Duales Studium Wirtschaftsmathematik (B.Sc.) - Studium und Beruf

Duales Studium Wirtschaftsmathematik (B.Sc.) - Studium und Beruf
  • Ausbildungsart
    Duales Studium
  • Studiendauer
    In der Regel drei Jahre (sechs Semester)
  • Gewünschter Schulabschluss
    (Fach-) Abitur
  • Ausbildungsgehalt
    Von 800€ im ersten bis zu 1.600€ im dritten Jahr

Das Duale Studium Handel in 20 Sekunden

  • Worum geht’s: Mathematische Modelle entwickeln, Daten analysieren und wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen, von Finanzmärkten bis Unternehmensstrategien.
  • Was besonders ist: Theorie und Praxis greifen ineinander: Du studierst Mathe auf Hochschulniveau und wendest sie gleichzeitig im Unternehmen an.
  • Passt zu dir, wenn du wirklich fit in Mathe bist, wirtschaftlich denkst und wissen willst, wie Mathematik die Welt der Finanzen und Daten bewegt.

Zahlen, Daten, Wirtschaft – das duale Studium Wirtschaftsmathematik bringt all das zusammen. Es zeigt, wie Mathematik in der echten Welt wirkt: wenn Unternehmen Risiken berechnen, Banken Finanzmodelle entwickeln oder Daten über Erfolg entscheiden.

Wer hier studiert, taucht tief in Mathe, Wirtschaft und Informatik ein und erlebt beides – Theorie an der Hochschule und echte Projekte im Unternehmen.

Das Besondere? Dieses Studium macht aus Zahlen Lösungen: Für Probleme, die in der Wirtschaft wirklich zählen.

Was ist ein Duales Studium Wirtschaftsmathematik?

Du liebst Zahlen, aber willst sie nicht nur auf dem Papier sehen, sondern verstehen, was sie in der echten Welt bewirken? Und willst wissen, wie Unternehmen ihre Preise kalkulieren, wie man Risiken berechnet oder warum Zahlen für die Wirtschaft so entscheidend sind? Dann ist das duale Studium Wirtschaftsmathematik genau dein Ding! Hier lernst du, wie du mit mathematischen Modellen wirtschaftliche Zusammenhänge analysierst, Probleme löst und strategische Entscheidungen vorbereitest zum Beispiel in der Finanzbranche, im Controlling, in der Datenanalyse oder im Versicherungswesen.

Das Spannende daran: Dieses Studium bringt zwei Welten zusammen. Einerseits vertiefst du dein Wissen in Mathematik, Statistik und Informatik – andererseits lernst du, wie du dieses Wissen in Unternehmen praktisch anwendest. So verstehst du nicht nur theoretisch, wie man Risiken berechnet oder Prognosen erstellt, sondern setzt das Gelernte direkt im Betrieb um.

Ein duales Studium bedeutet: Du studierst an einer Hochschule und arbeitest parallel in einem Unternehmen. Während du an der Uni Formeln, Modelle und Algorithmen verstehst, testest du sie im Betrieb gleich in der Praxis – zum Beispiel beim Analysieren von Finanzdaten oder bei der Entwicklung von Softwarelösungen für wirtschaftliche Prozesse. Damit sammelst du wertvolle Berufserfahrung, verdienst dein eigenes Geld und bist nach dem Abschluss perfekt auf den Arbeitsmarkt vorbereitet.

Modelle im Dualen Studium Wirtschaftsmathematik

ModellWas steckt dahinter?
AusbildungsintegrierendDu kombinierst dein Studium mit einer anerkannten Ausbildung, z.B. als Mathematisch-technische:r Softwareentwickler:in oder Industriekaufmann:frau. Am Ende hast du zwei Abschlüsse: den Bachelor und einen IHK-Ausbildungsabschluss.
PraxisintegrierendDu arbeitest regelmäßig im Partnerunternehmen mit, bekommst ein Gehalt und sammelst intensive Praxiserfahrung – ohne klassische Ausbildung. Der Fokus liegt hier stärker auf dem Studium und der Anwendung in der Wirtschaft.

Was genau ist Wirtschaftsmathematik?

