{"id":7487,"date":"2014-12-06T10:05:25","date_gmt":"2014-12-06T09:05:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/?p=7487"},"modified":"2023-01-02T15:01:33","modified_gmt":"2023-01-02T14:01:33","slug":"interview-mit-einer-bestattungsfachkraft-ehem-bestattungsfachangestellter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/artikel\/interview-mit-einer-bestattungsfachkraft-ehem-bestattungsfachangestellter","title":{"rendered":"Interview mit einer Bestattungsfachkraft (ehemals Bestattungsfachangestellter)"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Bestattungsfachkraft-Unsplash-960x540.jpg\" alt=\"Blumengesteck auf Sarg\" class=\"wp-image-8670\" srcset=\"https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Bestattungsfachkraft-Unsplash-960x540.jpg 960w, https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Bestattungsfachkraft-Unsplash-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Bestattungsfachkraft-Unsplash-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Bestattungsfachkraft-Unsplash-95x53.jpg 95w, https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Bestattungsfachkraft-Unsplash-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Bestattungsfachkraft-Unsplash-640x360.jpg 640w, https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Bestattungsfachkraft-Unsplash.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><figcaption><em>Was macht eine Bestattungsfachkraft? &#8211; Foto: unsplash.com<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n<p>Dieser au\u00dfergew\u00f6hnliche Beruf ist 2003 zum Ausbildungsberuf geworden. Jetzt stellst du dir bestimmt die Fragen, was Bestattungsfachkr\u00e4fte machen?<!--more--><\/p>\n<p>Bestattungsfachkr\u00e4fte organisieren Beisetzungen, Bestattungen und Trauerfeiern. Sie k\u00fcmmern sich um alle anfallenden Formalit\u00e4ten, beraten und betreuen Angeh\u00f6rige und sorgen f\u00fcr einen w\u00fcrdevollen Abschied von Verstorbenen. Bestattungsfachangestellte arbeiten haupts\u00e4chlich in Bestattungsinstituten oder \u00dcberf\u00fchrungsunternehmen, aber auch auf Friedh\u00f6fen und in Krematorien. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen sie in der \u00f6ffentlichen Verwaltung t\u00e4tig sein, z.B. in Friedhofsverwaltungen.<\/p>\n<p>Du bist jetzt eingesch\u00fcchtert? Daf\u00fcr gibt es keinen Grund, auch wenn Menschen \u00fcblicherweise alles, was mit dem \u201eTod\u201c zu tun hat, so weit wie m\u00f6glich von sich selbst fernh\u00e4lt. Der Beruf ist alles andere als langweilig und beinhaltet eine Mischung aus sozial-psychologisch-beratenden, kaufm\u00e4nnisch-organisatorischen-, verwaltend-organisatorischen-, sowie praktisch-kreative T\u00e4tigkeiten.<\/p>\n<h3>Die Rahmenbedingungen:<\/h3>\n<ul>\n<li>Ausbildungsdauer: 3 Jahre<\/li>\n<li>Ben\u00f6tigter Schulabschluss: ab mittlerer Reife<\/li>\n<li>Berufsschulen: Blockunterricht (2-3 Wochen)<\/li>\n<li>Lehrg\u00e4nge: In 3 \u00fcberbetrieblichen Lehrg\u00e4ngen wird dir Grabtechnik, Warenkunde, Dekoration, Beratungsgespr\u00e4ch und Trauerpsychologie gelehrt<\/li>\n<li>Ausbildungsorte: Bestattungsinstitute und in Friedhofsverwaltungen<\/li>\n<li>Inhalte des praktischen Teils: Bergung, \u00dcberf\u00fchrung, Versorgung, Einkleidung und Einbettung von Verstorbenen.<\/li>\n<li>Inhalte des kaufm\u00e4nnischen Teils: Beratungsgespr\u00e4ch mit den Angeh\u00f6rigen, die Organisation, Planung und Kontrolle der Bestattung, die Kalkulation und Rechnungslegung, aber auch die Beurkundung eines Sterbefalls beim Standesamt sowie alle nach einem Sterbefall abzuwickelnden Formalit\u00e4ten (z.B. Abmeldung eines Verstorbenen bei den Krankenkassen und den Rentenversicherungen)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Noch nicht \u00fcberzeugt? Wir haben f\u00fcr euch einen ehemaligen Azubi (Simon Solde aus Frechen) interviewt, der die spannende, wenn zugleich emotionale Ausbildung zur Bestattungsfachkraft im TrauerHaus M\u00fcnschenborn OHG (K\u00f6ln) absolviert hat.<\/strong><\/p>\n<h3>Das Interview<\/h3>\n<p><strong><span style=\"color: #000080;\">azubister:<\/span> <\/strong>Simon, die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft gibt es nun knapp 10 Jahre. Im Juli 2013 hast du diese Ausbildung erfolgreich absolviert. Wie bist du nach deinem Abitur darauf gekommen, Bestattungsfachkraft zu werden?