Drechsler/in - Ausbildung und Beruf

Drechsler/in - Ausbildung und Beruf
  • Ausbildungsart
    Duale Ausbildung
  • Ausbildungsdauer
    3 Jahre (Vollzeit)
  • Gewünschter Schulabschluss
    Guter Realschulabschluss oder Fach-)Abitur
  • Ausbildungsvergütung
    ab 682€ im ersten Jahr und bis 1.070€ im dritten Jahr
  • Verschiedene Fachrichtungen möglich
    Drechseln, Elfenbeinschnitzen

Der Beruf Drechsler:in in 20 Sekunden

  • Aufgaben: Drechseln, schnitzen, gestalten aus Holz, Horn oder Steinnuss entstehen runde Formen, Möbelteile oder kunstvolle Figuren.
  • Was ist besonders: Hier zählt nicht Masse, sondern echtes Handwerk, oft entsteht jedes Stück als Unikat, mit viel Feingefühl und einem Blick fürs Detail.
  • Passt zu dir, wenn du gerne mit den Händen arbeitest, ein gutes Auge für Formen hast und es liebst, aus einfachen Materialien etwas Besonderes zu machen.

Wenn sich ein unscheinbares Stück Holz langsam auf der Drehbank bewegt, ist das mehr als nur Technik, es ist Handwerk. Denn was hier entsteht, ist keine Massenproduktion, sondern ein Unikat, geformt mit Gefühl, Präzision und einer ordentlichen Portion Fingerspitzengefühl. Willkommen im Beruf Drechsler:in!

In der Fachrichtung Drechseln entstehen runde Möbelteile, Spielzeug oder Dekoobjekte an der Drehbank – präzise, sauber und mit Gefühl für Material und Form. In der Fachrichtung Elfenbeinschnitzen geht’s ans Feine: Figuren, Reliefs oder Schmuck aus Horn, Steinnuss oder fossilem Elfenbein werden in echter Handarbeit geschnitzt, gefeilt und veredelt.

Was den Beruf besonders macht? Jedes Stück erzählt eine Geschichte und wer diesen Weg geht, lernt nicht nur ein traditionelles Handwerk, sondern auch, wie man aus etwas Rohem etwas richtig Wertvolles schafft.

Was genau machen Drechsler?

Ob stilvolles Möbelstück, kunstvoll verzierter Schachkönig oder ein liebevoll geschnitzter Anhänger – was nach Designobjekt oder Kunstwerk aussieht, entsteht durch Handwerk. Drechslerinnen und Drechsler geben Materialien wie Holz, Horn oder Kunststoff eine ganz neue Form. Mit einem Auge fürs Detail, technischer Präzision und viel Feingefühl schaffen sie Werkstücke, die nicht nur praktisch, sondern auch ästhetisch besonders sind.

Der Beruf bietet zwei unterschiedliche Schwerpunkte: In der Fachrichtung Drechseln geht es um das Arbeiten an der Drehbank, zum Beispiel für Möbelteile oder dekorative Gegenstände. In der Fachrichtung Elfenbeinschnitzen liegt der Fokus auf kunstvoller Feinarbeit, oft von Hand geschnitzt. Beide Richtungen erfordern ein gutes Gespür für Formen, Materialien und handwerkliches Können.

Was genau dabei auf dem Programm steht, erfährst du jetzt!

Fachrichtung Drechseln: Wenn Formen rund werden und Ideen greifbar

Hier geht’s ums Formen, Drehen und Gestalten. Drechslerinnen und Drechsler dieser Fachrichtung arbeiten vor allem mit Holz und bringen es mithilfe einer Drehbank in die richtige Form. Dabei geht es nicht nur um klassische Dinge wie Tischbeine oder Treppengeländer, sondern auch um kreative Einzelstücke wie Schmuckschatullen oder Schalen. Es ist ein Beruf für Menschen, die handwerklich was drauf haben, aber auch ein gutes Gespür für Form, Material und Design mitbringen.

AufgabeWorum geht’s konkret?
Werkstücke auf der Drehbank formenDas ist das Herzstück des Berufs: Mit einer speziellen Maschine, der Drehbank, wird das Holz in Rotation versetzt. Während es sich dreht, bearbeiten Drechsler:innen es mit verschiedenen Werkzeugen, sodass runde Formen wie Stuhlbeine, Holzschalen oder Säulen entstehen.
Produkte gestalten und herstellenSie fertigen Möbelteile, Schubladenknöpfe, Holzlöffel oder sogar komplette Kleinmöbel. Dabei arbeiten sie entweder nach vorhandenen Vorlagen oder entwickeln eigene Designs. Manche Arbeiten sind echte Einzelstücke und brauchen viel Fingerspitzengefühl.
Kunden beraten und Ideen umsetzenWer eine besondere Vorstellung hat, zum Beispiel ein selbst entworfenes Geländer oder eine einzigartige Holzfigur – wird beraten. Drechsler:innen machen dann Skizzen oder technische Zeichnungen und planen gemeinsam mit den Kund:innen, wie das fertige Stück aussehen soll.
Material vorbereiten und zuschneidenBevor es losgeht, wird das passende Material ausgewählt: Meist Holz, manchmal aber auch Horn oder Kunststoff. Das Material wird zugeschnitten und vorbereitet, sodass es optimal auf die Drehbank passt.
Einzelteile zusammenbauenViele Werkstücke bestehen aus mehreren Teilen. Diese werden am Ende passend zusammengesetzt, verklebt oder montiert z.B. Tischbeine an eine Platte oder Griffe an eine Schublade.
Oberflächen behandeln und veredelnDamit das Werkstück nicht nur stabil, sondern auch schön ist, werden die Oberflächen geschliffen, geölt, gewachst oder lackiert. So kommt die Holzstruktur besonders gut zur Geltung und ist gleichzeitig geschützt.
Werkzeuge einsetzen und pflegenNeben der Drehbank nutzen Drechsler:innen auch Handwerkzeuge wie Drechseleisen, Bohrer oder Fräsen. Damit alles sauber und sicher läuft, müssen diese regelmäßig gepflegt und gewartet werden.
Maschinen kontrollieren und instand haltenDie Drehbank ist das wichtigste Arbeitsgerät, sie muss regelmäßig gereinigt, geölt und geprüft werden, damit keine Fehler beim Drechseln entstehen.