Wirtschaftsmathematik – das klingt zunächst nach einem Kompromiss zwischen BWL und Mathe. Tatsächlich ist es aber ein eigenständiges, anspruchsvolles Fachgebiet, das die Sprache der Mathematik nutzt, um wirtschaftliche Prozesse zu verstehen, zu modellieren und zu steuern. Hier geht es nicht darum, Formeln auswendig zu lernen, sondern sie gezielt einzusetzen, um reale Probleme zu lösen: Wie kann ein Unternehmen seine Preise optimal festlegen? Wie lässt sich das Risiko einer Investition berechnen? Und was passiert mit den Finanzmärkten, wenn Zinsen steigen oder Rohstoffpreise fallen?

Blauer Kasten: Kurz gesagt: Wirtschaftsmathematik ist die Kunst, mit Zahlen die Welt der Wirtschaft zu verstehen – logisch, analytisch und immer mit Blick auf die Praxis. Wer hier studiert, lernt, abstrakt zu denken, präzise zu rechnen und dabei das große Ganze im Auge zu behalten. Und genau das macht Wirtschaftsmathematiker:innen so gefragt: Sie sind die Brücke zwischen Daten und Entscheidungen, zwischen Theorie und Wirtschaft.

Wirtschaftsmathematiker:innen bewegen sich genau an dieser Schnittstelle zwischen Theorie und Anwendung. Sie denken analytisch, arbeiten präzise und sind gleichzeitig strategisch: Wo andere sich auf ihr Bauchgefühl verlassen, liefern sie Zahlen, Modelle und Wahrscheinlichkeiten, die als Grundlage für wirtschaftliche Entscheidungen dienen. Das Herzstück ihres Handwerks ist die Mathematik, vor allem Analysis, lineare Algebra, Stochastik und Optimierung. Ergänzt wird das Ganze durch Informatik, etwa zur Programmierung von Modellen oder zur Verarbeitung großer Datenmengen und natürlich durch Wirtschaftswissenschaften, die das theoretische Fundament für Märkte, Finanzen und Unternehmensführung bilden.

Das Ziel: Komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge so zu beschreiben, dass sie berechenbar und vorhersagbar werden. Wirtschaftsmathematik übersetzt reale Probleme in Zahlen, Gleichungen und Modelle und wieder zurück in konkrete Handlungsempfehlungen. Ob es darum geht, Aktienkurse zu bewerten, Versicherungsrisiken zu kalkulieren, Produktionsprozesse zu optimieren oder Datenmuster im Marktverhalten zu erkennen – überall dort, wo Entscheidungen auf Fakten basieren sollen, ist Wirtschaftsmathematik gefragt.

Besonders spannend wird es, wenn sich Mathematik und Digitalisierung treffen: Mit Methoden aus der Statistik und der Datenanalyse, maschinellem Lernen oder Simulationen lassen sich heute riesige Datenmengen auswerten und daraus Prognosen erstellen – zum Beispiel für Energieverbrauch, Lieferketten, Nachfrage oder Preisentwicklungen. So wird Wirtschaftsmathematik zu einem Schlüsselwerkzeug für Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit, Finanztechnologien oder Klimamodellierung.

Was braucht man, um Wirtschaftsmathematik zu studieren?

Manche merken es schon früh: Wenn sie in der Schule Spaß an Mathe haben – nicht, weil sie Formeln auswendig können, sondern weil sie verstehen wollen, warum etwas funktioniert. Wenn sie Statistiken spannend finden und sich fragen, wie Unternehmen ihre Preise festlegen, wie man Risiken berechnet oder was hinter Wirtschaftsnachrichten wirklich steckt. Vielleicht gab es ein Schulprojekt, das plötzlich Sinn ergeben hat, oder ein Praktikum, bei dem man gemerkt hat, dass Mathe in der Praxis richtig nützlich sein kann.

Wer sich für Wirtschaftsmathematik interessiert, bringt meist schon die besten Voraussetzungen mit: Analytisches Denken, Neugier und Lust, komplexe Zusammenhänge zu verstehen. Ein gutes (Fach-)Abitur ist dabei fast immer Voraussetzung – vor allem, wenn du schnell einen dualen Studienplatz ergattern möchtest. Besonders hilfreich sind solide Kenntnisse in Mathematik, Wirtschaft und Informatik, aber auch Ausdauer und Interesse an aktuellen Themen. Wenn du also Zahlen nicht nur berechnen, sondern wirklich begreifen willst, wie sie Wirtschaft und Entscheidungen beeinflussen, könnte dieses duale Studium perfekt zu dir passen.

Quick-Check: Duales Studium Wirtschaftsmathematik – Könnte das was für dich sein?

