{"id":7714,"date":"2015-06-02T18:02:01","date_gmt":"2015-06-02T16:02:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/?p=7714"},"modified":"2023-11-27T11:31:25","modified_gmt":"2023-11-27T10:31:25","slug":"diskriminierung-in-der-ausbildung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/artikel\/diskriminierung-in-der-ausbildung","title":{"rendered":"Diskriminierung in der Ausbildung &#8211; Ein pers\u00f6nlicher Erfahrungsbericht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Diskriminierung-Ausbildung-960x540.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9095\" srcset=\"https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Diskriminierung-Ausbildung-960x540.jpg 960w, https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Diskriminierung-Ausbildung-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Diskriminierung-Ausbildung-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Diskriminierung-Ausbildung-95x53.jpg 95w, https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Diskriminierung-Ausbildung-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Diskriminierung-Ausbildung-640x360.jpg 640w, https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Diskriminierung-Ausbildung.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><figcaption><em>Foto: unsplash.com<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n<p>Vor ein paar Wochen erreichte uns ein pers\u00f6nlicher Erfahrungsbericht von Melanie. Sie musste in ihrer Ausbildungszeit so einiges ertragen und bat uns, ihre Erfahrungen hier zu ver\u00f6ffentlichen. Wenn der ein oder andere Leid in seiner Ausbildung erf\u00e4hrt, wenn er sich ungerecht behandelt f\u00fchlt oder diskriminiert wird, lasst euch das nicht gefallen! Es gibt zahlreiche Hilfen, an die ihr euch wenden k\u00f6nnt!<\/p>\n<h2>Melanies Ausbildungs-Erfahrungsbericht<\/h2>\n<p>Hallo liebes azubister Team \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Neulich hab ich auf eurer Internet-Seite einen Bericht gelesen : &#8220;<a href=\"https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/artikel\/traumberuf-ikea-erfahrungsbericht\">Traumberuf gefunden &#8230; Ein Erfahrungsbericht<\/a>\u201c. Dieser Bericht hat mich sofort angesprochen, weil ich selbst, was die Ausbildungsgeschichte angeht, einiges durchgemacht habe und nun endlich meine Traum-Ausbildung gefunden habe. Und ich dachte, vielleicht k\u00f6nnte ich euch auch meine Erfahrungen mit dem Thema schreiben, denn es k\u00f6nnte dem ein oder anderen auch Mut machen.<\/p>\n<p>2012 hab ich meinen Realschulabschluss gemacht. Endlich lagen 11 lange anstrengende Schuljahre hinter mir, endlich konnte ich arbeiten! Schon in der Schulzeit genoss ich die 2 Wochen Praktikum, die wir in der 8. und dann nochmal in der 9. Klasse absolvieren mussten, bevor es dann in der 10. Klasse nur noch um Pr\u00fcfungsvorbereitung ging. Ich hatte die Motivation im Laufe der Jahre verloren und wollte nur noch arbeiten. Ich wollte abends mit Muskelkater heimkommen, um zu wissen, dass ich am Tag etwas geschafft habe, und das ging in der Schule nicht.<br \/>Umso stolzer und gl\u00fccklicher war ich auf der Abschlussfeier. Endlich ging das Leben wirklich los!