Fachrichtung Elfenbeinschnitzen – kleine Kunstwerke mit viel Feinarbeit

Hier wird geschnitzt statt gedrechselt und das auf richtig hohem Niveau! Drechsler:innen dieser Fachrichtung stellen Miniaturen, Figuren oder filigrane Reliefs her. Oft sehen die Stücke am Ende aus wie aus einem Museum: Plaketten mit feinsten Details, Schachfiguren, Schmuck oder andere kunstvolle Objekte. Gearbeitet wird mit speziellen Materialien wie Horn, Kunststoff oder sogar Elfenbein und zwar mit viel Geduld, Sorgfalt und Talent für kreative Ideen.

AufgabeWorum geht es hier?
Motive und Formen mit der Hand ausarbeitenMit kleinen Werkzeugen wie Sticheln, Raspeln und Schabern werden feine Details in das Material geschnitzt. Dabei entstehen zum Beispiel Tierfiguren, Ornamente oder Reliefs – alles in echter Handarbeit.
Eigene Ideen oder Kundenwünsche umsetzenManche Objekte werden frei nach eigener Vorstellung gestaltet, andere nach genauen Vorgaben. Dafür werden Entwurfsskizzen angefertigt oder auf Kundenwünsche eingegangen, etwa für eine Plakette mit besonderem Motiv.
Materialien auswählen und vorbereitenVerarbeitet werden sehr besondere Materialien wie Taguanüsse, Horn oder fossiles Elfenbein. Diese werden zugeschnitten und für die Feinarbeit vorbereitet. Auch Kunststoff kommt zum Einsatz, zum Beispiel, wenn es um Tierschutz geht.
Konturen und Zeichnungen auf Rohlinge übertragenBevor geschnitzt wird, werden die groben Umrisse der Figur oder des Motivs auf das Material gezeichnet. So gibt es eine klare Vorlage, an der man sich beim Schnitzen orientieren kann.
Maschinen gezielt einsetzenFür manche Schritte, wie grobes Vorschleifen oder Formfräsen, kommen kleine Maschinen oder Geräte zum Einsatz, z.B. Schleifapparate oder Mini-Drehbänke. Trotzdem bleibt das meiste echte Handarbeit.
Oberflächen schleifen, polieren und versiegelnWenn die Form steht, geht es ans Feine: Die Oberfläche wird glatt geschliffen, dann mit Wachs, Öl oder Lack versiegelt. So glänzt das Endprodukt und ist besser geschützt.
Einzelteile zusammensetzen und fertigstellenWenn ein Objekt aus mehreren Teilen besteht, z.B. eine Figur mit Sockel,  wird alles passgenau zusammengesetzt und ggf. mit Beschlägen, Verschlüssen oder Dekoteilen ergänzt.
Alte Kunstwerke restaurierenNeben neuen Arbeiten kümmern sich Elfenbeinschnitzer:innen auch um historische Stücke: Sie reparieren Risse, füllen Lücken oder bringen beschädigte Details wieder in Form.

Wo kann man als Drechslerin arbeiten?

Ob traditionelles Handwerk, kreatives Gestalten oder filigrane Feinarbeit – im Beruf Drechsler:in dreht sich vieles ums Material, die Form und das richtige Gefühl in den Händen. Mal entsteht etwas komplett Neues, mal wird etwas Altes wieder zum Leben erweckt. Und manchmal steckt in einem kleinen Detail mehr Arbeit, als man auf den ersten Blick sieht.

Wo dieses Können gefragt ist? Und in welchen Bereichen sich die Ausbildung später einsetzen lässt? Das zeigt der Überblick hier:

EinsatzmöglichkeitWas macht man hier?
Handwerksbetriebe für Möbelbau oder InnenausstattungHier entstehen Möbelteile, die man im Alltag sofort erkennt, zum Beispiel Tischbeine, Geländerstäbe oder runde Holzgriffe. Die Stücke werden oft per Hand oder an der Drehbank gefertigt. Viele Betriebe arbeiten mit echtem Kundenkontakt und setzen besondere Wünsche um, also nichts vom Fließband, sondern individuell und handgemacht. Wer gerne mit Holz arbeitet und das Ergebnis gleich sehen will, ist hier genau richtig.
Drechsler- und HolzspielzeugmacherwerkstättenOb Räuchermännchen, Holztiere oder klassische Kreisel, hier entstehen kleine Dinge, die oft ganz schön viel Können verlangen. Drechsler:innen bringen dafür Formgefühl, Geduld und Präzision mit. Oft wird in kleinen Teams gearbeitet, wo jeder Handgriff zählt. Besonders in Regionen mit traditioneller Handwerkskunst gibt es dafür gute Chancen.
Manufakturen und Ateliers für KunsthandwerkWer es etwas kreativer mag, kann hier landen: In kleinen Werkstätten oder Ateliers werden oft Einzelstücke hergestellt – Schalen, Figuren oder sogar komplette Kunstobjekte. Vor allem in der Fachrichtung Elfenbeinschnitzen ist hier viel Feingefühl gefragt. Es geht um Qualität, Ästhetik und oft auch um eigene Ideen.
Betriebe zur Restaurierung historischer ObjekteHistorische Figuren mit abgebrochener Nase oder alte Schmuckstücke mit Rissen, genau solche Dinge werden hier wieder in Schuss gebracht. Vor allem Elfenbeinschnitzer:innen haben hier ein feines Händchen für Reparaturen, die kaum sichtbar sein dürfen. Oft arbeitet man eng mit Museen oder Sammlungen zusammen.
Werkstätten für MusikinstrumentenbauWas auf den ersten Blick ungewöhnlich klingt, macht total Sinn: Viele Instrumente, z.B. Geigen, Klarinetten oder Drehorgeln – haben gedrechselte oder geschnitzte Teile. Diese müssen nicht nur gut aussehen, sondern auch richtig funktionieren. Wer hier arbeitet, braucht Genauigkeit im kleinsten Detail.
Spezialisierte SchmuckwerkstättenAus kleinen Materialien wie Horn, Steinnuss oder fossilem Elfenbein entstehen Schmuckstücke, Broschen oder Mini-Skulpturen. Vor allem Elfenbeinschnitzer:innen finden hier Platz für ihr Können. Oft sind es kleine Betriebe, in denen von der Idee bis zum letzten Feinschliff alles selbst gemacht wird.
Theater- oder Filmwerkstätten für Requisite und BühnenbauKlingt erstmal ungewöhnlich, ist aber ziemlich cool: Für Bühnenbilder oder Requisiten werden oft handgemachte Einzelteile gebraucht, also z.B. geschnitzte Figuren, antik wirkende Möbel oder dekorative Details. Wer hier arbeitet, mischt traditionelles Handwerk mit kreativen Ideen und das manchmal sogar für große Produktionen.
Museumswerkstätten oder Ausstellungen mit SchauhandwerkIn manchen Museen oder Freilichtanlagen zeigen Drechsler:innen ihr Können direkt vor Publikum. Dabei wird erklärt, vorgeführt und nebenbei auch produziert. Ideal für alle, die gerne mit Menschen zu tun haben und ihr Handwerk weitergeben wollen.
Großbetriebe oder industrielle MöbelherstellerWer gerne mit Maschinen arbeitet oder lieber gleich mehrere gleiche Teile herstellt, findet hier seinen Platz. In größeren Unternehmen geht es mehr um Serienfertigung, zum Beispiel Tischfüße oder Holzgriffe in großen Mengen. Auch wenn weniger kreative Freiheit möglich ist, lernt man hier den Umgang mit moderner Technik.

Wie kann man Drechsler werden?

Manche haben schon früh gemerkt, dass sie gerne mit den Händen arbeiten. Vielleicht beim Werken in der Schule, beim ersten Möbelprojekt im eigenen Zimmer oder einfach beim Basteln, Sägen oder Modellieren. Andere merken es erst später, weil das Interesse an Kunst, Design oder Holz plötzlich konkreter wird oder weil klar wird: Ein Job am Schreibtisch kommt eher nicht infrage.

Egal, ob schon lange handwerkliches Interesse besteht oder die Idee gerade erst Form annimmt, wer sich für die Ausbildung zum Drechsler oder zur Drechslerin interessiert, bringt oft mehr mit, als er oder sie zunächst denkt.

Denn in diesem Beruf geht es nicht nur darum, irgendein Stück Holz zu bearbeiten. Es geht ums genaue Arbeiten, ums kreative Denken, um Geduld und auch darum, Verantwortung zu übernehmen, mit Werkzeugen sicher umzugehen und den eigenen Blick fürs Detail zu schärfen. Wer einen guten Realschulabschluss oder sogar (Fach-)Abitur mitbringt, hat meist beste Chancen auf einen Ausbildungsplatz, besonders, wenn neben den Noten auch echtes Interesse am Beruf rüberkommt.

Und wie sieht’s sonst aus, worauf kommt es noch an?

Quick-Check: Beruf Drechsler:in – Könnte das was für dich sein?