<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #008000;\">Simon:<\/span><\/strong> Ehrlich gesagt, ist der Berufswunsch bei mir eher zuf\u00e4llig entstanden. Als in der Schule damals Praktika und Bewerbungen zum Thema wurden, sollten wir ein Referat \u00fcber einen Beruf unserer Wahl halten. Ich wei\u00df nicht genau warum, aber mir kam eben der Bestatter-Beruf in den Sinn. Ich habe mich in der Folge dann \u00fcber das Thema informiert und recht schnell gemerkt, wie vielseitig und abwechslungsreich der Beruf ist. Au\u00dferdem hat man als Bestatter die M\u00f6glichkeit, Menschen in einer sehr schwierigen Situation ihres Lebens zu helfen. Daraufhin habe ich dann mit 16 Jahren ein freiwilliges Praktikum in den Schulferien gemacht und mich seitdem immer wieder mit dem Thema befasst. Darum wollte ich dann auch schauen, ob der Beruf wirklich das Richtige f\u00fcr mich ist und habe 2010 die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft begonnen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>azubister: <\/strong><\/span>&nbsp;Wie reagierten Freunde und Familie auf deine Entscheidung?<\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><strong>Simon:<\/strong><\/span> Anfangs haben die Menschen in meinem Umfeld sehr unterschiedlich reagiert. Manche waren erstaunt, andere eher erschrocken. Alle waren aber vor allen Dingen sehr interessiert an dem Thema und haben mich in meinem Tun unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000080;\">azubister:&nbsp;<\/span> <\/strong>Wie hast du vor deiner Ausbildung zum Thema Tod gestanden und wie ist es heute?<\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><strong>Simon:<\/strong> <\/span>Ich habe den Tod schon als Kind als notwendigen Bestandteil unseres Lebens betrachtet. Ich erinnere mich daran, den Hausarzt meiner damals im Sterben liegenden Oma gesagt zu haben, dass auf der Erde gar nicht gen\u00fcgend Platz w\u00e4re, wenn alle Menschen ewig leben w\u00fcrden. Ich glaube, der Tod geh\u00f6rt als Zustand nun mal zum Kreislauf des Lebens dazu und kann dem Leben hoffentlich im Endeffekt auch einen Sinn geben. Seit der Ausbildung hat sich diese Ansicht eigentlich wenig ver\u00e4ndert. Ich habe durch den allt\u00e4glichen Umgang mit Tod und Sterben allerdings erfahren m\u00fcssen, dass der Tod eben nie absehbar ist und somit auch jederzeit eintreten kann. Aus diesem Grund versuche ich, das Leben so oft wie m\u00f6glich bewusst zu leben, sprich die guten Zeiten zu genie\u00dfen und am besten jeden einzelnen Tag zu nutzen und ihn nicht einfach so verstreichen zu lassen.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000080;\">azubister:<\/span> <\/strong>Hast du dir in der Zeit w\u00e4hrend oder nach deiner Ausbildung mehr Gedanken um deine eigene Bestattung gemacht?<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #008000;\">Simon:<\/span><\/strong> Ja, ich habe mir sehr oft schon Gedanken \u00fcber meine eigene Bestattung gemacht. Wenn man fast jeden Tag Beerdigungen oder Trauerfeiern erlebt, merkt man schnell, welche Art oder Form der Abschiednahme einem selbst am meisten zusagt. Warum sollte man also nicht schon mal dar\u00fcber nachdenken, wie die eigene Beerdigung aussehen k\u00f6nnte!? Ich selbst m\u00f6chte gerne erdbestattet werden. Also im Sarg, nicht in einer Urne. Zu Urnen habe ich generell weniger Bezug. Sie sind zu abstrakt und machen mir das Abschiednehmen deutlich schwerer. Bei einem Sarg kann ich mir die verstorbene Person besser vorstellen und mich so besser an sie erinnern.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>azubister:<\/strong> <\/span>Wie kann man den Umgang mit den Verstorbenen lernen?<\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><strong>Simon:<\/strong><\/span> Wie bei vielen Dingen kann man sich auch an den Umgang mit Verstorbenen von Zeit zu Zeit \u201egew\u00f6hnen\u201c. Wichtig ist es, langsam in die Praxis einzusteigen. Zun\u00e4chst vielleicht erstmal nur daneben stehen, wenn ein Verstorbener \u00fcberf\u00fchrt, hygienisch versorgt oder in den Sarg gelegt wird. Sp\u00e4ter dann auch einzelne Handgriffe selber versuchen, um so die ersten Ber\u00fchrungs\u00e4ngste zu verlieren.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>azubister:<\/strong><\/span> Ist der Umgang mit Hinterbliebenen und deren Schicksalen nicht belastend f\u00fcr dich gewesen und hast du nach einem Arbeitstag viele Gedanken mit nach Hause genommen?