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Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung ist deine monatliche Bezahlung durch deinen Ausbildungsbetrieb. Die Entlohnung von Auszubildenden entstand mit Entstehung der Zünfte im 12. bis 14. Jahrhundert. Hier erhielt der Lehrling noch kein Geld, sondern ihm wurde durch den Meister Unterkunft und Verpflegung gestellt.

Im Rahmen der Dualen Berufsausbildung wurde die Zahlung einer Ausbildungsvergütung durch das Berufsbildungsgesetz 1969 gesetzliche Pflicht. Laut §17 Berufsbildungsgesetz müssen Auszubildende eine angemesse Vergütung erhalten. Sobald diese den Betrag von derzeit 325,- Euro übersteigt, werden Steuern und Sozialversicherungsbeiträge auch vom Auszubildenden einbehalten. Dein Geld wird dir in der Regel am Ende des Monats gezahlt und auf dein Konto überwiesen.

Die Vergütung in der Ausbildung, soll der Definition nach deine Lebenshaltungskosten zuzüglich eines Taschengeldes decken. Heutzutage werden sogar in manchen Ausbildungsberufen Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld gezahlt. Die Höhe deiner Ausbildungsvergütung ist meistens in Tarifverträgen für das jeweilige Berufsbild geregelt und variiert nach Berufen sowie Bundesländern. Ist diese nicht tarifvertraglich geregelt, ist die Höhe des Gehalts in der Ausbildung in der Betriebsvereinbarung oder im Ausbildungsvertrag festgehalten. Laut Berufsbildungsgesetz muss der Lohn mit den Ausbildungsjahren ansteigen. Alles Wichtige rund ums Geld in der Ausbildung, findest du in unseren Artikeln.

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