  • 🧰 Du arbeitest gern mit den Händen. Ob du Möbel zusammenschraubst, im Technik-Unterricht Werken mochtest oder in deiner Freizeit gerne an Dingen rumbaust – du findest es cool, wenn man am Ende sieht, was man geschafft hat.
  • 🎨 Du hast ein Gespür für Formen und Design. Wenn dich ein Möbelstück begeistert, weil es eine schöne Rundung hat, du gerne mit Holz arbeitest oder dir beim Stöbern auf Pinterest kreative Dekoideen auffallen, dann passt das ziemlich gut.
  • 📏 Du magst es genau. Beim Schneiden, Zeichnen oder Bauen willst du, dass die Maße stimmen und alles ordentlich aussieht. Schiefe Kanten oder ungenaue Arbeit? Da juckt’s dich direkt in den Fingern.
  • 🧠 Du kannst dich richtig konzentrieren, wenn’s drauf ankommt. Zum Beispiel beim Modellbau, beim Malen oder wenn du was reparierst, dann blendest du alles andere aus und bleibst ruhig, bis es fertig ist.
  • 🔁 Du findest es spannend, wenn aus einem einfachen Stück Holz etwas entsteht, das danach komplett anders aussieht – funktional, schön und handgemacht. Transformationen catchen dich.
  • 🛠️ Du hast Bock auf Werkzeuge und Technik. Eine Drehbank, Fräse oder ein gutes Schnitzmesser schrecken dich nicht ab – im Gegenteil: Du willst wissen, wie’s geht und wie man’s richtig benutzt.
  • 🧑‍🎨 Du bist ein bisschen detailverliebt. Wenn du etwas machst, dann richtig. Und wenn’s ein bisschen länger dauert, ist das okay – Hauptsache, das Ergebnis sieht sauber aus.
  • 📦 Du stehst auf Unikate. Serienproduktion findest du eher langweilig, aber wenn du weißt, dass das, was du machst, ein Einzelstück wird oder sogar ein Kunstobjekt, dann bist du Feuer und Flamme.
  • 👀 Du hast Geduld. Auch wenn nicht alles sofort klappt, bleibst du dran. Denn du weißt: Gute Arbeit braucht Zeit. Und wenn du die reinsteckst, sieht man das am Ende.
  • 🌳 Du magst Naturmaterialien. Holz, Horn, natürliche Strukturen – das fühlt sich für dich irgendwie echter an als Plastik. Und du findest es spannend, wie unterschiedlich sich Materialien anfühlen und verhalten.

Wenn du beim Lesen innerlich ein paar Mal genickt hast oder gedacht hast: „Stimmt, das bin irgendwie ich“, dann lohnt sich ein genauer Blick auf den Beruf Drechsler:in, egal ob du eher technisch-praktisch drauf bist oder kreative Ideen in die Tat umsetzen willst.

Welche Skills braucht man als Drechsler?

FähigkeitWozu braucht man das?Wie kann man darin besser werden?
Feines HandgeschickViele Werkstücke sind klein, rund oder super detailreich, da reicht es nicht, grob „drüber zu hauen“. Ob eine Schachfigur geschnitzt oder ein Möbelknopf gedrechselt wird: Wer präzise arbeitet, spart sich Frust und bekommt ein richtig gutes Ergebnis.Alles, was Fingerspitzengefühl fordert, ist hier Gold wert: Schmuck basteln, Miniaturen bemalen, Origami falten, Fahrradteile schrauben oder einfach Dinge reparieren, statt sie wegzuwerfen.
Gutes Auge & KoordinationBeim Arbeiten an der Drehbank oder mit Werkzeugen wie Fräsern oder Raspeln muss die Bewegung zur Form passen und das Auge muss sofort sehen, wenn etwas nicht stimmt. Wer das gut kann, merkt früh, ob ein Stück „passt“ oder noch nicht rund läuft.Mal ein DIY-Projekt starten, schnitzen ausprobieren oder beim Kochen ganz bewusst auf Schneidebewegungen achten – alles, wo Auge und Hand gleichzeitig was leisten müssen, trainiert genau das.
Geduld & KonzentrationDrechseln oder Schnitzen braucht Zeit – nichts, was man im Vorbeigehen macht. Wer sich gut fokussieren kann und nicht nach zwei Minuten das Interesse verliert, hat einen echten Vorteil.Mal ein Puzzle fertig machen, sich beim Zeichnen Zeit lassen oder mit der Lieblingsmusik einfach im Flow bleiben – solche Übungen helfen, dranzubleiben.
Sauberes und genaues ArbeitenEs geht hier nicht ums Grobe, sondern darum, dass am Ende alles sitzt: Maße müssen stimmen, Kanten glatt sein, Oberflächen sauber. Wer da ungenau ist, kann gleich nochmal von vorn anfangen.In der Schule beim Messen mitdenken, beim Kochen exakt abwiegen oder bei Bauprojekten lieber zweimal nachmessen – Genauigkeit kann man echt trainieren.
Ideen im Kopf & Lust aufs GestaltenIn manchen Bereichen (z.B. Elfenbeinschnitzen) geht’s richtig kreativ zu. Wer eigene Vorstellungen entwickeln kann und gerne entwirft, bringt hier eine wertvolle Stärke mit.Moodboards gestalten, Skizzen anfertigen, Design-Apps nutzen oder einfach zeichnen, basteln, ausprobieren – Kreativität wächst, wenn man sie füttert.
Räumliches DenkenWer versteht, wie aus einem Block eine runde Form entsteht, kommt mit vielen Aufgaben leichter klar. Das hilft besonders beim Planen und bei der Arbeit nach Skizzen oder Modellen.Bauklötze stapeln klingt kindisch? Ist aber super Training. Auch 3D-Spiele, technische Zeichnungen oder Modelle bauen, stärken dieses Denken.
Gefühl für Formen & AussehenViele Werkstücke sollen nicht nur praktisch sein, sondern auch gut aussehen. Wer merkt, ob eine Form harmonisch ist oder nicht, kann das beim Entwerfen und Bearbeiten nutzen.Schau dir mal Designermöbel oder Holzobjekte genau an: Was wirkt edel? Was rund? Was zu klobig? So lernt man, Formgefühl zu entwickeln – ganz nebenbei.
Skizzieren & einfaches ZeichnenNiemand muss ein Künstler sein, aber eine einfache Arbeitsskizze oder ein Entwurf hilft oft, um die eigenen Ideen zu zeigen oder Kundenwünsche festzuhalten.Technisches Zeichnen üben, YouTube-Tutorials anschauen oder beim Malen einfach mal mit klaren Linien und Proportionen arbeiten – das bringt Routine.
SelbstständigkeitWer später allein an der Maschine steht oder eine Sonderanfertigung umsetzt, muss eigenverantwortlich arbeiten können. Das heißt: mitdenken, planen, entscheiden.Mach eigene Projekte: baue ein Regal, richte dein Zimmer um, mach ein Schulprojekt allein. Wer was startet und durchzieht, wird sicherer – versprochen.
VerlässlichkeitDrechsler:innen arbeiten oft in kleinen Teams. Wenn da jemand fehlt, unpünktlich ist oder ungenau arbeitet, merken das sofort alle. Wer zuverlässig ist, hat es leicht und wird geschätzt.Sei im Verein oder in der Schule jemand, auf den man sich verlassen kann. Auch kleine Dinge wie Pünktlichkeit oder Verbindlichkeit machen viel aus.
Freundlicher Umgang mit MenschenNicht jeder Beruf im Handwerk hat Kundenkontakt, aber viele Drechsler:innen fertigen Stücke für echte Menschen. Zuhören, erklären und freundlich bleiben gehört da einfach dazu.Freundlich beraten beim Flohmarkt, im Schülerjob mit Kunden reden oder einfach im Alltag anderen erklären, was du tust, so wird’s zur Routine.

