Amtsgericht Münster

Ausbildung: Justizfachangestellte/r

Ausbildung: Justizfachangestellte/r
Wo findet die Ausbildung statt? Münster, Westfalen (Nordrhein-Westfalen)
Welchen Abschluss kann ich erwerben? Justizfachangestellte/-r
Wann kann ich mit der Ausbildung beginnen? 01.08.2027
Offene Stellen 1
Amtsgericht Münster
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Stellenbeschreibung

# Ausbildung zur/zum Justizfachangestellten

        Informationen über die Ausbildungsbehörde

                         Die Ausbildungsbehörde

               

                            Amtsgericht Münster

                            Gerichtsstr. 2 - 6

                            48149 Münster

 

Anzahl der Mitarbeiter/-innen:            ca. 270 Mitarbeiter

Anzahl der Auszubildenden:                   Zurzeit 21, davon alle im 

                                                               Berufsbild Justizfachangestellte/-r

                                                                8 im 1. Ausbildungsjahr ab September 2026

                                                                5 im 2. Ausbildungsjahr

                                                               8 im 3. Ausbildungsjahr

Möchten Sie eine Ausbildung im öffentlichen Dienst beginnen?

Arbeiten Sie gern im Team?

Haben Sie Interesse an PC-Arbeit und dem Umgang mit Menschen?

Neugierig geworden?

Hier finden Sie Informationen zum Beruf der/des Justizfachangestellten.

Den Beruf "Justizfachangestellte/r" gibt es seit 1998. Die Justizfachangestellten erledigen auch Tätigkeiten, die früher den Beamtinnen und Beamten des mittleren Justizdienstes vorbehalten waren.

Einstellungsdatum:                             1. August oder 1. September jeden Jahres 

Ausbildungsdauer:                             regelmäßig zwei Jahre und sechs Monate

Einstellungsvoraussetzungen:           Fachoberschulreife und ein bestandener Einstellungstest

Die Ausbildung erfolgt im sogenannten Dualen System bei Amtsgerichten und Berufskollegs. 

Aufgaben der Justizfachangestellten

Justizfachangestellte erledigen büroorganisatorische und verwaltende Aufgaben bei Gerichten und Staatsanwaltschaften. 

Sie sind überwiegend in Service-Einheiten (Büroassistenz für Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger) in den Fachgebieten Zivilprozess, Zwangsvollstreckung, Insolvenzen, Ehe- und Familiensachen, Strafprozess, Grundbuch, Nachlass und Betreuungen sowie Register tätig. Dort sind sie auch Ansprechpartner für ratsuchende Bürgerinnen und Bürger. 

An Ihrem Arbeitsplatz bilden Sie 

mit Ihren Kolleginnen und Kollegen 

innerhalb Ihrer Serviceeinheit ein Team!

Sie erteilen Auskünfte und nehmen Anträge, Rechtsmittel sowie Erklärungen der Verfahrensbeteiligten auf. Sie bearbeiten den elektronischen Posteingang und -ausgang, veranlassen Zustellungen von Schriftstücken, führen Dateien und Karteien, erledigen Registraturarbeiten und erheben statistische Daten. 

Sie berechnen und überwachen Fristen, gewähren Akteneinsicht, fertigen Schriftstücke aus, beglaubigen Schriftstücke und veranlassen Veröffentlichungen. Sie sind ferner in der Lage, Protokolle zu erstellen, Kosten zu berechnen und Zahlungseingänge zu überwachen. In fast allen Abteilungen wurde mittlerweile die elektronische Akte eingeführt.

Ausbildungsinhalte

Die Ausbildung zielt auf die Vermittlung fachlicher und fachübergreifender Qualifikationen. Dabei werden insbesondere wirtschaftliche, technische, ökologische, organisatorische und soziale Kompetenzen gefördert. Hinsichtlich der Prüfungsinhalte ist die Ausbildung auf die Zusammenführung betrieblicher und für die Berufsausbildung wesentlicher schulischer Inhalte erweitert. Das Ausbildungskonzept bedeutet für die Auszubildenden, dass sie die Ausbildung aktiv mitgestalten und ihr Handeln in Teilbereichen auch selbst regeln müssen.