<\/p>\n<h3>Lehrjahre sind keine Herrenjahre, aber kenne Deine Rechte als Lehrling<\/h3>\n<p>Doch zu dem Zeitpunkt konnte ich noch nicht wissen was ich die n\u00e4chsten 1 1\/2 Jahre erleiden m\u00fcsste!<\/p>\n<p>Ich musste nach dem Abschluss noch 3 lange Wochen warten und bangen, denn bis dato hatte ich noch keine Zusage f\u00fcr eine Ausbildung bekommen! Ich hatte mich f\u00fcr eine Ausbildung zur Landschaftsg\u00e4rtnerin beworben. Doch dann meldete sich ein Mann und lud mich spontan zum Einstellungstest und Probearbeiten ein. Erst machte er einen guten Eindruck. Seine Frau war nett, beide waren stark gl\u00e4ubig und das strahlten sie auch aus. Doch als die Ausbildung dann endlich losging begann auch der Druck, unter dem ich stand.<\/p>\n<p>Mein Chef stellte seinen Glauben \u00fcber die Arbeit. Da er immer noch ein zweites Fr\u00fchst\u00fcck zuhause machte und noch lange betete, fingen wir oft erst gegen 10 Uhr mit der Arbeit an. Das war nicht mal das Schlimme! Schlimm wurde es als er anfing, mich vor Kunden lauthals anzubr\u00fcllen, und oft sogar die Hand gegen mich erhob. Oder dass wir viel zu oft in der Woche 12 Stunden am Tag arbeiteten. Ich bekam immer mehr zu sp\u00fcren, dass er frauenfeindlich war!<br \/>Er hatte absolut keinen Respekt, stellte sich oft sogar direkt neben mich und pinkelte.<br \/>Manieren schien er also auch nicht zu haben. Er drohte mir oft, mich rauszuschmei\u00dfen; und die Br\u00fcllereien waren bald an der Tagesordnung. Ich konnte nichts richtig machen &#8230; Ich war\/bin eine Frau! Zu dem Zeitpunkt wusste ich allerdings auch nicht, dass ich als Lehrling <a href=\"https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/artikel\/checkliste-rechte-pflichten-ausbildung\">Rechte<\/a> habe und mich h\u00e4tte an jemanden wenden k\u00f6nnen, au\u00dferdem konnte ich mit dem Begriff &#8220;Abmahnung&#8221; nichts anfangen!<\/p>\n<p>An einem Freitag erhob er wieder die Hand gegen mich und schrie mich an bis ich ausrastete und zur\u00fcck schrie &#8211; das erste Mal in den bis dahin 6 Monaten, dass es mir zu viel wurde. Am folgenden Sonntag bekam ich einen Nervenzusammenbruch, ich schrie und weinte und wollte nicht mehr dort hin. Ich konnte nicht mehr!<br \/>Es ging nicht mehr, mein K\u00f6rper hielt dem Druck nicht mehr stand und ich wurde immer h\u00e4ufiger krank. Zu oft wurde ich vor fremden Kunden vom Chef blo\u00dfgestellt, zu oft beleidigt und bedroht. An dem Tag bekamen auch endlich meine Eltern mit, dass an den Schimpfereien \u00fcber meine Ausbildung mehr dran war als blo\u00dfe Unlust auf Arbeit. ICH WAR NICHT FAUL &#8230; ICH WAR KRANK GEWORDEN!!!<\/p>\n<h3>Hilfe bei Diskriminierung und&nbsp;Fehlverhalten des Ausbilders<\/h3>\n<p>Endlich hielten meine Eltern zu mir und unterst\u00fctzten mich, da rauszukommen. Doch zuvor war ich gezwungen, noch einen weiteren Tag bei ihm zu arbeiten. Eines Montags rief er an und br\u00fcllte meine Eltern durchs Telefon an, dass ich auf der Arbeit zu erscheinen h\u00e4tte, sonst bek\u00e4me ich eine Abmahnung. Wie gesagt, zu dem Zeitpunkt wusste ich mit dem Begriff noch nichts anzufangen. Ich dachte, die Polizei w\u00fcrde kommen und mich zur Arbeit fahren. So wie es bei Schulschw\u00e4nzern der Fall ist. Mein Freund blieb dann den ganzen Tag mit dem Auto vor der Baustelle stehen, um auf mich aufzupassen.