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Ausbildungsmarkt in Deutschland

Um die 600.000 Schulabgänger beginnen jedes Jahr eine Duale Ausbildung. Die Berufsausbildung in Deutschland wird somit zum großen Teil als Duale Ausbildung durchgeführt. Die berufsbildenden Schulen sowie das Duale Studium dürfen aber als weitere Teile der Ausbildung nicht vernachlässigt werden. Besonders das Duale Studium hat hohe Zuwachszahlen zu melden – die Zahl der Studierenden hat sich in den letzten 4 Jahren um 30% erhöht.

Der Ausbildungsmarkt in Deutschland ist stark regional geprägt. So fällt das Ausbildungsplatzangebot in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich aus. Zudem muss zwischen West- und Ostdeutschland unterschieden werden. In den ostdeutschen Bundesländern ist ein deutlicher Rückgang der Bewerberzahlen spürbar, was den dortigen Lehrstellenmarkt stark beeinflusst. Am Aufstieg und der Nachfrage nach dualen Studiengängen zeigt sich aber, dass der Ausbildungsmarkt in Deutschland jungen Berufsanfängern vielfältige und moderne Möglichkeiten einer Berufsausbildung bietet.

Im europäischen Vergleich verzeichnet Deutschland mit 8,2% Arbeitslosenquote (Stand 2012) bei den unter 25-jährigen mit die niedrigste Arbeitslosenquote. In Spanien und Griechenland hingegen ist im Zuge der Wirtschaftskrise fast jeder Zweite unter 25 ohne Beschäftigung. Die Agentur für Arbeit beurteilt die Situation auf dem Ausbildungsmarkt in Deutschland trotz der Wirtschaftskrise relativ gut, da Unternehmen und Betriebe auch in Krisenzeiten den Fachkräftebedarf der Zukunft zu sichern versuchen.

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