Interessen-Check: Was sollte einen interessieren, wenn man Drechslerin werden will?

InteresseWozu ist das jetzt gut?Wie merkt man sowas?
Bock auf Holz, Werkstoff & NaturmaterialienHolz ist der Hauptdarsteller in diesem Beruf. Wer das Material mag, damit gern arbeitet oder es einfach schön findet, fühlt sich hier richtig aufgehoben.Wenn man den Geruch von frisch gesägtem Holz mag, gerne mit Holz bastelt, geschnitzt hat oder beim Baumarktbesuch länger an der Holzabteilung hängen bleibt.
Kreativ denken & gestalten wollenOft geht’s nicht nur ums Umsetzen, sondern auch ums Entwerfen bei Unikaten, beim Schnitzen oder wenn Kunden Wünsche haben. Da ist Kreativität gefragt.Wer beim Anblick von langweiligen Möbeln denkt „Das ginge doch auch schöner“ oder in Kunst und Werken eigene Ideen einbringen will, hat dieses kreative Gespür.
Spaß an schönen Formen & DesignIn beiden Fachrichtungen spielt Ästhetik eine Rolle, ob ein Möbelstück gut aussieht, ob die Figur ausgewogen ist oder die Form „stimmig“.Wenn man z.B. auf Pinterest Einrichtungsideen sammelt, auf runde Formen und schöne Oberflächen achtet oder oft denkt „Wow, das sieht cool aus“.
Faszination für HandwerkskunstIn diesem Beruf geht es um richtiges Handwerk, kein 08/15-Fertigprodukt, sondern Arbeiten mit Sinn, Können und Tradition.Wenn man auf Märkten, Ausstellungen oder Dokus nicht an den Werkbänken vorbeiläuft, sondern stehen bleibt und zuschaut. Wenn man Dinge wertschätzt, die mit der Hand gemacht wurden.
Interesse an alten Dingen und deren ErhaltBesonders beim Elfenbeinschnitzen geht es manchmal um Restaurierungen. Wer alte Dinge spannend findet und gerne Dinge „rettet“, findet hier eine besondere Aufgabe.Wenn man sich für Antiquitäten interessiert, Möbel auf dem Sperrmüll retten will oder es liebt, Sachen zu reparieren und wieder hübsch zu machen.
Lust auf Werkzeuge & wie sie funktionierenOhne Werkzeuge läuft nichts. Wer sich für Fräsen, Drechselmesser & Co. interessiert oder gerne wissen will, wie man damit arbeitet, ist hier goldrichtig.Wenn man sich nicht nur für das Ergebnis interessiert, sondern auch wissen will, wie es gemacht wurde. Wenn man bei Opa im Keller alles ausprobieren will oder gerne mit Technik rumprobiert.
Traditionen & alte Techniken spannend findenGerade Drechseln und Schnitzen haben eine lange Geschichte. Wer solche Techniken interessant findet, kann sie hier lernen und mit Leben füllen.Wenn man in Museen bei alten Werkzeugen hängen bleibt, sich fragt, wie man das früher gemacht hat oder alte Handwerke faszinierend findet.
Lust, für andere etwas zu gestaltenViele Werkstücke werden nach Kundenwunsch gefertigt – wer gerne etwas macht, das anderen gefällt oder nützt, ist hier gut aufgehoben.Wenn man schon mal was gebastelt hat für jemanden, sich dabei Mühe gegeben hat und sich gefreut hat, als es gut angekommen ist, dann ist genau das gemeint.