<br \/>Ab nachfolgendem Dienstag rief er im 10-Minuten-Takt bei uns zuhause an und mit jedem Anruf versicherten meine Eltern ihm, dass ich nie wieder bei ihm arbeiten kommen w\u00fcrde. Sie stellten sich endlich sch\u00fctzend vor mich und halfen mir gemeinsam mit meinem Freund, die Situation durchzustehen. Der Rest wurde dann nur noch \u00fcber den Schriftverkehr geregelt. Wir einigten und zum Schluss auf einen Aufhebungsvertrag und ich war endlich frei! F\u00fcrs erste \u2026<\/p>\n<p>Schon damals hatte ich das Gef\u00fchl, Hilfe zu brauchen. Vielleicht einen Psychologen, der mir hilft, die vergangenen 6 Monate zu verarbeiten. Doch da ich schon immer ein fr\u00f6hliches M\u00e4dchen war und sehr positiv eingestellt war, konnte ich auch nach dieser harten Zeit noch lachen und l\u00e4cheln. Ich dachte, solange ich das noch kann, habe ich kein Recht auf professionelle Hilfe!<\/p>\n<h3>Glaube an Dich &#8211; K\u00e4mpfe um die Ausbildung zu deinem Traumberuf, aber nicht um jeden Preis<\/h3>\n<p>Ich bewarb mich also weiter in diesem Beruf, denn ich wollte das alles nicht umsonst durchgemacht haben!<br \/>Ich w\u00fcnschte, ich h\u00e4tte da schon den Schlussstrich gezogen und mich bis zum n\u00e4chsten Ausbildungsbeginn erholt, aber ich wollte diese Ausbildung weitermachen. Nur halt in einem anderen Betrieb. Durch eine Klassenkameradin aus der Berufsschule kam ich in eine andere Firma.<\/p>\n<p>Da ging es auch erst gut los. Alle waren nett und freundlich nur die Chefin war eine Hexe! Eine der besonders b\u00f6sartigen Sorte! Ab und an erhielt ich den Hinweis von verschiedenen Kollegen, blo\u00df nichts Pers\u00f6nliches \u00fcber mich zu erz\u00e4hlen. Ich dachte, was sollte ich schon gro\u00dfartig erz\u00e4hlen? Dass ich schon seit Jahren eine&nbsp; festen Freund habe? Einen Hund zuhause? Was konnte daran denn so schlimm sein? Im Laufe der Zeit bemerkte ich dann, was sie damit meinten. Alles &#8211; aber auch wirklich jedes kleinste Detail &#8211; egal wie, konnte gegen einen gerichtet werden, indem es falsch weitergegeben wurde! Mit voller Absicht.<\/p>\n<p>Da ich mich dort lieber mit M\u00e4nnern umgab, weil die nicht so zickig waren und total lustig und locker, war ich schon bald die &#8220;Firmen-Hure\u201c. Ich hatte mit jedem Mann dort was am Laufen. Genau wie ein Lehrlingsm\u00e4del aus einem anderen Lehrjahr, das sich lieber mit Jungs als M\u00e4dels umgab! Egal ob alt oder jung, \u00fcber mich rutschte nat\u00fcrlich die ganze M\u00e4nnerfraktion der Firma! Schlimm mit mir! So ein Mist wurde dort erz\u00e4hlt!<br \/>Lenkte man als Lehrling zu viel Aufmerksamkeit des anderen Geschlechts auf sich, war man im Visier der Zickerein und diese entwickelten sich im Laufe der Zeit zu richtig schlimmem Mobbing, bei dem auch die Chefin mitwirkte. Ich hatte in dieser Firma bald keinen mehr, der offen hinter mir stand. Keinen, der die Hand auf meine Schulter legte, um mich mit Blicken zu tr\u00f6sten.