  • 📐 Mathe ist genau dein Ding. Du hast Spaß daran, Dinge logisch zu durchdenken, Formeln zu verstehen und Lösungen herzuleiten. Rechnen ist für dich kein Muss, sondern ein Werkzeug, um Probleme zu lösen.
  • 📊 Du willst wissen, was Zahlen wirklich bedeuten. Du findest es spannend, wie Daten wirtschaftliche Entscheidungen beeinflussen – zum Beispiel bei Preisen, Prognosen oder Investitionen. Du willst nicht raten, sondern berechnen.
  • 💻 Du interessierst dich auch für Technik und Datenanalyse. Programmieren, Algorithmen und Statistik schrecken dich nicht ab – im Gegenteil: Du willst verstehen, wie man aus großen Datenmengen Erkenntnisse gewinnt.
  • 📈 Wirtschaft und Finanzen findest du interessant. Du willst wissen, wie Märkte funktionieren, wie Unternehmen planen und was hinter Begriffen wie Risiko, Rendite oder Effizienz steckt.
  • 🧠 Du arbeitest gern konzentriert und analytisch. Du kannst dich auch längere Zeit in ein Thema reindenken, behältst den Überblick und gibst nicht auf, bis du eine Lösung gefunden hast.
  • 🤝 Du magst Teamarbeit, aber kannst auch eigenständig arbeiten. Du diskutierst gern Ideen, rechnest aber auch gern selbst nach, um auf deine eigenen Ergebnisse zu kommen.
  • 🎯 Du willst Praxis und Theorie verbinden. Nur an der Uni sitzen ist dir zu trocken – du willst dein Wissen direkt im Unternehmen anwenden und sehen, wie Mathematik in der Realität funktioniert.

Wenn du beim Lesen dachtest „Ja, das passt zu mir“, dann ist das duale Studium Wirtschaftsmathematik genau dein Weg: anspruchsvoll, praxisnah und voll am Puls der Zukunft.

Welche Skills braucht man im dualen Studium Wirtschaftsmathematik?

FähigkeitWozu brauche ich das?Wie kannst du das im Alltag üben oder verbessern?
Mathematikverständnis & Spaß am RechnenOhne Mathe läuft hier gar nichts – sie ist das Herzstück des Studiums. Du brauchst ein gutes Verständnis für Zahlen, Formeln und logische Zusammenhänge. Wenn du’s magst, Aufgaben wirklich zu verstehen statt nur Ergebnisse hinzuschreiben, bist du hier genau richtig.Mach Mathe nicht nur für die Schule, sondern für dich: Versuch, zu verstehen, warum eine Formel funktioniert. Schau Mathe-Erklärvideos, probier Online-Kurse oder Rechenplattformen aus. Und frag ruhig nach, wenn du was nicht checkst – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Köpfchen.
Logisches Denken & ProblemlösungsfähigkeitDu wirst oft vor Aufgaben stehen, bei denen es nicht sofort die eine richtige Lösung gibt. Wirtschaftsmathematiker:innen müssen Schritt für Schritt denken, Zusammenhänge erkennen und strukturiert vorgehen.Trainiere dein Gehirn mit Denksport: Logikrätsel, Schach, Mathe-Olympiaden oder Knobelaufgaben. Versuche im Alltag, Probleme logisch zu lösen, z.B. beim Planen, Vergleichen oder Rechnen mit Zahlen.
Technisches Verständnis & Interesse an InformatikIm Studium arbeitest du mit Software, Datenbanken und Programmierung. Es geht nicht nur ums Rechnen, sondern auch darum, wie man Computer nutzt, um komplexe Berechnungen oder Simulationen zu erstellen.Lerne spielerisch Programmieren z.B. mit Python-Tutorials, Coding-Apps oder Projekten auf YouTube. Auch Tabellenkalkulationen (z.B. Excel oder Google Sheets) helfen, ein Gefühl für Daten zu entwickeln.
Durchhaltevermögen & KonzentrationManche Themen sind echt anspruchsvoll. Da hilft’s, dranzubleiben und nicht gleich aufzugeben, wenn’s mal nicht klickt. Konzentration ist wichtig, weil kleine Rechenfehler große Folgen haben können.Setz dir kleine Lernziele, gönn dir Pausen und bleib dran. Tipp: Üb regelmäßig statt stundenlang auf einmal. Und mach dir klar – jedes Aha-Erlebnis kommt nur, weil du vorher nicht aufgehört hast.
Sorgfalt & GenauigkeitIn der Wirtschaftsmathematik zählt Präzision: Ein falsches Komma in einer Formel kann das ganze Ergebnis kippen. Sorgfalt zeigt, dass du Verantwortung übernehmen kannst.Kontrolliere deine Ergebnisse doppelt, arbeite strukturiert und fang früh an, geordnet zu denken, z.B. beim Schreiben, Planen oder Rechnen. Ordnung hilft beim Denken!
Kommunikations- & TeamfähigkeitAuch wenn du viel mit Zahlen arbeitest, bist du kein Einzelkämpfer. Du wirst Ergebnisse vorstellen, Projekte mit anderen planen und komplexe Themen verständlich erklären müssen.Üb’s im Alltag: Erklär Freund:innen schwierige Dinge, übernimm mal eine Präsentation oder Gruppenleitung. Kommunikation ist wie ein Muskel – je öfter du ihn nutzt, desto stärker wird er.
Selbstorganisation & EigenverantwortungIm dualen Studium musst du Studium, Arbeit und Freizeit gut koordinieren. Niemand erinnert dich ständig an Deadlines – du planst selbst, wie du dein Pensum schaffst.Nutze To-do-Listen, Kalender-Apps oder Lernpläne. Fang an, Verantwortung für dein eigenes Lernen zu übernehmen – das zahlt sich später doppelt aus.
Englisch- und SprachverständnisViele Fachtexte, Software-Oberflächen und wissenschaftliche Quellen sind auf Englisch. Wenn du sie verstehst, kannst du dich schneller einarbeiten und weltweit up-to-date bleiben.Lies Artikel oder Tutorials auf Englisch, schau Mathe- oder Tech-Videos in Originalsprache und merk dir typische Fachbegriffe – das verbessert dein Sprachgefühl fast von selbst.
Lernbereitschaft & NeugierMathe, Wirtschaft und Technik entwickeln sich ständig weiter – Stillstand gibt’s hier nicht. Wer neugierig bleibt, lernt schneller und entdeckt immer neue Wege, Wissen praktisch einzusetzen.Bleib offen für Neues, such dir Themen, die dich interessieren, und geh ihnen nach. Schau über den Tellerrand – Mathe steckt in vielem, was du täglich nutzt (Apps, Games, Musik, Sport).