Welche Schulfächer bereiten einen gut auf die Ausbildung vor?

SchulfachWas lernt man und wie kann man das anwenden?
Werken / TechnikHier geht’s genau um das, was später im Beruf oft gemacht wird: sägen, feilen, bohren, schleifen, messen, zeichnen. Wer schon in der Schule gelernt hat, wie man sauber arbeitet, wie Werkzeuge funktionieren und worauf man bei Holz & Co achten muss, hat beim Start in die Ausbildung einen echten Vorsprung.
KunstIn Kunst geht’s nicht nur ums Malen. Wer hier kreativ mit Formen, Farben und Proportionen umgeht oder plastisch arbeitet (also mit Ton, Draht oder Holz), lernt genau das, was später beim Entwerfen von Werkstücken oder Figuren gefragt ist. Auch das Auge für schöne Gestaltung wird hier geschult.
MathematikKlingt erstmal trocken, ist aber super wichtig. Im Beruf müssen z.B. Maße berechnet, Materialbedarf abgeschätzt oder Flächen, Radien und Volumen richtig eingeschätzt werden. Wer in Mathe den Umgang mit Formeln, Rechnen mit Größen und logischem Denken gut beherrscht, kann viele Aufgaben schneller lösen.
Technisches Zeichnen / Geometrie (Teil von Mathe)Gerade beim Anfertigen von Skizzen oder technischen Entwürfen hilft es, wenn man weiß, wie man Linien, Maße, Winkel und Perspektiven richtig darstellt. Wer das kann, kann eigene Ideen klarer kommunizieren, ob auf Papier oder später digital.
Physik (Grundlagen)Wer später mit Maschinen wie Drehbänken oder Fräsen arbeitet, sollte ungefähr verstehen, was bei Drehbewegung, Reibung oder Kraftübertragung passiert. Das ist kein Muss, aber ein hilfreiches Extra, vor allem in der Fachrichtung Drechseln.
Informatik / Digitale Medien (wenn vorhanden)In manchen Betrieben wird heute schon digital entworfen oder Maschinen werden über Programme gesteuert. Wer ein Grundverständnis für Computerprogramme, Dateiformate oder einfache CAD-Software mitbringt, kann das gut brauchen, auch wenn der Beruf stark handwerklich bleibt.

Was lernt man in der Ausbildung zur Drechslerin?

Drechsler:in ist ein Beruf, bei dem handwerkliches Können und kreative Ideen zusammenkommen. Aber wie läuft so eine Ausbildung eigentlich ab und was steht konkret auf dem Plan?

Ganz einfach: In der dualen Ausbildung wird nicht nur im Betrieb gearbeitet, sondern auch die Berufsschule besucht. Das bedeutet: praktische Erfahrung in der Werkstatt trifft auf das nötige Wissen im Unterricht. Beides zusammen sorgt dafür, dass man nicht nur mit den Händen, sondern auch mit dem Kopf arbeitet und sich Schritt für Schritt in einen echten Profi verwandelt.

Was genau dabei auf dem Lehrplan steht, zeigen wir dir jetzt:

