viele Menschen heute wieder nach handgefertigten, nachhaltigen und individuellen Produkten statt Massenware. Wenn du kreativ bist, gern praktisch arbeitest und sichtbare Ergebnisse schaffen möchtest, kann dir dieser Beruf viele Möglichkeiten bieten vom klassischen Handwerk bis hin zu modernem Design oder eigener Werkstatt.

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