Interessencheck: Passt Wirtschaftsmathematik zu mir?

InteresseWozu ist das gut?Wie merkt man sowas?
Mathe macht dir wirklich SpaßMathematik ist der Dreh- und Angelpunkt des Studiums; wer Mathe gern hat, bleibt auch bei anspruchsvollen Themen motiviert.Du wählst gern Mathe (evtl. als LK), löst Aufgaben freiwillig weiter und findest Beweise und Herleitungen spannend statt nervig.
Zahlen und Logik faszinieren dichWirtschaftsmathematik baut auf logischen Zusammenhängen und sauberen Argumentketten auf.Du liebst Zahlenspiele, Logikrätsel oder Denksport und freust dich, wenn sich Dinge „folgerichtigt“ auflösen.
Wirtschaft verstehen wollenViele Studieninhalte erklären Märkte, Preise, Nachfrage, Kosten und Entscheidungen in Unternehmen.Du fragst dich, warum Preise steigen, liest Wirtschaftsnews oder diskutierst mit, wenn es um Inflation, Energiepreise oder Unternehmensstrategien geht.
Finanzen & Börse spannend findenFinanzmathematik, Rendite-Risikoverhältnisse und Bewertungen sind zentrale Anwendungsfelder.Du verfolgst Kurse, Probierst „Paper Trading“/Watchlists aus oder schaust Videos/Podcasts zur Geldanlage, ohne gleich ins Zocken abzurutschen.
ProgrammierenModelle, Simulationen und Datenanalysen werden oft mit Code umgesetzt.Du probierst kleine Skripte/Notebooks aus, testest Python-Tutorials oder automatisierst Alltagsaufgaben, weil dich das Prinzip dahinter reizt.
Sport-, Musik- oder Gaming-Stats verfolgenStatistikverständnis hilft, Muster zu erkennen und Prognosen zu bauen.Du trackst Leistung/Rankings, wertest Stats aus und entscheidest auf Basis von Zahlen, nicht nur aus dem Bauch.
Tech & KIModerne Wirtschaftsmathematik berührt Machine Learning, Algorithmen und Automatisierung.Du fragst dich, wie Empfehlungs-Algorithmen funktionieren, testest KI-Tools und willst wissen, was „unter der Haube“ passiert.
Start-up-/Business-Stories feiernViele Lösungsansätze der Wirtschaftsmathematik landen in echten Geschäftsmodellen.Du sammelst Ideen, liest Gründungsgeschichten oder probierst kleine Side-Projects aus, weil dich das „Wie macht man daraus ein Business?“ reizt.
Versicherungen & Risiko nicht langweilig findenAktuariat und Risikomodelle sind klassische Felder der Wirtschaftsmathematik.Du findest Fragen spannend wie „Wie kalkuliert man Prämien fair?“ oder „Wie wirkt sich das Risiko auf Entscheidungen aus?“.
Politik-Wirtschaft-News verfolgenRahmenbedingungen (Zinsen, Gesetze, Handel) beeinflussen Modelle und Entscheidungen.Du verfolgst Nachrichten mit dem Blick: „Was bedeutet das konkret für Unternehmen, Preise oder Märkte?“.