AusbildungsinhaltWas lerne ich und wie sieht das später in echt aus?
Mit Maschinen und Werkzeugen umgehenStatt einfach drauflos zu arbeiten, lernt man zuerst, wie man eine Drehbank oder Fräse überhaupt richtig einstellt, sicher bedient und sauber wartet. Denn erst wenn alles gut vorbereitet ist, klappt’s auch mit sauberen Ergebnissen und es macht doppelt so viel Spaß.
Holz und andere Materialien richtig einschätzenMan erkennt, wie verschiedene Holzarten aussehen, riechen oder sich beim Bearbeiten verhalten. Auch besondere Werkstoffe wie Horn oder Steinnuss kommen zum Einsatz, je nachdem welche Fachrichtung man wählt. Das Wissen hilft später, das passende Material für jedes Projekt zu finden.
Formen drehen und Profile gestaltenIn der Fachrichtung Drechseln dreht sich vieles (im wahrsten Sinne) ums Formen. Man bringt mit Werkzeug und Drehbank Stück für Stück Struktur rein und lernt dabei, wie aus einem Holzklotz ein Tischbein, ein Schalenrand oder ein runder Griff wird.
Werkstücke entwerfen und skizzierenWenn eine Kundin eine Idee hat oder man selbst etwas Neues entwickeln will, braucht’s mehr als nur „im Kopf vorstellen“. Man lernt, wie man Entwürfe zu Papier bringt mit Skizzen, Modellen oder Zeichnungen. Das ist besonders wichtig, wenn’s kreativ wird.
Oberflächen bearbeiten und veredelnEine raue Kante oder ein unsauberer Schliff ruinieren den besten Entwurf. Deshalb lernt man, wie man Werkstücke schleift, ölt, poliert oder wachst, damit sie am Ende nicht nur gut funktionieren, sondern auch richtig gut aussehen.
Arbeitsschritte sinnvoll planenEinfach loslegen? Besser nicht. Man lernt, wie man Abläufe durchdenkt, Materialien vorbereitet und die Reihenfolge richtig plant, damit die Arbeit nicht ins Chaos abrutscht. So spart man sich Zeit, Nerven und vor allem: Fehler.
Edelwerkstoffe verarbeiten (Fachrichtung Elfenbeinschnitzen)Wer sich für diese Richtung entscheidet, taucht in die Feinarbeit ein: geschnitzt, gefeilt, gebohrt wird oft von Hand z.B. an Figuren, Plaketten oder kleinen Reliefs. Man lernt, mit viel Gefühl besondere Materialien in Form zu bringen.
Prototypen entwickeln und testenNicht alles klappt auf Anhieb, deshalb werden in der Ausbildung auch Versuchsmodelle gebaut. Hier kann man Formen ausprobieren, Maße anpassen und schauen, was funktioniert. Eine gute Übung, um mit eigenen Ideen sicherer zu werden.
Furniere verarbeitenMan erfährt, wie dünne Holzschichten zugeschnitten, zusammengesetzt und verarbeitet werden. Gerade bei hochwertigen Oberflächen ist das wichtig, etwa für Möbelteile oder Dekoobjekte mit besonderem Finish.
Kleine Bauteile anbringen (z.B. Beschläge oder Sockel)Manche Werkstücke brauchen am Ende noch einen Verschluss, ein Scharnier oder einen Sockel. Man lernt, wie man solche Teile fachgerecht auswählt und stabil anbringt, damit alles nicht nur schön aussieht, sondern auch hält.
Umgang mit Pflichten, Umweltschutz & BetriebsabläufenDie Ausbildung vermittelt auch, was im Hintergrund wichtig ist: Rechte als Azubi, wie der Ausbildungsbetrieb organisiert ist oder wie man nachhaltig arbeitet. Das sind Dinge, die oft nebenbei laufen, aber später richtig wichtig werden.
Berufsschulunterricht: Zeichnen, Rechnen, WirtschaftNeben dem Arbeiten im Betrieb besucht man die Berufsschule. Dort geht’s u. a. um technisches Zeichnen, Grundlagen in Mathe, Deutsch oder Wirtschafts- und Sozialkunde. Klingt trocken, wird aber spannend, wenn man merkt, wie viel davon man plötzlich im Betrieb braucht.

Was kann man als Drechsler verdienen?

Nach der Ausbildung beginnt das Berufsleben und damit stellt sich auch die Frage, was am Monatsende auf dem Gehaltszettel steht. Für den Beruf Drechsler:in in beiden Fachrichtungen liegt das durchschnittliche Bruttogehalt bei etwa 2.602 Euro im Monat.

Je nach Betrieb, Aufgabenbereich oder Region kann dieser Wert aber unterschiedlich ausfallen. Manche verdienen rund 2.180 Euro, andere kommen auf 3.418 Euro – zum Beispiel, wenn sie besonders spezialisierte Arbeiten übernehmen oder in bestimmten Bereichen eingesetzt werden.

Was genau verdient wird, hängt also von verschiedenen Faktoren ab und kann sich im Laufe des Berufswegs verändern.

Nach der Ausbildung beginnt das Berufsleben und damit stellt sich auch die Frage, was am Monatsende auf dem Gehaltszettel steht. Für den Beruf Drechsler:in in beiden Fachrichtungen liegt das durchschnittliche Bruttogehalt bei etwa 2.602 Euro im Monat.

Je nach Betrieb, Aufgabenbereich oder Region kann dieser Wert aber unterschiedlich ausfallen. Manche verdienen rund 2.180 Euro, andere kommen auf 3.418 Euro – zum Beispiel, wenn sie besonders spezialisierte Arbeiten übernehmen oder in bestimmten Bereichen eingesetzt werden.

Was genau verdient wird, hängt also von verschiedenen Faktoren ab und kann sich im Laufe des Berufswegs verändern.

Was springt während der Ausbildung eigentlich raus? Eine ganz faire Frage, denn auch in der Lehrzeit gibt’s schon Geld aufs Konto. Wie viel genau? Das zeigt dir die folgende Übersicht.

AusbildungsjahrWas du monatlich brutto verdienen könntest
1. Jahr682 bis 810€
2. Jahr805 bis 940€
3. Jahr921 bis 1.070€

Ausbildung geschafft und dann? Deine Karrierewege als Drechsler:in

Für viele ist das hier nicht das Ende, sondern eher der Anfang. Denn mit einem Berufsabschluss in der Tasche öffnen sich oft Wege, die vorher gar nicht auf dem Schirm waren. Manche wollen ihr handwerkliches Können vertiefen, andere zieht’s in Richtung Planung, Design oder sogar Richtung Studium.

Was also tun, wenn man sich weiterentwickeln will? Welche Möglichkeiten gibt es da überhaupt und wie kann es konkret weitergehen? Die folgenden Tabellen zeigen, was nach der Ausbildung alles drin ist!