&nbsp; Nichts, ich war auf mich allein gestellt. Hatte ich Fragen, bekam ich keine Antworten und b\u00f6se Blicke. Auch dort konnte ich nichts richtig machen &#8230;<br \/>Wieder schien der Grund daf\u00fcr zu sein, dass ich eine Frau bin und wohl zu viele Blicke auf mich zog. Am besten h\u00e4tte ich mir eine Papiert\u00fcte mit der Aufschrift &#8220;Firmenmatratze&#8221; \u00fcber den Kopf st\u00fclpen sollen. Dann h\u00e4tte es zumindest etwas komisches gehabt!<\/p>\n<p>Dass ich in der ersten Firma, in der ich war, so schlecht behandelt wurde, wussten dort nat\u00fcrlich alle. Die Chefin konnte dieses Detail nicht f\u00fcr sich behalten und sch\u00fcrte damit einen weiteren Grund, mich zu hassen. Denn laut den Arbeitern war das alles nur Einbildung. Oder ich war zu aufdringlich und hatte diese Behandlung verdient! Und so weiter und so fort. Anscheinend gab es in der Firma kein anderes Thema mehr. Drehte ich mich weg, wurde getuschelt. Das waren noch die anst\u00e4ndigeren unter den zahlreichen Arbeitern dort!<\/p>\n<p>Es gab 3 Frauen, die offen ihren Hass auf mich zeigten! Die Chefin, ihre Lieblings-Azubine und eine Vorarbeiterin. Den guten Ruf musste man sich dort erkaufen. Entweder verkaufte man seinen Urlaub um die stetig anwachsenden Minusstunden auszugleichen, und stand trotzdem jeden Samstag auf der Matte, um von 6 Uhr bis 15 Uhr zu arbeiten. Oder man schleimte, was das Zeug h\u00e4lt! Und genau so hatten sich die beiden ihren Stand dort erkauft! Und somit wohl auch das Recht, den Lehrling, der schon so viel durchgemacht hatte, zu mobben!<\/p>\n<p>Als wir einmal auf einer Baustelle waren, etwa 300 km vom Heimatort entfernt, wurde mir eine Aufgabe zugetragen, die ich allein nicht in der vorgegebenen Zeit h\u00e4tte schaffen k\u00f6nnen. Doch es wurde noch schlimmer! Die Vorarbeiterin drohte mir, mich nicht wieder mit heim zu nehmen, wenn ich den halben Kilometer Unkraut nicht innerhalb 2er Stunden sauber gezogen h\u00e4tte! Dann fuhr sie weg und lies mich dort allein.<br \/>Ich bekam Panik und rief meinen Freund auf der Arbeit an. Ich konnte nicht anders. Ich wollte endlich eine Stimme h\u00f6ren, die mir nichts B\u00f6ses wollte, die mich tr\u00f6stete. Mein Spatz tr\u00f6stete mich und versicherte mir, es w\u00fcrde alles gut werden! Nat\u00fcrlich schaffte ich es nicht allein und die Vorarbeiterin machte sich einen Spa\u00df daraus, mich zittern und weinen zu sehen!<\/p>\n<p>Sie genoss es, mich leiden zu lassen, genau wie der Rest der Firma. Solche Vorf\u00e4lle nahmen die \u00dcberhand. Eines Morgens in der Firma wurde ich sogar aus dem Auto geschmissen mit den Worten &#8220;Ich nehm dich nicht mehr mit. Such dir nen anderen, der dich mitnimmt. Wir brauchen dich hier nicht!&#8221;<br \/>Und eigentlich h\u00e4tte ich heimgehen k\u00f6nnen, h\u00e4tte dann aber einen Fehltag gehabt. Also rannte ich in Panik \u00fcber den Hof, um jemanden zu suchen, der mich mit auf die Baustelle nimmt. Widerwillig nahm mich dann jemand mit und schickte mich danach weit abseits, um Unkraut zu ziehen und mich nicht sehen zu m\u00fcssen. Ich wurde immer einsamer und kr\u00e4nker und fing sogar irgendwann an, Selbstgespr\u00e4che zu f\u00fchren, um wieder eine Stimme zu h\u00f6ren, die mich tr\u00f6stete. Man kann sich vorstellen, dass das in der Firma wieder breitgetreten wurde.