Welche Schulfächer bereiten einen gut auf das duale Studium vor?

SchulfachWas lernt man und wie kann man das anwenden?
MathematikIn der Schule lernst du z.B. Analysis (Ableitungen, Integrale), Stochastik (Wahrscheinlichkeit, Statistik), lineare Algebra und Funktionen. Im Studium und später in der Praxis brauchst du genau diese Themen, um wirtschaftliche Modelle zu erstellen, Daten auszuwerten und Prognosen zu berechnen.
Informatik / ProgrammierenHier bekommst du Grundlagen in Logik, Algorithmen, Programmierung und Datenstrukturen vermittelt. Später setzt du diese Kenntnisse ein, um Modelle zu implementieren, Daten zu verarbeiten, Simulationen zu erstellen oder Softwarelösungen zu entwickeln.
EnglischIn der Schule lernst du Fachvokabular, Leseverständnis und wissenschaftliches Schreiben. Im Studium und Beruf musst du Fachliteratur, Softwaredokumentationen oder Code-Kommentare oft auf Englisch lesen und verstehen.
Physik / TechnikverständnisDu lernst oft systematisch zu denken, Ursache-Wirkungs-Beziehungen zu analysieren und technische Zusammenhänge zu verstehen. Dieses Denken hilft dir dabei, logische Abläufe zu durchdringen und komplexe Modelle aufzubauen.
Deutsch / SprachkompetenzDu übst, Texte zu verstehen, Argumente aufzubauen und klare Berichte oder Arbeiten zu schreiben. Später wirst du Ergebnisse und Modelle schriftlich erklären und hier hilft dir dieses Fach enorm!

Was lernt man im dualen Studium Wirtschaftsmathematik?

Wer glaubt, Wirtschaftsmathematik bestehe nur aus trockenen Formeln, hat weit gefehlt. Das duale Studium verbindet analytisches Denken mit echtem Wirtschafts-Know-how und zeigt, wie Zahlen in der Praxis zum Werkzeug für kluge Entscheidungen werden. Dabei geht es nicht nur um Mathe, sondern auch um Wirtschaft, Daten und moderne Technologien – alles eng verzahnt zwischen Hochschule und Unternehmen. Welche Themen dabei eine Rolle spielen und wie sie miteinander verknüpft sind, zeigen wir dir jetzt!