Wie geht’s nach der Ausbildung weiter? Spezialisierungen, die wirklich was bringen können

SpezialisierungWas lernt man und wozu?
Holzkunde, Holzwerkstatt., Holzbe- und -verarbeitungIn dieser Weiterbildung geht es darum, Holz noch besser zu verstehen, von der Struktur über die Lagerung bis zur Bearbeitung. Man lernt, welches Material sich wie verhält und was man beachten muss, um hochwertige Produkte herzustellen. Das ist besonders hilfreich für alle, die sich fachlich vertiefen und noch sicherer im Umgang mit Holz werden wollen.
ProduktgestaltungHier steht das Design im Fokus. Man lernt, wie Produkte gut aussehen, sich gut anfühlen und sinnvoll nutzbar sind. Farben, Formen, Proportionen und sogar Kundenwünsche spielen dabei eine Rolle. Die Spezialisierung passt ideal zu allen, die nicht nur sauber arbeiten, sondern auch eigene Ideen einbringen und neue Stücke gestalten möchten.
HolzschutzWer sich mit Holz auskennt, weiß: Damit es lange hält, braucht es den richtigen Schutz. In dieser Spezialisierung lernt man, wie man Holzoberflächen gegen Feuchtigkeit, Schädlinge oder UV-Licht schützt mit geeigneten Mitteln und Techniken. Das ist besonders wichtig bei Werkstücken, die im Außenbereich oder unter Belastung eingesetzt werden.
Maler-, Lackiererei, BeschichtungDiese Spezialisierung dreht sich um das Finish: Wie veredelt man Oberflächen, wie trägt man Farben oder Lacke richtig auf, und worauf muss man dabei achten? Gerade wer Wert auf Optik legt oder dekorative Arbeiten übernimmt, kann hier dazulernen. Auch für Restaurierungen oder Einzelanfertigungen mit besonderem Look ist das super nützlich.

Welche Weiterbildung passt zu dir?

WeiterbildungWas und warum lernt man das?
Drechsler- bzw. Elfenbeinschnitzer- und Holzspielzeugmeister:in (Bachelor Professional im Handwerk)Mit dieser Meisterweiterbildung kann man nicht nur handwerklich auf höchstem Niveau arbeiten, sondern auch selbst ausbilden oder einen eigenen Betrieb führen. Man lernt, wie man komplexe Projekte plant, Kunden berät, wirtschaftlich arbeitet und die Qualität im Griff behält – ideal für alle, die Verantwortung übernehmen oder sich selbstständig machen wollen.
Techniker:in – Holztechnik (mit oder ohne Schwerpunkt) (Bachelor Professional in Technik)Diese Weiterbildung vertieft das technische Wissen rund um Holzbearbeitung, Maschinenführung, Produktionsplanung und Materialeinsatz. Sie richtet sich an alle, die später in der Entwicklung, Fertigungsleitung oder auch im technischen Büro arbeiten möchten, also eher Richtung Planung und Organisation.
Restaurator:in – Möbel und Holzobjekte (Bachelor Professional in Technik)Wer sich für alte Möbelstücke, historische Holzobjekte und deren Erhalt interessiert, ist hier genau richtig. In dieser Weiterbildung lernt man, wie man kunsthandwerkliche Arbeiten sachgerecht restauriert, z.B. in Museen, Werkstätten für Denkmalpflege oder bei privaten Sammlungen. Das ist ein spezialisierter, aber sehr spannender Bereich für echte Detailfans.

Studium nach der Ausbildung ? Was kann man studieren und wofür?

StudienfachWie und was lernt man?Deine Möglichkeiten danach
HolztechnikIn diesem Studiengang dreht sich alles um die technische Verarbeitung, Planung und Nutzung von Holz. Man lernt u. a., wie Holzprodukte industriell entwickelt und hergestellt werden, wie moderne Maschinen eingesetzt werden und was bei der Qualitätssicherung wichtig ist.Wer diesen Weg geht, kann später in der Produktentwicklung, Fertigungsleitung oder im technischen Management arbeiten, z.B. bei Möbelherstellern, in der Holzindustrie oder bei spezialisierten Handwerksbetrieben mit modernem Maschinenpark.
ProduktdesignHier steht das Gestalten im Mittelpunkt. Studierende lernen, wie man neue Produkte entwickelt, von der ersten Idee über Materialauswahl bis hin zur Präsentation. Handwerkliche Kenntnisse und ein gutes Auge für Form und Funktion sind hier ein Plus.Wer Gestaltung und Handwerk verbinden will, kann später in Designbüros, bei Möbelherstellern oder im Bereich kunsthandwerklicher Produktentwicklung arbeiten, teils auch freiberuflich.
Restaurierung (mit Schwerpunkt Möbel / Holzobjekte)In diesem sehr spezialisierten Studium geht es um die wissenschaftlich fundierte Restaurierung und Konservierung von historischen Möbeln und Holzkunstwerken. Man lernt, wie man Materialien untersucht, Schäden analysiert und fachgerecht repariert.Der Weg führt meist in Museen, Denkmalpflegeeinrichtungen oder zu spezialisierten Restaurierungsbetrieben. Besonders geeignet für alle mit Interesse an Geschichte, Handwerk und Präzision.
Freie Kunst / BildhauereiIn diesem künstlerisch ausgerichteten Studium liegt der Fokus auf eigener gestalterischer Entwicklung. Man arbeitet frei mit Materialien wie Holz, Stein oder Metall und setzt eigene Projekte um.Wer diesen Weg geht, bewegt sich später im Bereich der freien Kunst, stellt eigene Werke aus oder arbeitet in kunsthandwerklichen Projekten, oft selbstständig oder in Ateliergemeinschaften.
Die Ausbildung gefällt dir?

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