<\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><strong>Simon:<\/strong> <\/span>Am Anfang sind es nat\u00fcrlich sehr viele neue Eindr\u00fccke und auch Schicksalsschl\u00e4ge, die man erf\u00e4hrt. Da ist es ganz nat\u00fcrlich, dass man auch nach der Arbeit noch dar\u00fcber nachdenkt. Mir hat es dann geholfen, die erlebten Dinge mit vertrauensvollen Personen aus meinem direkten Umfeld zu besprechen, um selbst einen pers\u00f6nlichen Abstand dazu zu gewinnen. Ich denke der Ansatz: \u201eMit den Angeh\u00f6rigen zu f\u00fchlen, aber nicht mit ihnen zu leiden.\u201c ist der Richtige, um eine gewisse Professionalit\u00e4t&nbsp; darin zu erlangen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><strong>azubister: <\/strong><\/span>Hast du w\u00e4hrend der Ausbildungszeit manchmal den Eindruck gehabt, dass Angeh\u00f6rige wegen deines jungen Alters Vorbehalte hatten oder zur\u00fcckhaltend reagieren?<\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><strong>Simon: <\/strong><\/span>Ja, gerade in den Beratungsgespr\u00e4chen, also im direkten Gespr\u00e4ch mit den Angeh\u00f6rigen, hatte ich hin und wieder dieses Gef\u00fchl. Oft wurde ich auch gefragt, warum ich mich als junger Mensch f\u00fcr diesen Beruf entschieden habe und wie ich denn dazu gekommen sei.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #003366;\">azubister:<\/span> <\/strong>Was musstest\/durftest du w\u00e4hrend deiner Ausbildungszeit an Aufgaben \u00fcbernehmen? Beschreibe doch bitte kurz einen ganz normalen Arbeitstag!<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #008000;\">Simon:<\/span> <\/strong>Ich hatte das Gl\u00fcck im TrauerHaus M\u00fcschenborn so ziemlich alle Aufgaben eines Bestattungsfachangestellten machen zu d\u00fcrfen, solange ich sie mir auch wirklich zugetraut habe. Ein gew\u00f6hnlicher Tag konnte mit einem Beratungsgespr\u00e4ch oder einer \u00dcberf\u00fchrung eines Verstorbenen beginnen. Bis zur Mittagszeit erreicht man dann im Normalfall alle Beh\u00f6rden, \u00c4mter und Kirchen zwecks Besorgung von Dokumenten und Terminabsprachen. Am fr\u00fchen Nachmittag wurde dann vielleicht eine Trauerfeier durchgef\u00fchrt und sp\u00e4ter am Tag wurden oftmals Trauerkarten und Zeitungsanzeigen entworfen.<\/p>\n<p>Das Sch\u00f6ne, aber auch anstrengende am Beruf des Bestatters ist f\u00fcr mich die Tatsache, dass man am Morgen nicht immer wei\u00df, was der Tag so mit sich bringt.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>azubister:<\/strong><\/span>&nbsp;Welche T\u00e4tigkeit(en) gefiel(en) dir am besten?<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #008000;\">Simon:<\/span> <\/strong>Ich mochte immer den direkten Kontakt mit den Angeh\u00f6rigen bei den Beratungsgespr\u00e4chen, aber auch die Organisation und Durchf\u00fchrung einer Trauerfeier oder Beisetzung. Wenn man die W\u00fcnsche und Vorstellungen der Angeh\u00f6rigen richtig erkennt und umsetzt, ist es ein sehr dankbarer Beruf.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>azubister:<\/strong><\/span> Was wurde dir in der Berufsschule vermittelt?<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #008000;\">Simon:<\/span> <\/strong>In der Berufsschule wurden bestattungsspezifische F\u00e4cher theoretisch vermittelt. Zum Beispiel Organisation von Friedh\u00f6fen, Warenkunde, Organisation und Durchf\u00fchrung einer Bestattung, Hygiene und Versorgung eines Verstorbenen, Umgang mit Hinterbliebenen sowie rechtliche Grundkenntnisse \u00fcber das Bestattungsgesetz. Au\u00dferdem wurden herk\u00f6mmliche F\u00e4cher unterrichtet wie Rechnungswesen, Datenverarbeitung und Marketing, aber auch Religion, Englisch, Deutsch, Politik und Sport.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>azubister: <\/strong><\/span>Stimmt das Vorurteil vieler Menschen, da der Tod bis heute ein nicht gern besprochenes Thema ist, dass ggf. auch unter Kollegen \u00fcberwiegend eine traurige Stimmung w\u00e4hrend der Arbeit herrscht? Wie war das Arbeitsverh\u00e4ltnis?<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #008000;\">Simon:<\/span> <\/strong>Nein, das stimmt \u00fcberhaupt nicht. Zumindest habe ich pers\u00f6nlich die Erfahrung nicht gemacht. Es gibt immer wieder Sterbef\u00e4lle, die dich pers\u00f6nlich ber\u00fchren, es ist auch hier und da mal stressig im Berufsalltag. Alles in allem sind wir aber immer sehr humorvoll, kollegial und ehrlich miteinander umgegangen. Ich kann definitiv behaupten, dass der Beruf auch viel Spa\u00df machen kann.