InhaltWas lerne ich und wofür ist das später gut?
Mathematik & Analysis (Differenzial- und Integralrechnung)In diesem Teil lernst du, Veränderungen mathematisch zu beschreiben, zum Beispiel wie sich Kosten oder Gewinne entwickeln, wenn sich bestimmte Faktoren ändern. Dieses Wissen brauchst du, um wirtschaftliche Prozesse zu verstehen und Modelle zu berechnen, die reale Entwicklungen vorhersagen können.
Stochastik & StatistikHier dreht sich alles um Wahrscheinlichkeiten, Zufälle und Daten. Du erfährst, wie man Prognosen trifft, Risiken einschätzt oder große Datenmengen sinnvoll auswertet, z.B. für Marktforschung, Finanzplanung oder Versicherungsmodelle.
Lineare Algebra & GleichungssystemeDu arbeitest mit Matrizen, Vektoren und Gleichungssystemen, um komplexe Zusammenhänge zu berechnen. Diese Inhalte helfen dir später, wirtschaftliche Abhängigkeiten darzustellen, z.B. in Produktions- oder Finanzmodellen.
Optimierung & Operations ResearchHier lernst du, wie man mathematisch die beste Lösung findet, etwa den höchsten Gewinn, die geringsten Kosten oder die schnellste Route. In der Praxis nutzt du das, um Abläufe in Unternehmen effizienter zu gestalten.
Finanz- und VersicherungsmathematikDieser Bereich zeigt dir, wie Geld, Zinsen und Risiken zusammenhängen. Du berechnest zum Beispiel, wie sich Kredite entwickeln, wie Versicherungen ihre Beiträge festlegen oder wie Finanzprodukte bewertet werden.
Betriebswirtschaftslehre (BWL)Du bekommst Einblicke in die Organisation und Steuerung von Unternehmen, vom Marketing über Personalwesen bis hin zu Rechnungswesen und Controlling. So verstehst du, wie betriebliche Entscheidungen entstehen und wie man sie mit Zahlen absichert.
Volkswirtschaftslehre (VWL)Hier geht es um das große Ganze: Du lernst, wie Märkte, Staaten und Finanzsysteme zusammenwirken. Dieses Wissen hilft dir, wirtschaftliche Entwicklungen zu beurteilen und ihre Auswirkungen auf Unternehmen zu verstehen.
Controlling & RisikomanagementIn diesen Modulen erfährst du, wie man Unternehmenszahlen richtig deutet, Budgets plant und Risiken bewertet. Später kannst du damit dazu beitragen, dass Betriebe wirtschaftlich stabil bleiben und kluge Entscheidungen treffen.
Programmierung & SoftwareentwicklungDu lernst, wie man mit Code mathematische Modelle umsetzt oder Daten automatisiert verarbeitet. Diese Fähigkeiten sind wichtig, wenn du Berechnungen digital durchführen oder Analysen programmieren möchtest.
Datenanalyse & Big DataHierbei erfährst du, wie man große Datenmengen sammelt, aufbereitet und daraus Erkenntnisse gewinnt. In der Praxis nutzt du das zum Beispiel, um Trends zu erkennen oder fundierte Entscheidungen zu treffen.
IT-Systeme & DatenbankenDu verstehst, wie Computer, Netzwerke und Software im Hintergrund zusammenarbeiten. Dieses Wissen hilft dir später, deine mathematischen Modelle technisch umzusetzen und mit modernen Tools zu arbeiten.
Praxisphasen im UnternehmenWährend deiner Zeit im Betrieb setzt du dein Wissen in echten Projekten, z.B. bei Datenanalysen, Marktprognosen oder Kostenberechnungen. Du bekommst ein Gefühl dafür, wie Mathematik im Berufsalltag wirklich angewendet wird.

Wie sieht das Gehalt nach dem dualen Studium Wirtschaftsmathematik aus?

Nach dem dualen Studium Wirtschaftsmathematik liegt das Einstiegsgehalt meist zwischen 4.100 € und 4.500 € brutto im Monat, also rund 50.000 € im Jahr. Wie viel man genau verdient, hängt vor allem von der Branche, der Unternehmensgröße, dem Standort und der eigenen Spezialisierung ab. In großen Firmen, Banken oder Versicherungen sowie in Städten wie Frankfurt, München oder Köln fällt das Gehalt meist höher aus. Mit gefragtem Know-how in Bereichen wie Data Science, Big Data oder Risikomanagement sind auch Einstiegsgehälter von über 5.000 € brutto möglich.

Was kann man während des Dualen Studiums Wirtschaftsmathematik verdienen?

Während des dualen Studiums Wirtschaftsmathematik gibt es nicht nur Theorie und Praxis,  sondern auch ein Gehalt. Wie viel man verdient, hängt vom Unternehmen, der Branche und dem Studienjahr ab. In der Regel steigt die Vergütung mit jedem Jahr an, sodass man vom ersten Tag an Praxiserfahrung sammelt und gleichzeitig finanziell auf eigenen Beinen steht.

StudienjahrTypische Vergütung (brutto/Monat)
1. Jahr800 bis 1.200 €
2. Jahr900 bis 1.400 €
3. Jahr1.000 bis 1.600 €

Wo kann man dual Wirtschaftsmathematik studieren?

Schon während des dualen Studiums können Studierende in ganz unterschiedlichen Branchen mitarbeiten und erleben, wie Mathematik in der Praxis wirkt. Ob Finanzen, Versicherungen, IT oder Beratung: Überall dort, wo Zahlen Entscheidungen lenken, sind Wirtschaftsmathematiker:innen gefragt. Die folgenden Bereiche zeigen, in welchen Branchen das duale Studium besonders gefragt ist und was sie jeweils spannend macht.