Während der Ausbildung findet eine Abschlussprüfung statt, die sich aus zwei bewerteten Teilen zusammensetzt.

Teil 1 und 2 werden zeitlich voneinander getrennt geprüft. Beide Prüfungsteile fließen dabei in einem in der Verordnung festgelegten Verhältnis in die Bewertung und das Gesamtergebnis der Abschlussprüfung ein.

Bewerbung

Zuständig für die Einstellung der Auszubildenden im Oberlandesgerichtsbezirk Hamm sind die Behördenleiterinnen und Behördenleiter der Amtsgerichte. 

Die Amtsgerichte in Ahaus, Ahlen, Arnsberg, Bielefeld, Bochum, Bocholt, Borken, Coesfeld, Detmold, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Ibbenbüren, Iserlohn, Lemgo, Lippstadt, Lübbecke, Lüdenscheid, Lüdinghausen, Lünen, Marl, Minden, Münster, Olpe, Paderborn, Recklinghausen, Rheine,  Siegen und Soest bilden in jedem Jahr Auszubildende aus.

Eine frühzeitige Bewerbung – etwa ein Jahr vor Ausbildungsbeginn – wird empfohlen. Bewerbungen können ausschließlich online über das Bewerbungsportal der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen (www.bewerbungsportal-justiz-nrw.de) eingereicht werden.  Das Portal ist in der Regel ab dem 1. Juni  für das Folgejahr geöffnet.

Vergütung

Die Ausbildungsvergütung beträgt zurzeit (Stand 2026)

im 1. Ausbildungsjahr   ca. 1.236,82 EURO,

im 2. Ausbildungsjahr   ca. 1.290,96 EURO, 

im 3. Ausbildungsjahr   ca. 1.340,61 EURO.

Weiterhin gibt es die im öffentlichen Dienst üblichen Leistungen (mindestens 30 Tage Urlaub, vermögenswirksame Leistungen, Jahressonderzahlung).

Aufstiegschancen

Nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung winken Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb der Justiz.

Möglich ist z. B. die Zulassung zum Vorbereitungsdienst für den mittleren Justizdienst, der aufgrund der während der Ausbildung zur/zum Justizfachangestellten erworbenen Kenntnisse auf sechs Monate verkürzt wird. Nach bestandener Prüfung ist man dann Justizfachwirt und ein Beamter des mittleren Justizdienstes.

In Betracht kommt auch – nach mindestens zweijähriger Tätigkeit als Justizfachangestellte/Justizfachangestellter – eine Zulassung zum Gerichtsvollzieherdienst.

Nach Bestehen der Prüfung für den mittleren Justizdienst und mehrjähriger Bewährung in diesem Beruf ist es möglich, als Aufstiegsbeamtin/Aufstiegsbeamter in den gehobenen Justizdienst (Rechtspflegerdienst) zu gelangen.

Ansprechpartner

Wenn Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an das nächstgelegene Ausbildungsamtsgericht.

Ansprechpartner beim Amtsgericht Münster:

Frau Präkelt, Tel. 0251 494-2216

Herr Pottmeier, Tel. 0251 494-2517

Frau Arndt, Tel. 0251 494-2518

Mit den Ansprechpartnern können Sie telefonisch auch gerne einen Hospitationstag vereinbaren.

Informationen finden Sie auch auf der Internetseite des Oberlandesgerichts Hamm ([www.olg-hamm.nrw.de](http://www.olg-hamm.nrw.de/)) bzw. auf der Internetseite der Justizverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen ([www.justiz.nrw.de](http://www.justiz.nrw.de/)).

Schicke Deine Bewerbung an folgende Adresse:

Amtsgericht Münster


Vorschlag für Deine Bewerbung:

Sehr geehrte Damen und Herren,
über azubister.de bin ich über die Möglichkeit einer Ausbildung in Ihrem Unternehmen aufmerksam geworden. Ich möchte mich gerne für den Ausbildungsplatz zur/zum Justizfachangestellte/-r bewerben. Ihre Stellenanzeige hat die Referenz:

  • Refnr: 10000-1206743710-S
Mein azubister
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