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>azubister:<\/strong><\/span> Wie sind deine Zukunftspl\u00e4ne? M\u00f6chtest du irgendwann als Bestatter t\u00e4tig sein oder als Bestattungsfachkraft im beratenden und verwaltenden Bereich t\u00e4tig sein?<\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><strong>Simon: <\/strong><\/span>Ja, das m\u00f6chte ich sehr gerne. Bis jetzt habe ich noch keinen anderen Beruf gefunden, der mich zugleich so fordert und so erf\u00fcllt wie der Beruf des Bestatters.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>azubister:<\/strong> <\/span>Was war f\u00fcr dich die ungew\u00f6hnlichste Bestattung oder Trauerfeier, die du bislang ausgerichtet hast?<\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><strong>Simon: <\/strong><\/span>Eine Bestattung, die ich wohl nie vergessen werde, habe ich schon recht fr\u00fch in meiner Ausbildung ausgerichtet. Der Verstorbene war zu Lebzeiten Wirt. Deshalb haben die Angeh\u00f6rigen sich einen Schankwagen vor dem Friedhof gew\u00fcnscht, der die zahlreichen Trauerg\u00e4ste (ca. 500 Personen) nach der Trauerfeier mit Getr\u00e4nken und Brezeln versorgt hat. Es war einfach eine sehr lockere, aber w\u00fcrdevolle Trauerfeier, auf der auch einige Freunde des Verstorbenen sehr liebevoll und pers\u00f6nlich \u00fcber ihn und sein Leben berichtet haben.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>azubister:<\/strong>&nbsp;<\/span>Welche Soft Skills sollte ein Azubi f\u00fcr diese Ausbildung mitbringen?<\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><strong>Simon: <\/strong><\/span>Als angehende Bestattungsfachkraft sollte man meiner Meinung nach sehr viel Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen mitbringen. Au\u00dferdem sollte man ein guter Zuh\u00f6rer sein, aber auch nicht davor zur\u00fcckschrecken, ein Gespr\u00e4ch zu leiten. Wichtig ist es ebenfalls, sich und seine Aufgaben organisieren zu k\u00f6nnen. Teamf\u00e4higkeit und die F\u00e4higkeit, kreativ und l\u00f6sungsorientiert auf organisatorische Schwierigkeiten oder zwischenmenschliche Konflikte einzugehen, sind ebenfalls gern gesehen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>azubister:<\/strong>&nbsp;<\/span>Was w\u00fcrdest du interessierten Auszubildenden auf den Weg mit geben? Kannst du diese Ausbildung empfehlen?<\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><strong>Simon: <\/strong><\/span>Interessierten Azubis m\u00f6chte ich dringend mit auf den Weg geben, in der Ausbildung schon in alle Teilbereiche des komplexen Berufes hineinzuschauen, um hinterher kompetent und vielseitig im Berufsleben und auf dem Arbeitsmarkt aufzutreten.<\/p>\n<p><strong>Ich selbst kann die Ausbildung all denen empfehlen, die Freude am Umgang mit Menschen haben und die Dankbarkeit sch\u00e4tzen, die man erf\u00e4hrt, wenn man jemandem in einer schwierigen Situation seines Lebens geholfen hat. Um zu erfahren, ob der Beruf zu dir passt, reicht meistens schon ein 2-3 w\u00f6chiges Praktikum beim Bestatter deines Vertrauens.<\/strong><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Simon Solde, Bestattungsfachkraft spricht im Interview \u00fcber Vorurteile, Zukunftspl\u00e4ne und den Arbeitsalltag einer Bestattungsfachkraft.<\/p>\n","protected":false},"author":18,"featured_media":8670,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0},"categories":[1],"topic":[938],"jobgroup":[134],"city":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7487"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/18"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7487"}],"version-history":[{"count":23,"href":"https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7487\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11190,"href":"https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7487\/revisions\/11190"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8670"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7487"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7487"},{"taxonomy":"topic","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/topic?post=7487"},{"taxonomy":"jobgroup","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/jobgroup?post=7487"},{"taxonomy":"city","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.azubister.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/city?post=7487"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}