BereichWorum geht’s hier und was ist daran besonders?
VersicherungsbrancheIn der Versicherungswelt dreht sich alles um Risiken, Wahrscheinlichkeiten und Berechnungen, also perfekte Bedingungen für Wirtschaftsmathematiker:innen. Hier werden häufig zukünftige Aktuar:innen ausgebildet, die mit mathematischen Modellen z.B. berechnen, wie hoch Beiträge sein müssen oder welche Risiken abgesichert werden können. Besonders spannend ist, dass man hier Mathe direkt auf reale Themen anwendet – von Naturkatastrophen über Lebenserwartung bis hin zu Schadenkalkulationen.
Banken- und FinanzsektorDiese Branche ist einer der größten Arbeitgeber für Wirtschaftsmathematiker:innen. Im Mittelpunkt stehen Finanzanalysen, Risikobewertungen und Controlling. Studierende lernen, wie man Kapitalanlagen bewertet, Kreditrisiken berechnet oder Finanzstrategien entwickelt. Gerade in Großbanken, Investmenthäusern oder an Börsen ist analytisches Denken Gold wert – wortwörtlich.
UnternehmensberatungIn der Beratung geht’s darum, mit Zahlen bessere Entscheidungen zu ermöglichen. Wirtschaftsmathematiker:innen entwickeln Modelle, die zeigen, wie Unternehmen Prozesse effizienter gestalten, Kosten senken oder neue Strategien planen können. Wer analytisch denkt und gern Abwechslung mag, findet hier spannende Projekte bei verschiedenen Kund:innen – von Start-ups bis Großkonzernen.
IT- und TechnologieunternehmenIn der Tech-Welt treffen Daten, Programmierung und Mathe direkt aufeinander. Hier entwickeln Wirtschaftsmathematiker:innen Softwarelösungen, arbeiten an Big-Data-Projekten oder programmieren Tools für Finanz- und Risikoanalysen. Besonders interessant: Dieser Bereich verbindet klassische Mathematik mit zukunftsorientierter Technologie – ein ideales Umfeld für alle, die digital denken.
Öffentlicher SektorAuch staatliche Einrichtungen brauchen Wirtschaftsmathematiker:innen – zum Beispiel bei der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht). Dort geht es um Finanzstabilität, die Überwachung von Banken oder Versicherungen und um Analysen, die helfen, den Markt sicher zu gestalten. Wer sich für Wirtschaft, Politik und Verantwortung interessiert, findet hier eine sinnvolle und stabile Karriereoption.

Was kann man nach dem Dualen Studium Wirtschaftsmathematik machen?

Nach dem Bachelor muss noch nicht Schluss sein! Wer Lust auf mehr Wissen, neue Perspektiven oder bessere Karrierechancen hat, kann mit einem passenden Masterstudium weitermachen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich zu spezialisieren: vom Finanzmarkt über Versicherungen bis hin zu Data Science oder Controlling.

Passende Masterstudiengänge zum Dualen Studium Wirtschaftsmathematik

MasterstudiengangWas lerne ich und wie kann mir das helfen?
Finanzmathematik / Quantitative Finanzen (M.Sc.)In diesem Master geht’s tiefer in die Welt von Zinsen, Aktien, Fonds und Finanzmodellen. Du lernst, wie man Risiken berechnet, Derivate bewertet oder Börsenstrategien simuliert. Mit diesem Wissen kannst du später als Analyst:in, Risikomanager:in oder Expert:in im Investmentbereich arbeiten – überall dort, wo Geldflüsse mathematisch durchdacht werden müssen.
Versicherungsmathematik / Aktuarwissenschaften (M.Sc.)Hier dreht sich alles um die Mathematik hinter Versicherungen. Du lernst, wie man Lebens- oder Schadensversicherungen berechnet, Risiken bewertet und neue Produkte entwickelt. Wer sich für Statistik, Wahrscheinlichkeiten und Sicherheitssysteme interessiert, kann hier eine gefragte Fachrichtung einschlagen – Aktuar:innen sind in der Branche sehr gefragt.
Data Science / Business Intelligence (M.Sc.)In diesem Studiengang steht alles im Zeichen von Daten. Du lernst, wie man große Datenmengen analysiert, Trends erkennt und mit Machine Learning Prognosen erstellt. Dieses Wissen ist in fast jeder Branche gefragt – von IT über Marketing bis hin zur Forschung. Mit einem Data-Science-Master arbeitest du an den Schnittstellen von Mathematik, Technik und Zukunftstechnologien.
Wirtschaftsmathematik (M.Sc.)Der klassische Weg für alle, die ihr Wissen noch vertiefen möchten. Du lernst fortgeschrittene mathematische Methoden, Modellierung und Optimierung kennen. Damit bleibst du breit aufgestellt und kannst dich später in Forschung, Wirtschaft oder Beratung spezialisieren – perfekt für alle, die sich noch nicht endgültig festlegen wollen.
Financial Management & Controlling (M.Sc.)Hier geht’s um die Steuerung und Analyse von Unternehmen. Du beschäftigst dich mit Bilanzen, Budgetplanung und Investitionsstrategien, also mit allem, was den wirtschaftlichen Erfolg ausmacht. Ideal für alle, die Zahlen lieben, aber auch den Managementblick behalten möchten.
Mathematik für Nachhaltigkeit, Wirtschaft & Data Science (M.Sc.)Ein moderner, interdisziplinärer Master für alle, die Mathematik mit Zukunftsthemen verbinden wollen. Du lernst, wie man mit Zahlen nachhaltige Projekte plant, Ressourcen effizient nutzt oder Umwelt- und Energiedaten auswertet. Eine spannende Option für alle, die Mathe, Technik und Verantwortung kombinieren wollen.