<\/p>\n<h3>Zusammenbruch als Neuanfang &#8211; Durch einen&nbsp;Ausbildungswechsel&nbsp;fand ich meinen Traumberuf<\/h3>\n<p>Nach insgesamt 1 1\/2 Jahren sagten mein K\u00f6rper und mein Verstand, dass es nicht mehr ging. Ich brach die Ausbildung ab, nachdem ich 3 Monate lang einen Krankenschein hatte, und vergeblich versuchte, in eine andere Firma zu kommen. 1 1\/2 Jahre voller Hass und Mobbing lagen hinter mir und das hatte seine Spuren hinterlassen.<br \/>Endlich bekam ich Hilfe von Psychologen und sogar Psychiatern. Ich hatte Depressionen, Angstst\u00f6rungen und eine starke Wesens\u00e4nderung und durchlitt durch das Erlebte die schlimmsten Albtr\u00e4ume. Ich konnte nicht mehr auf die Stra\u00dfe, schaffte es nicht mehr, anderen Leuten in die Augen zu sehen, und verlor das Vertrauen in die Welt.<\/p>\n<p>Ohne meinen Freund, der mittlerweile mein Ehemann ist, h\u00e4tte ich es nie durch diese Zeit geschafft! Ich brauchte sogar nur ein halbes Jahr Therapie, wo anderen 3 Jahre brauchen, weil ich von Natur aus fr\u00f6hlich und positiv eingestellt bin. Endlich lernte ich wieder, mich und die Welt zu akzeptieren und das Erlebte zu verarbeiten.<br \/>Ich lernte auch, dass jeder Anspruch auf Hilfe hat, egal wie schlicht einem seine Probleme auch vorkommen, denn jeder empfindet anders!<\/p>\n<p>Mittlerweile ist die ganze Schmach fast ein Jahr her. Ich habe inzwischen viel mehr mit Menschen zu tun als ich es je vorhatte, denn ich arbeite in einem Eiskaffe, irgendwie muss ja auch ich was zum Lebensunterhalt beisteuern \ud83d\ude42<br \/>Und durch diese Arbeit habe ich zu meinem Traumberuf gefunden: Den Einzelhandel!<br \/>Der Kontakt mit Kunden, das Beraten und Kassieren machte mir so viel Spa\u00df dass ich mich bei Rossmann bewarb und im Auswahlverfahren so hervorstach, dass ich meine Ausbildung mit Leichtigkeit bekam. Seit dem ganzen Debakel mit meiner letzten Ausbildung habe ich mich sehr ver\u00e4ndert, bin st\u00e4rker und selbstbewusster geworden und w\u00fcrde mir so etwas nie wieder gefallen lassen!<\/p>\n<p>Mein neuer Arbeitgeber hat mich wieder auf einen guten Weg gebracht. Die Kollegen in meiner Filiale sind alle super lieb. Beim Probearbeiten hatte ich so viel Spa\u00df und Rossmann hat mir die Angst vor der Ausbildung genommen.<br \/>Ich freue mich jetzt schon richtig auf die Azubi-Begr\u00fc\u00dfungstage und auf das, was vor mir liegt. Ich werde aus meiner Zukunft die sch\u00f6nste Zeit meines Lebens zu machen!<\/p>\n<p>Lehrjahre sind keine Herrenjahre? ! &#8230; Hmh, dass ich nicht lache! Es kommt auf die Einstellung an! Mit Motivation werden es die besten Jahre eures Lebens, und ich habe so viel Motivation f\u00fcr meine bevorstehende Ausbildung, dass mir alles viel einfacher von der Hand geht.<\/p>\n<p>An alle, die \u00e4hnliches durchleben: Ihr habt Rechte! Es gibt immer Mittel und Wege, Ansprechpartner und Hilfen, die ihr in Anspruch nehmen k\u00f6nnt! Vergesst den Spruch &#8220;Lehrjahre sind keine Herrenjahre!&#8221; Macht eure Ausbildung zu etwas Besonderem auf das ihr immer wieder gern zur\u00fcckblickt! Ihr habt es in der Hand! Ihr entscheidet, wie es l\u00e4uft! Macht was draus! \ud83d\ude42<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Melanie schildert ihre pers\u00f6nlichen Erfahrungen mit Diskriminierung und Sexismus in der Ausbildung. 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