Was kann man nach dem dualen Studium Wirtschaftsmathematik beruflich machen?

TätigkeitsfeldWorum geht’s hier?
Versicherungsbranche (z.B. als Aktuar:in)In Versicherungen sind Wirtschaftsmathematiker:innen die Profis für Risiko und Sicherheit. Sie berechnen Beiträge, bewerten Schadenswahrscheinlichkeiten und entwickeln Modelle, die sicherstellen, dass Unternehmen langfristig stabil bleiben. Ob Lebens-, Kranken- oder Sachversicherung – hier wird Mathematik täglich angewendet, um komplexe Risiken in klare Zahlen zu übersetzen.
Banken- und Finanzwesen (z.B. als Analyst:in oder Risikomanager:in)Im Finanzsektor geht’s darum, Kapital klug einzusetzen und Risiken zu verstehen. Wirtschaftsmathematiker:innen analysieren Finanzprodukte, entwickeln Modelle für den Wertpapierhandel oder bewerten Kreditrisiken. Egal ob Investmentbank, Vermögensverwaltung oder Finanzaufsicht – überall werden Expert:innen gebraucht, die Zahlen in klare Entscheidungen verwandeln.
Data Science & IT (z.B. als Data Scientist oder Datenanalyst:in)Hier trifft Mathematik auf Technologie. In der Datenanalyse lernst du, große Datenmengen zu verstehen, Muster zu erkennen und Prognosen zu erstellen – zum Beispiel im Onlinehandel, Gesundheitswesen oder in der Industrie. Wirtschaftsmathematiker:innen sind dabei die Brücke zwischen Zahlen, Software und Unternehmensstrategie.
UnternehmensberatungIn der Beratung nutzt man mathematische und analytische Methoden, um Firmen bei wichtigen Entscheidungen zu unterstützen. Das kann von der Prozessoptimierung über Kostenanalysen bis zur Strategieentwicklung reichen. Wer gern kommuniziert, Probleme löst und Abwechslung mag, findet hier einen Job mit viel Dynamik und Verantwortung.
Controlling & UnternehmenssteuerungIn diesem Bereich geht es darum, Unternehmen wirtschaftlich auf Kurs zu halten. Wirtschaftsmathematiker:innen berechnen Kennzahlen, erstellen Prognosen und analysieren, wie Ressourcen effizienter eingesetzt werden können. Mathematisches Denken hilft hier, komplexe Zahlen in klare Managemententscheidungen zu übersetzen.
Öffentlicher Sektor (z.B. bei der BaFin)Auch staatliche Einrichtungen wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) oder Statistikämter suchen Wirtschaftsmathematiker:innen. Dort geht es um Finanzmarktüberwachung, Datenanalysen und die Kontrolle von Banken und Versicherungen, also um die Sicherheit und Stabilität des gesamten Finanzsystems.
Forschung & EntwicklungWer sich für wissenschaftliche Arbeit begeistert, kann an Hochschulen oder Forschungsinstituten bleiben. Hier werden neue mathematische Modelle entwickelt, Prognoseverfahren verbessert oder Anwendungen in Wirtschaft, Technik und Umwelt untersucht. Dieses Feld passt zu allen, die neugierig bleiben und Wissen weiter vertiefen möchten.
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